Freitag, 19. Juni 2009
Krafttraining
Am Abend war ich noch mit Marion im Fitness-Center. Mit dem Hand-Bike habe ich meine Muskulatur aufgewärmt. Dann habe ich zirka eine Stunde mein Rumpf-, Bauch-, und Rückentraining durchgeführt. Dieses Training, ist gut für die allgemeine Athletik. Ich habe es in diesem Jahr einmal die Woche durchgeführt.
Laufen in der Mittagspause
Meine heutige Trainingseinheit sollte ein Dauerlauf von zirka 45 Minuten sein. Ich dachte mir, dass ist genau das Richtige für meine Mittagspause. So machte ich es dann auch!
Kurz vor zwölf machte ich mich auf den Weg. Von der Firma lief ich über die Feldwege nach Lorsch. Diese Strecke laufe ich meist, wenn ich etwa 10 Kilometer laufen will. Sie verläuft entlang der Bahnstrecke (Richtung Worms), vorbei am Kieswerk Erlachsee und am Bensheimer Golfplatz. Die Strecke ist komplett asphaltiert und ganz flach. Für eine ruhigen Dauerlauf - wie ich ihn machen wollte - perfekt geeignet. In Lorsch lief ich einen kleinen Rundweg und der war gleichzeitig mein Wendepunkt, um den gleichen Weg zurück nach Bensheim zu laufen.
Das Wetter war heute sehr angenehm und so fand ich das Laufen sehr entspannend.
Am Ende war ich eine gute Stunde unterwegs, habe noch schnell geduscht und mit meiner Arbeit weiter gemacht. Ja, die Trainingsplanung ist beim Triathlon das "A und O".
Kurz vor zwölf machte ich mich auf den Weg. Von der Firma lief ich über die Feldwege nach Lorsch. Diese Strecke laufe ich meist, wenn ich etwa 10 Kilometer laufen will. Sie verläuft entlang der Bahnstrecke (Richtung Worms), vorbei am Kieswerk Erlachsee und am Bensheimer Golfplatz. Die Strecke ist komplett asphaltiert und ganz flach. Für eine ruhigen Dauerlauf - wie ich ihn machen wollte - perfekt geeignet. In Lorsch lief ich einen kleinen Rundweg und der war gleichzeitig mein Wendepunkt, um den gleichen Weg zurück nach Bensheim zu laufen.
Das Wetter war heute sehr angenehm und so fand ich das Laufen sehr entspannend.
Am Ende war ich eine gute Stunde unterwegs, habe noch schnell geduscht und mit meiner Arbeit weiter gemacht. Ja, die Trainingsplanung ist beim Triathlon das "A und O".
Donnerstag, 18. Juni 2009
Schwimmeinheit im See
Mein Trainingsplan forderte heute eine Stunde Schwimmen im Kraftausdauerbereich von mir. Die Kraft habe ich mir geschenkt und nur Ausdauer trainiert. Direkt nach der Arbeit bin ich mit Marion zum Waidsee gefahren und dort haben wir unsere Runden gedreht. Momentan halte ich das Schwimmen im See für wichtig. Ich versuche immer wieder irgendwelche Orientierungspunkte zu suchen, die ich dann anschwimme. Im Wettkampf sind es die Bojen und Wendepunkte, im Waidsee sind es die Pelikane welche ich möglichst auf direktem Weg an- und umschwimmen möchte. Das ist nicht immer ganz einfach und muss öfters geübt werden.
Gestern war ich mit unserer Schwimmeinheit zufrieden. Das Wetter war nicht besonders, aber es hielt sich und Marion und mir hat die Einheit viel Spaß gemacht. Ich schätze, dass ich zirka 3 km geschwommen bin. Bei Marion war es etwas weniger, aber es war auch ihre erste Schwimmeinheit im See, seit ihrer Knie-OP.
Gestern war ich mit unserer Schwimmeinheit zufrieden. Das Wetter war nicht besonders, aber es hielt sich und Marion und mir hat die Einheit viel Spaß gemacht. Ich schätze, dass ich zirka 3 km geschwommen bin. Bei Marion war es etwas weniger, aber es war auch ihre erste Schwimmeinheit im See, seit ihrer Knie-OP.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Koppeltraining
Nach 2 Ruhetagen mache ich (endlich) mit mein Trainingsplan weiter! In dieser Woche habe ich noch zwei lange Trainingseinheiten mit Koppeltraining (schneller Wechsel vom Radfahren aufs Laufen) zu absolvieren. Die längere dieser beiden Einheiten habe ich heute gemacht.
Gleich nach der Arbeit stieg ich aufs Rad. Meine Radtour ging von Bensheim über Gernsheim, Biblis, Rosengarten, Lampertheim nach Hüttenfeld. Von dort fuhr ich wieder Richtung Norden über Lorsch nach Einhausen. Dort fuhr ich den Klassiker für Radfahrer "Rund um den Jägersburger-Wald". Dann ging es wieder Richtung Heimat, über Lorsch, Hüttenfeld, Hemsbach, Weinheim, nach Lützelsachsen. Am Ende waren es 107 km in ca. 3:30 Stunden, mit dem Trainingsziel, möglichst lange im Wettkampftempo zu fahren. Das ist mir recht gut gelungen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp, zum Schuhe wechseln, habe ich mich gleich auf den Weg in Richtung Waidsee gemacht. Dort bin bin ich 2 Runden um den See gelaufen. Auch diese Einheit sollte im Wettkampftempo bestritten werden. Auch dass habe ich gut geschafft. Die letzten 2 Kilometer bin ich noch locker nach Hause gelaufen. Letztlich war der Lauf 10,6 km lang und dauerte 1 Stunde.
Meine dritte Disziplin war eine kurze Schwimmeinheit in der Badewanne ;-)
Gleich nach der Arbeit stieg ich aufs Rad. Meine Radtour ging von Bensheim über Gernsheim, Biblis, Rosengarten, Lampertheim nach Hüttenfeld. Von dort fuhr ich wieder Richtung Norden über Lorsch nach Einhausen. Dort fuhr ich den Klassiker für Radfahrer "Rund um den Jägersburger-Wald". Dann ging es wieder Richtung Heimat, über Lorsch, Hüttenfeld, Hemsbach, Weinheim, nach Lützelsachsen. Am Ende waren es 107 km in ca. 3:30 Stunden, mit dem Trainingsziel, möglichst lange im Wettkampftempo zu fahren. Das ist mir recht gut gelungen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp, zum Schuhe wechseln, habe ich mich gleich auf den Weg in Richtung Waidsee gemacht. Dort bin bin ich 2 Runden um den See gelaufen. Auch diese Einheit sollte im Wettkampftempo bestritten werden. Auch dass habe ich gut geschafft. Die letzten 2 Kilometer bin ich noch locker nach Hause gelaufen. Letztlich war der Lauf 10,6 km lang und dauerte 1 Stunde.
Meine dritte Disziplin war eine kurze Schwimmeinheit in der Badewanne ;-)
Dienstag, 16. Juni 2009
Noch ein Ruhetag

Heute mache ich einen weiteren Ruhetag! Laut Trainingsplan hätte ich "locker 1 1/2 Stunden radeln" sollen. Diese Einheit habe ich mir geschenkt. Ich habe seit zwei Tagen eine leichte "Rüsselpest" und will keine Erkältung riskieren!
Übrigens... noch 19 Tage bis zum Tag X
Montag, 15. Juni 2009
Ruhetag

Heute gibt es nichts über eine Trainingseinheit zu berichten, denn heute mache ich einen Ruhetag! Übrigens... noch 20 Tage bis zum Tag X
Sonntag, 14. Juni 2009
9. Maxdorfer Triathlon
Ein letzter Formtest: Mitteldistanz Triathlon in Maxdorf!
Für heute hatte ich zusammen mit Marion einen Staffel-Start geplant. Leider hat uns Marions Knie-OP einen Strich durch diesen Plan gemacht, aber ich habe eine alternative Lösung gefunden. Anstelle von Marion startete mein Triathlon-Kollege Lars. Sein Part war die schwere - 85 Kilometer lange - Radstrecke über die Lindemannsruh (ca. 400 Hm). Zunächst war ich an der Reihe! Heute früh fiel um 9:15 Uhr der Startschuss für die Startgruppe 2. In dieser Gruppe gingen etliche Altersklassen-Athleten und zirka 50 Staffeln an den Start. Der Schwimmstart ganze ging aus meiner Sicht relativ entspannt über die Bühne. Da ist ein Massenstart - wie beim IronMan - mit knapp 2.500 Leuten, wesendlich aufregender. Wie auch immer, ich fand so ein überschaubares Feld ganz gut. Geschwommen wurden 2 km, die in einer "M" Form durch den Nachtweide-Weiher in der Nachtbargemeinde Lambsheim führte. Nach etwa 32 Minuten kam ich wieder aus dem Wasser und übergab "das Staffelholz" in Form eines Zeit-Chips an Lars ab. Der hatte nun die Aufgabe, Marion würdevoll zu vertreten. Das schaffte er auch! Lars kam mit einer Radzeit von 2:34:46 h im Sportstadion in Maxdorf an. Hier war die zweite Wechselzone eingerichtet.
Mittlerweile ging der Topf-Favorit und spätere Gewinner Norman Stadler (Endzeit: 3:45:18 h) in seine 2 Laufrunde. Er hatte bereits über 7 Minuten Vorsprung auf seinen härtesten Verfolger Michael Göhner. Respekt!
Zurück zu unserem Rennen! Nachdem ich wieder den Zeitchip von Lars übernommen hatte, ging es für mich auf 20 km lange Laufstrecke. Diese führte in 2 Runden, zunächst durch ein kleines Waldstück, über einen öden Feldweg entlang der Autobahn, ein Stückchen durch eine Wohnsiedlung, bis hin zum Wendepunkt (5 km Marke). Auf dem Rückweg zum Stadion konnte ich unterwegs viele Bekannte treffen. Lars und ich hatten eine solide Basis für eine gute Platzierung geschaffen. Ich fühlte mich beim Laufen etwas schlapp und musste mich immer wieder motivieren, nicht in einen Schlappschritt zu verfallen. Es war sehr schwer die Durchgangszeiten pro Kilometer festzustellen, da die Kilometer-Punkte sehr ungenau bemessen waren. Mit meiner ersten Durchgangszeit (0:49 h bei 10 km) war ich nicht zufrieden. Mein Ziel sollte es sein, in der zweiten Runde etwas schneller zu werden. Das gelang mir zum Glück auch! Nicht viel besser, aber immerhin… die 47 Minuten waren in Ordnung. Am Ende hatten Lars und ich - mit 4:46:08 Stunden - Platz 10 bei den Staffeln erreicht. Marion und Lars erwarteten mich bereits im Ziel.
Am Ende war ich, bis auf ein paar kleine Abstriche, mit meinem Trainingswettkampf zufrieden. Ich hoffe, dass ich ähnliche Zeiten in 3 Wochen bei meiner Langdistanz abrufen kann!
Für heute hatte ich zusammen mit Marion einen Staffel-Start geplant. Leider hat uns Marions Knie-OP einen Strich durch diesen Plan gemacht, aber ich habe eine alternative Lösung gefunden. Anstelle von Marion startete mein Triathlon-Kollege Lars. Sein Part war die schwere - 85 Kilometer lange - Radstrecke über die Lindemannsruh (ca. 400 Hm). Zunächst war ich an der Reihe! Heute früh fiel um 9:15 Uhr der Startschuss für die Startgruppe 2. In dieser Gruppe gingen etliche Altersklassen-Athleten und zirka 50 Staffeln an den Start. Der Schwimmstart ganze ging aus meiner Sicht relativ entspannt über die Bühne. Da ist ein Massenstart - wie beim IronMan - mit knapp 2.500 Leuten, wesendlich aufregender. Wie auch immer, ich fand so ein überschaubares Feld ganz gut. Geschwommen wurden 2 km, die in einer "M" Form durch den Nachtweide-Weiher in der Nachtbargemeinde Lambsheim führte. Nach etwa 32 Minuten kam ich wieder aus dem Wasser und übergab "das Staffelholz" in Form eines Zeit-Chips an Lars ab. Der hatte nun die Aufgabe, Marion würdevoll zu vertreten. Das schaffte er auch! Lars kam mit einer Radzeit von 2:34:46 h im Sportstadion in Maxdorf an. Hier war die zweite Wechselzone eingerichtet.
Mittlerweile ging der Topf-Favorit und spätere Gewinner Norman Stadler (Endzeit: 3:45:18 h) in seine 2 Laufrunde. Er hatte bereits über 7 Minuten Vorsprung auf seinen härtesten Verfolger Michael Göhner. Respekt!
Zurück zu unserem Rennen! Nachdem ich wieder den Zeitchip von Lars übernommen hatte, ging es für mich auf 20 km lange Laufstrecke. Diese führte in 2 Runden, zunächst durch ein kleines Waldstück, über einen öden Feldweg entlang der Autobahn, ein Stückchen durch eine Wohnsiedlung, bis hin zum Wendepunkt (5 km Marke). Auf dem Rückweg zum Stadion konnte ich unterwegs viele Bekannte treffen. Lars und ich hatten eine solide Basis für eine gute Platzierung geschaffen. Ich fühlte mich beim Laufen etwas schlapp und musste mich immer wieder motivieren, nicht in einen Schlappschritt zu verfallen. Es war sehr schwer die Durchgangszeiten pro Kilometer festzustellen, da die Kilometer-Punkte sehr ungenau bemessen waren. Mit meiner ersten Durchgangszeit (0:49 h bei 10 km) war ich nicht zufrieden. Mein Ziel sollte es sein, in der zweiten Runde etwas schneller zu werden. Das gelang mir zum Glück auch! Nicht viel besser, aber immerhin… die 47 Minuten waren in Ordnung. Am Ende hatten Lars und ich - mit 4:46:08 Stunden - Platz 10 bei den Staffeln erreicht. Marion und Lars erwarteten mich bereits im Ziel.
Am Ende war ich, bis auf ein paar kleine Abstriche, mit meinem Trainingswettkampf zufrieden. Ich hoffe, dass ich ähnliche Zeiten in 3 Wochen bei meiner Langdistanz abrufen kann!
Normann Stadler gewinnt den 9. Maxdorfer Triathlon
Zum vierten Mal in Folge heißt der Sieger des Maxdorfer Triathlons über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 85 km Rad und 20 km Laufen) Normann Stadler (Dresdner Kleinwort Team). Der frischgebackene Vater eines kleinen "Ironman", wie er vor dem Start scherzhaft meinte, erwischte einen Saisonstart nach Maß. Bereits beim Schwimmen mischte er ganz vorne mit und verließ nach 25:32 Minuten den Nachtweideweiher in Lambsheim. Auf dem Rad spielte der Norminator dann trotz nachwuchsbedingtem, großem Schlafmangel seine Stärke gnadenlos aus. Vor dem ersten Anstieg zur Lindemannsruh setzte er sich an die Spitze des Feldes. Von diesem Zeitpunkt an sahen ihn seine Konkurrenten nur noch von hinten. Mit rund neun Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Michael Göhner (Team Rowe Motoroil) wechselte Normann Stadler am Rasensportplatz Maxdorf auf die Laufstrecke. Und nach insgesamt 3:45:18 Stunden konnte sich der alte und neue Maxdorfer Champion Normann Stadler im Ziel von den unzähligen Fans und Zuschauern feiern lassen. Für das Rennen hatte sich der zweifache Ironman-Weltmeister eine einfache Taktik zurecht gelegt: "Ich will einfach nur gewinnen". Normann Stadler hat sich in diesem Jahr große Ziele gesetzt: "Ich bin heiß auf den dritten WM-Titel". 
Einen Platz in den Top 3 war das Ziel von Michael Göhner. Und dieser Ansage ließ der Reutlinger, der am Vortag Geburtstag hatte, Taten folgen. Nach 3:52:21 lief er auf dem Maxdorfer Rasensportplatz als Zweiter über die Ziellinie. Rund eine Minute später kam Martin Wagner (VFR Simmern) in einer Zeit von 3:53:53 als Dritter ins Ziel. Nachdem er beim 8. Maxdorfer Triathlon die Abzweigung in den Zielkanal verpasst und so auf den allerletzten Metern seinen dritten Platz verloren hatte, machte er dieses Mal alles richtig und sicherte sich damit den Platz auf dem Podest.
Auf Platz vier folgten in 3:56:35 Stunden Triathlon-Urgestein Alex Taubert (Soprema Team Mannheim). Mit seinem fünften Platz in einem stark besetzten Feld lieferte Sebastian Blumentritt (Tri Post Trier) sein bisher bestes Rennen ab. Als er nach 3:57:17 Stunden die Ziellinie überquert hatte, freute er sich überschwänglich. "Ich habe so viel trainiert wie noch nie, ich habe geackert und es hat sich gelohnt", jubelte er.
Bei den Damen fiel die Entscheidung erst auf den letzten Metern. Katja Rabe (SC Poseidon Koblenz) und Nicole Woysch (TriSaar Hochwal) lieferten sich ein packendes Rennen. Kurz vor dem Ziel war sich Katja Rabe dann sicher, dass es zum Sieg reichen wird. In einer Zeit von 3:31:52 Stunden sicherte sie sich den Sieg in der Damenkonkurrenz, nur 18 Sekunden später folgte Nicole Woysch auf Platz 2. Den dritten Platz bei den Damen belegte Silvia Balbach (TS Herzogenaurach) in 4:34:07 Stunden.
Der 9. Maxdorfer Triathlon war der 2. Wertungslauf des BASF Rhein-Neckar Triathlon Cups 2009. Bei dem Sportevent der Extraklasse sorgten rund 450 ehrenamtliche Helfer für einen reibungslosen Ablauf. Einsatzkräfte der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehren, des DRK und der DLRG kümmerten sich um die Sicherheit der Athleten und der Verkehrsteilnehmer. Unzählige Zuschauer sorgten bereits beim Schwimmen im Lambsheimer Nachtweideweiher für Stimmung. Beste Tour de France-Stimmung machte die Radstrecke durch malerische Ortschaften entlang der reizvollen Pfälzer Weinstraße, durch die Mittelhaardt und den herrlichen Freinsheimer Staatsforst und das Leininger Land für Athleten und Zuschauer zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Im Zielbereich mit der Wechselzone Rad / Laufen und dem Wendepunkt der Laufstrecke auf dem Rasensportplatz an der Bürgermeister-Kraft-Schule in Maxdorf sahen die zahlreichen Zuschauer und Fans ein spannendes Rennen mit Weltklasse-Triathleten zum Anfassen. (Bericht von Bernd Lupberger)
Einen Platz in den Top 3 war das Ziel von Michael Göhner. Und dieser Ansage ließ der Reutlinger, der am Vortag Geburtstag hatte, Taten folgen. Nach 3:52:21 lief er auf dem Maxdorfer Rasensportplatz als Zweiter über die Ziellinie. Rund eine Minute später kam Martin Wagner (VFR Simmern) in einer Zeit von 3:53:53 als Dritter ins Ziel. Nachdem er beim 8. Maxdorfer Triathlon die Abzweigung in den Zielkanal verpasst und so auf den allerletzten Metern seinen dritten Platz verloren hatte, machte er dieses Mal alles richtig und sicherte sich damit den Platz auf dem Podest.
Auf Platz vier folgten in 3:56:35 Stunden Triathlon-Urgestein Alex Taubert (Soprema Team Mannheim). Mit seinem fünften Platz in einem stark besetzten Feld lieferte Sebastian Blumentritt (Tri Post Trier) sein bisher bestes Rennen ab. Als er nach 3:57:17 Stunden die Ziellinie überquert hatte, freute er sich überschwänglich. "Ich habe so viel trainiert wie noch nie, ich habe geackert und es hat sich gelohnt", jubelte er.
Bei den Damen fiel die Entscheidung erst auf den letzten Metern. Katja Rabe (SC Poseidon Koblenz) und Nicole Woysch (TriSaar Hochwal) lieferten sich ein packendes Rennen. Kurz vor dem Ziel war sich Katja Rabe dann sicher, dass es zum Sieg reichen wird. In einer Zeit von 3:31:52 Stunden sicherte sie sich den Sieg in der Damenkonkurrenz, nur 18 Sekunden später folgte Nicole Woysch auf Platz 2. Den dritten Platz bei den Damen belegte Silvia Balbach (TS Herzogenaurach) in 4:34:07 Stunden.
Der 9. Maxdorfer Triathlon war der 2. Wertungslauf des BASF Rhein-Neckar Triathlon Cups 2009. Bei dem Sportevent der Extraklasse sorgten rund 450 ehrenamtliche Helfer für einen reibungslosen Ablauf. Einsatzkräfte der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehren, des DRK und der DLRG kümmerten sich um die Sicherheit der Athleten und der Verkehrsteilnehmer. Unzählige Zuschauer sorgten bereits beim Schwimmen im Lambsheimer Nachtweideweiher für Stimmung. Beste Tour de France-Stimmung machte die Radstrecke durch malerische Ortschaften entlang der reizvollen Pfälzer Weinstraße, durch die Mittelhaardt und den herrlichen Freinsheimer Staatsforst und das Leininger Land für Athleten und Zuschauer zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Im Zielbereich mit der Wechselzone Rad / Laufen und dem Wendepunkt der Laufstrecke auf dem Rasensportplatz an der Bürgermeister-Kraft-Schule in Maxdorf sahen die zahlreichen Zuschauer und Fans ein spannendes Rennen mit Weltklasse-Triathleten zum Anfassen. (Bericht von Bernd Lupberger)
Samstag, 13. Juni 2009
Hallenbad
Heute früh sind wir wieder zurück nach Lützelsachsen gefahren! Ich wollte unbedingt noch eine Runde schwimmen gehen. Marion hat mich begleitet. Das Training war nichts Besonderes. Ich wollte nur ein paar Bahnen ziehen. Ich bin locker 2 Kilometer geschwommen. Das war für den heutigen Tag alles!
Übrigens, es sind nur noch 22 Tage bis zum IronMan!
Übrigens, es sind nur noch 22 Tage bis zum IronMan!
Freitag, 12. Juni 2009
Radtour rund um Odenthal
Marion und ich sind immer noch im Bergischen Land. Das Wetter ist heute freundlicher als gestern. Heute früh war es zwar noch bewölkt, aber gegen Nachmittag lockerte es immer mehr auf. Ich habe mich gegen zwölf Uhr mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht. Zunächst habe ich mich eine gute Stunde eingefahren, um anschließend ein paar lange Intervalle zu fahren. Für diese Einheit habe ich mir einen Berg mit einem moderaten Anstieg gesucht. Dort bin ich vier Intervalle gefahren und habe mich zwischendurch in der Abfahrt und im flachen Gelände erholt. Nach 3:30 bin ich wieder in Odenthal angekommen. Ich habe schnell meine Radschuhe gegen die Laufschuhe ausgetauscht und bin noch eine halbe Stunde im Marathontempo gelaufen. Das war ein gutes - aber schweres - Koppeltraining!
Donnerstag, 11. Juni 2009
Besuch im Bergischen Land
Heute sind wir zu Marions Eltern nach Odenthal gefahren. Auf meinem Trainingsplan stand ein Dauerlauf. Das passte ganz gut in meinen Tagesablauf. Das Wetter war nicht sehr gut und ich hatte auch nicht viel Zeit. Also bin ich am Nachmittag 15 km gelaufen. Wie bereits gesagt, das Wetter war nicht gut; so bin ich in der letzten halben Stunde meines Laufes ganz gut "geduscht" worden.
Krafttraining
Noch 24´zig Tage bis zum Tag X
Gestern war ich im Fitness-Center. Erst bin ich 12 Minuten auf dem Ergometer gefahren. Anschließend habe ich mal die Beinmuskulatur trainiert, die sonst zu kurz kommt. Außerdem habe ich Rücken und Bauch trainiert. Das war für den gestrigen Tag alles!
Gestern war ich im Fitness-Center. Erst bin ich 12 Minuten auf dem Ergometer gefahren. Anschließend habe ich mal die Beinmuskulatur trainiert, die sonst zu kurz kommt. Außerdem habe ich Rücken und Bauch trainiert. Das war für den gestrigen Tag alles!
Mittwoch, 10. Juni 2009
Kurze Ruhewoche
Nach 2 Wochen intensivem Training habe ich mir eine Ruhewoche (06.06.-10.06.09) gegönnt. Es ist nicht so, dass ich in dieser Zeit kein Training mache, aber ich lasse es ruhiger angehen. Ich trainiere mit kleinem Umfang und auch weniger intensiv.
Gestern früh war ich vor der Arbeit zirka 1:20h laufen (Grundlagen Bereich) und am Abend war ich 1:10h schwimmen. Geschwommen bin ich mit meinen Triathlonkollegen im Waidsee. Bei der gestrigen Wetterlage war das eine echte Herausforderung. Zwischendurch zogen dicke Gewitterwolken über den See, so dass ich mein Training für eine Viertelstunde unterbrechen musste.
Das Schwimmen - übrigens zu Zeit noch mit Neoprenanzug - geht im Augenblick ganz gut. Ich finde meine Wasserlage gut und an der Kraft fehlt es derzeit auch nicht.
Heute werde ich ins Fitness-Center gehen und ein wenig Krafttraining für Rumpf und Beine machen!
Tschüss bis Morgen :-)
Gestern früh war ich vor der Arbeit zirka 1:20h laufen (Grundlagen Bereich) und am Abend war ich 1:10h schwimmen. Geschwommen bin ich mit meinen Triathlonkollegen im Waidsee. Bei der gestrigen Wetterlage war das eine echte Herausforderung. Zwischendurch zogen dicke Gewitterwolken über den See, so dass ich mein Training für eine Viertelstunde unterbrechen musste.
Das Schwimmen - übrigens zu Zeit noch mit Neoprenanzug - geht im Augenblick ganz gut. Ich finde meine Wasserlage gut und an der Kraft fehlt es derzeit auch nicht.
Heute werde ich ins Fitness-Center gehen und ein wenig Krafttraining für Rumpf und Beine machen!
Tschüss bis Morgen :-)
Dienstag, 9. Juni 2009
Bald ist es soweit, ....
... nur noch 25 Tage und der Rest von heute. Die Spannung steigt und ich glaube die Form auch. Ich habe für meinen Hauptwettkampf - 05.07.09 IronMan Germany in Frankfurt - gut trainiert. Nachdem ich im letzten Jahr mit ganz wenig Training einen einigermaßen guten Wettkampf bestreiten konnte, habe ich mein Trainingskonzept für dieses Jahr umgestellt!
In der diesjährigen Vorbereitung war und ist meine Devise: etwas weniger Training und mehr Regenerationsphasen. In den Jahren 2006 und 2007 kam ich in einem halben Jahr auf 420 bzw. auf 450 Trainingsstunden. In diesem Jahr werde ich deutlich unter 400 Stunden bleiben. Außerdem habe ich etwas mehr allgemeine Athletik ins Training eingebaut. Ich bin immer mal wieder in unserem Fitness-Center gewesen und ich finde, das es mir gut getan hat. Schauen wir mal ...
Die nächsten Tage bis zum Wettkampf sowie am Wettkampftag möchte ich versuchen, immer mal ein paar Worte zum Tag zu schreiben. Mal schauen, ob es klappt! Ich habe jetzt wieder etwas mehr "Freizeit", denn die Trainingsumfänge werden in den nächsten Wochen deutlich reduziert (Tapering)!
In der diesjährigen Vorbereitung war und ist meine Devise: etwas weniger Training und mehr Regenerationsphasen. In den Jahren 2006 und 2007 kam ich in einem halben Jahr auf 420 bzw. auf 450 Trainingsstunden. In diesem Jahr werde ich deutlich unter 400 Stunden bleiben. Außerdem habe ich etwas mehr allgemeine Athletik ins Training eingebaut. Ich bin immer mal wieder in unserem Fitness-Center gewesen und ich finde, das es mir gut getan hat. Schauen wir mal ...
Die nächsten Tage bis zum Wettkampf sowie am Wettkampftag möchte ich versuchen, immer mal ein paar Worte zum Tag zu schreiben. Mal schauen, ob es klappt! Ich habe jetzt wieder etwas mehr "Freizeit", denn die Trainingsumfänge werden in den nächsten Wochen deutlich reduziert (Tapering)!
Sonntag, 10. Mai 2009
Mannheimer Marathon
Hierzu gibt es nicht viel zu sagen!
Diesen Wettkampf habe ich mir als Abschluss-Einheit, von einem zehn tägigen Trainingslager in Schonach (Schwarzwald) auferlegt. Immer wieder empfinde ich für diese Veranstaltung in Mannheim das Gleiche! Kann man, braucht man aber nicht...
Mit dem Verlauf vom Wettkampf war ich zufrieden. Meine Laufkollegen vom LT Hemsbach und der TSG Weinheim, haben sich schon auf den ersten Kilometern von mir gelöst. Aber meine Parole sollte heute heißen: gleichmäßig laufen, ohne alles geben zu müssen.
Am Ende blieb die Zeit bei 1:42 h stehen. Das geht in Ordnung, aber bis zu meinem Hauptwettkampf am 5.Juli gibt es noch viel zu tun!
Diesen Wettkampf habe ich mir als Abschluss-Einheit, von einem zehn tägigen Trainingslager in Schonach (Schwarzwald) auferlegt. Immer wieder empfinde ich für diese Veranstaltung in Mannheim das Gleiche! Kann man, braucht man aber nicht...
Mit dem Verlauf vom Wettkampf war ich zufrieden. Meine Laufkollegen vom LT Hemsbach und der TSG Weinheim, haben sich schon auf den ersten Kilometern von mir gelöst. Aber meine Parole sollte heute heißen: gleichmäßig laufen, ohne alles geben zu müssen.
Am Ende blieb die Zeit bei 1:42 h stehen. Das geht in Ordnung, aber bis zu meinem Hauptwettkampf am 5.Juli gibt es noch viel zu tun!
Montag, 9. März 2009
Testwettkampf - Halbmarathon in Kandel
Genau wie ich es mir zum Jahreswechsel vorgenommen hatte, konnte ich - vor etwa acht Wochen - wieder mit dem Training beginnen. Seit dieser Zeit hatte ich wieder regelmäßig nach einem Trainingsplan trainiert. Aufgrund der schlechten Wetterlage, hatte ich meine Trainingseinheiten in erster Linie auf das Schwimmen und Laufen ausgerichtet. Nur ab und zu war ich zum Radfahren gekommen. Die fehlenden Radeinheiten versuchte ich mit etwas Indoor-Sport auszugleichen. Zu diesem Zweck ging ich öfters mal in Fitness-Center, um dort am Spinning-Training teilzunehmen.
Zurück zum Laufen! Die letzten Wochen hatte ich es geschafft 2-3 mal die Woche zu laufen. Ein langer Lauf von 18-25 Kilometer war meistens im Wochenplan enthalten. Aber all meine Läufe waren eher ruhige Einheiten. Bei den langen Läufen war ich mit einem 6 min. Schnitt pro Kilometer (oder langsamer) unterwegs. So konnte ich es überhaupt nicht gut einschätzen, welche Zeit ich momentan laufen konnte.
Als 1.Testwettkampf im neuen Jahr hatte ich mir den Halbmarathon in Kandel ausgesucht. Die schnelle und einfache Strecke kenne ich bereits von meinen zwei Starts beim Bienwald-Marathon. Ich war mir sicher, dass ich die 21 Kilometer lange Strecke mit einem 5er Schnitt laufen kann. Also hatte ich mit einer Endzeit um die 1:45 geliebäugelt.
So, nun mussten Taten folgen! Jetzt stand ich mit Michael (ein Triathlonkollege), Michael und Jürgen (vom Lauftreff) im Startblock. 10 Uhr - der Startschuss fiel und ich lief los. Natürlich wieder mal zu schnell! In meinem Marschplan hatte ich die ersten zwei Kilometer mit 5:15 Minuten geplant. Für mein Gefühl machte ich bewusst langsam. Bei der Zwischenzeit auf den ersten zwei Kilometern kam aber eine 4:50 und 5:00 heraus! Egal, es fühlte sich noch locker an und ich beschloss, weiter meinem Gefühl zu folgen. Auf den weiteren 10 Kilometern folgte ich einem Läuferpärchen, das sehr konstant lief. Sie lieferten Kilometer für Kilometer Zeiten um die 4:45. Jürgen und Michael vom Lauftreff waren mittlerweile außer Sichtweite, nur mein Teamkollege Michael blieb tapfer bei mir. Bei Kilometer 13 oder 14 bemerkten wir beide, dass „unsere Zugläufer“ nicht mehr das Tempo halten konnten. Kurz entschlossen nahmen wir das Heft in die Hand, genauer gesagt wir legten noch mal eine Schippe drauf ;-) Wir erhöhten das Tempo um 10 bis 15 Sekunden pro Kilometer. Es wurde sofort anstrengender, aber was soll es! Wir waren hier im Wettkampf und nicht in der "IKEA-Kinderwelt"!
Nach ein paar Kilometern mit dem höheren Tempo war plötzlich auch wieder Michael (vom Lauftreff) in Sichtweite. Aber auch dieser ließ sich auf den letzten Kilometern nicht lumpen. Er wollte noch an Jürgen dran kommen, aber der hatte wohl einen sehr guten Tag und war nicht mehr einzuholen. Am Ende lief jeder von unserm "Startblock-Quartett" unter 1 Stunde und 40 Minuten.
Im Ziel angekommen, fühlten sich meine Beine etwas "dick" an! Mit meiner Zeit war ich sehr zufrieden, aber jetzt werde ich mir erst einmal eine Ruhewoche gönnen!
Zurück zum Laufen! Die letzten Wochen hatte ich es geschafft 2-3 mal die Woche zu laufen. Ein langer Lauf von 18-25 Kilometer war meistens im Wochenplan enthalten. Aber all meine Läufe waren eher ruhige Einheiten. Bei den langen Läufen war ich mit einem 6 min. Schnitt pro Kilometer (oder langsamer) unterwegs. So konnte ich es überhaupt nicht gut einschätzen, welche Zeit ich momentan laufen konnte.
Als 1.Testwettkampf im neuen Jahr hatte ich mir den Halbmarathon in Kandel ausgesucht. Die schnelle und einfache Strecke kenne ich bereits von meinen zwei Starts beim Bienwald-Marathon. Ich war mir sicher, dass ich die 21 Kilometer lange Strecke mit einem 5er Schnitt laufen kann. Also hatte ich mit einer Endzeit um die 1:45 geliebäugelt.
So, nun mussten Taten folgen! Jetzt stand ich mit Michael (ein Triathlonkollege), Michael und Jürgen (vom Lauftreff) im Startblock. 10 Uhr - der Startschuss fiel und ich lief los. Natürlich wieder mal zu schnell! In meinem Marschplan hatte ich die ersten zwei Kilometer mit 5:15 Minuten geplant. Für mein Gefühl machte ich bewusst langsam. Bei der Zwischenzeit auf den ersten zwei Kilometern kam aber eine 4:50 und 5:00 heraus! Egal, es fühlte sich noch locker an und ich beschloss, weiter meinem Gefühl zu folgen. Auf den weiteren 10 Kilometern folgte ich einem Läuferpärchen, das sehr konstant lief. Sie lieferten Kilometer für Kilometer Zeiten um die 4:45. Jürgen und Michael vom Lauftreff waren mittlerweile außer Sichtweite, nur mein Teamkollege Michael blieb tapfer bei mir. Bei Kilometer 13 oder 14 bemerkten wir beide, dass „unsere Zugläufer“ nicht mehr das Tempo halten konnten. Kurz entschlossen nahmen wir das Heft in die Hand, genauer gesagt wir legten noch mal eine Schippe drauf ;-) Wir erhöhten das Tempo um 10 bis 15 Sekunden pro Kilometer. Es wurde sofort anstrengender, aber was soll es! Wir waren hier im Wettkampf und nicht in der "IKEA-Kinderwelt"!
Nach ein paar Kilometern mit dem höheren Tempo war plötzlich auch wieder Michael (vom Lauftreff) in Sichtweite. Aber auch dieser ließ sich auf den letzten Kilometern nicht lumpen. Er wollte noch an Jürgen dran kommen, aber der hatte wohl einen sehr guten Tag und war nicht mehr einzuholen. Am Ende lief jeder von unserm "Startblock-Quartett" unter 1 Stunde und 40 Minuten.
Im Ziel angekommen, fühlten sich meine Beine etwas "dick" an! Mit meiner Zeit war ich sehr zufrieden, aber jetzt werde ich mir erst einmal eine Ruhewoche gönnen!
Donnerstag, 1. Januar 2009
01. Hemsbacher Silvester-Hardcore-Marathon
Ich hatte das große Glück, einen der begehrten Startplätze zu ergattern ;-)
Ja, es war mal wieder so weit! Zum dritten Mal bot sich die Gelegenheit, in Hemsbach einen Marathon zu laufen. Das Beste war, dass der Termin auf den 31.12. gelegt wurde. Schon lange hatte ich nach einem Silvestermarathon in unserer Nähe gesucht. So einen Lauf zum Jahreswechsel gibt es nur ganz selten und in unserer Region wohl gar nicht! Bisher noch nicht ...
Danke Daniel, Danke Bernhard und ganz besonderen Danke an die vielen Helfer!!!

Ich hatte irgendwann im Oktober auf der Homepage vom LT Hemsbach von diesem Event gelesen. Alles war noch recht wage, aber wenn dieser Lauf statt finden sollte, wollte ich dabei sein! Also fing ich mal wieder an zu trainieren. Ich wollte mich die nächsten Wochen gut vorbereiten und gerne eine Zeit von unter 4:20h laufen. Mit der Vorbereitung es ging auch einige Zeit ganz gut, ich schaffte es immer mal wieder zu Laufen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
Es ging gut, bis Anfang Dezember unser Umzug ins eigene Heim nahte. Ab da wurde jede Lauf- und Radeinheit gestrichen. Ich bekam es nicht mehr auf die Reihe. Also musste der Silvestermarathon auch so gehen. Mein neuer Plan sollte jetzt "nur durchkommen" sein.
Selbst am 31.sten holte mich der "Alltag" von 2008 ein. Marion und ich hatte am Morgen noch die Wohnungsübergabe von unserer alten Wohnung. So kam ich erst eine halbe Stunde vor dem Start an der Förster-Braun-Hütte an. Ich konnte noch ein paar Worte mit alten Bekannten vom Lauftreff wechseln, bis es um kurz nach 9:00 Uhr auf die 5 Runden zum 1. Hemsbacher Silvester-Hardcore-Marathon ging. Mir war klar, dass ich diesen Lauf nur mit Vernunft überstehen werde. Also ließ ich es ruhig angehen. Die ersten 2 Runden à 9 km lief ich zusammen mit Michael. Bis dahin ging es ganz gut! In der 3 Runde setzte ich mich ein wenig von Michael ab und dachte, es würde so weiter gehen. Aber es kam mal wieder anders als man denkt. So bei Kilometer 23 holte mich der Mann mit dem Hammer ein und wenig später folgte ihm noch Michael. Er flog förmlich an mir vorbei und legte eine gute 4. und 5. Runde hin. Respekt! In den letzten 2 Runden wurde es für mich immer schwerer, aber mit der guten Verpflegung und ein paar netten Worten durch die Zuschauer und Helfer schaffte auch ich es ins Ziel. Hier nahm mich Marion nach knapp 5 Stunden in Empfang. Ich fühlte mich mal wieder ganz schon leer und brauchte einige Zeit um wieder "sinnvolle" Antworten geben zu können. Ich ließ diesen schönen Nachmittag mit einer heißen Suppe, einem Stück Kuchen und einem leckeren Läuferpunsch ausklingen.
Fazit: Für meinen nächsten Wettkampf sollte ich mal wieder sinnvoll trainieren!
Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr
Ja, es war mal wieder so weit! Zum dritten Mal bot sich die Gelegenheit, in Hemsbach einen Marathon zu laufen. Das Beste war, dass der Termin auf den 31.12. gelegt wurde. Schon lange hatte ich nach einem Silvestermarathon in unserer Nähe gesucht. So einen Lauf zum Jahreswechsel gibt es nur ganz selten und in unserer Region wohl gar nicht! Bisher noch nicht ...
Danke Daniel, Danke Bernhard und ganz besonderen Danke an die vielen Helfer!!!
Ich hatte irgendwann im Oktober auf der Homepage vom LT Hemsbach von diesem Event gelesen. Alles war noch recht wage, aber wenn dieser Lauf statt finden sollte, wollte ich dabei sein! Also fing ich mal wieder an zu trainieren. Ich wollte mich die nächsten Wochen gut vorbereiten und gerne eine Zeit von unter 4:20h laufen. Mit der Vorbereitung es ging auch einige Zeit ganz gut, ich schaffte es immer mal wieder zu Laufen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
Es ging gut, bis Anfang Dezember unser Umzug ins eigene Heim nahte. Ab da wurde jede Lauf- und Radeinheit gestrichen. Ich bekam es nicht mehr auf die Reihe. Also musste der Silvestermarathon auch so gehen. Mein neuer Plan sollte jetzt "nur durchkommen" sein.
Selbst am 31.sten holte mich der "Alltag" von 2008 ein. Marion und ich hatte am Morgen noch die Wohnungsübergabe von unserer alten Wohnung. So kam ich erst eine halbe Stunde vor dem Start an der Förster-Braun-Hütte an. Ich konnte noch ein paar Worte mit alten Bekannten vom Lauftreff wechseln, bis es um kurz nach 9:00 Uhr auf die 5 Runden zum 1. Hemsbacher Silvester-Hardcore-Marathon ging. Mir war klar, dass ich diesen Lauf nur mit Vernunft überstehen werde. Also ließ ich es ruhig angehen. Die ersten 2 Runden à 9 km lief ich zusammen mit Michael. Bis dahin ging es ganz gut! In der 3 Runde setzte ich mich ein wenig von Michael ab und dachte, es würde so weiter gehen. Aber es kam mal wieder anders als man denkt. So bei Kilometer 23 holte mich der Mann mit dem Hammer ein und wenig später folgte ihm noch Michael. Er flog förmlich an mir vorbei und legte eine gute 4. und 5. Runde hin. Respekt! In den letzten 2 Runden wurde es für mich immer schwerer, aber mit der guten Verpflegung und ein paar netten Worten durch die Zuschauer und Helfer schaffte auch ich es ins Ziel. Hier nahm mich Marion nach knapp 5 Stunden in Empfang. Ich fühlte mich mal wieder ganz schon leer und brauchte einige Zeit um wieder "sinnvolle" Antworten geben zu können. Ich ließ diesen schönen Nachmittag mit einer heißen Suppe, einem Stück Kuchen und einem leckeren Läuferpunsch ausklingen.
Fazit: Für meinen nächsten Wettkampf sollte ich mal wieder sinnvoll trainieren!
Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr
Sonntag, 7. September 2008
Sammlung der zwischen Distanzen
7. 07.09.2008 Lützelsachsen 00:53:40 10,5 km
6. 22.09.2007 Lützelsachsen 00:48:42 10,5 km
5. 27.01.2007 Rodgau 03:01:17 35,0 km
4. 28.01.2006 Rodgau 02:45:45 30,0 km
3. 20.08.2005 Hüttenfeld 00:44:43 10,3 km
2. 13.08.2005 Güttersbach 00:49:28 10,5 km
1. 31.12.2004 Heddesheim 00:34:24 7,7 km
6. 22.09.2007 Lützelsachsen 00:48:42 10,5 km
5. 27.01.2007 Rodgau 03:01:17 35,0 km
4. 28.01.2006 Rodgau 02:45:45 30,0 km
3. 20.08.2005 Hüttenfeld 00:44:43 10,3 km
2. 13.08.2005 Güttersbach 00:49:28 10,5 km
1. 31.12.2004 Heddesheim 00:34:24 7,7 km
Mittwoch, 9. Juli 2008
Ein kleiner Funken hat das Sportlerherz entfacht!
Die meisten von euch wissen es bereits, Majon und ich haben ein kleines Häuschen gekauft. Als wir im November letzten Jahres den Kaufvertrag unterschrieben haben, wurden unserer sportlichen Ziele für 2008 zu Seite gelegt. Ab dem 15. Januar durften wir mit unseren Umbaumaßnahmen beginnen und schnell zeigte sich, dass es wohl mehr Sanierungsarbeiten werden. Aber egal! Für den Einzug ins Eigenheim hatten wir uns circa ein Jahr Zeit gegeben.
So machten wir fleißig unserer "Hausaufgaben"! Wir vergaßen völlig, dass es so etwas wie Sport und Wettkämpfe gab. Mein Leben ohne Sport zog sich bis Ende April. Ein kleiner netter Anruf von meinem Lauffreund Bernhard sollte einiges ändern. Er erinnerte Majon und mich dran, dass wir im Rahmen eines Grillfestes am "Paarlauf" teilnehmen wollten. Stimmt! Schlagartig fiel mir ein, dass wir beim Silvesterlauf zugesagt hatten und die schlappen 7 km auch ohne Training laufen könnten?! Ja, nur waren diese 7 km bereits zu 14 Kilometern geworden. Majon hatte einen anderen Termin, aber ich musste da jetzt wohl durch.
Zunächst konnte ich es überhaupt nicht fassen, wie man so schnell unsportlich werden kann! Aber ich zog ein kleines Trainingsprogramm durch und schaffte sogar die 2x 7 km beim Paarlauf in ca. 2x 35 Minuten. Diese gute Stunde reichte, um einen kleinen Schalter in mir umzulegen. Wettkampf! Das war es, was ich jetzt wollte! Ach ja, ich bin doch noch zum IronMan 2008 gemeldet!!!
Von diesem Zeitpunkt baute ich mein Training im Rahmen meiner Möglichkeiten auf. Ich begann wieder regelmäßig - mit dem Fahrrad – zur Arbeit zu fahren, machte kleine und mittlere Läufe. Ich merkte, dass ich wieder richtig Spaß am Training bekam. Mittlerweile war mein Gedanke so gefestigt, dass ich Majon von meinem IronMan Plan erzählte. Ihr fiel erst mal gar nichts mehr ein. Sie meinte, so verrückt kann nur einer sein (und recht hat sie). Was ich jetzt noch brauchte, waren ein paar längere Einheiten und einen guten Schlachtplan für den Wettkampf. Bei ersteren konnte ich mich voll und ganz auf Majon verlassen. Sie unterstützte mich und half mir meinen kurz Trainingsplan zu verwirklichen. Und auch bei meinem zweiten Problem "der Wettkampfstrategie" konnte sie mir mit ihrem Rat zur Seite stehen. Locker und ruhig in die Langdistanz starten!
Aber noch war es nicht soweit! Ich schaffte es bis Ende Juni 1.000 km zu radeln und 140 km zu laufen (sogar 2x 20 km). Doch wer sich auskennt, der sollte wissen, dass ein "Triathlon" aus drei Disziplinen besteht. Ja, Ja! DAS Schwimmen ... damit konnte ich mich derzeit überhaupt nicht anfreunden. Es hatte mir im letzten Jahr schon keine großen Spaß mehr gemacht! Aber jetzt mit all dem Bau-Stress konnte ich mich überhaupt nicht mehr damit anfreunden. So beschloss ich, dass ich diese erste der drei Pflichtübungen einfach nicht übe. Ganz schönes Selbstvertrauen? Oder einfach nur blauäugig? Das wird sich am Langener Waldsee entscheiden!
Samstag der 05.07.08: Allein dieser Tag war eine Herausforderung. 6-12 Uhr: Stress auf dem Bau. 14:00 Uhr: Mein Triathlon Freund Uwe (man sieht der fit aus) holte uns ab, um in Frankfurt die Startunterlagen zu holen. 15-16 Uhr: Startunterlagen holen und noch kurz über die Messe schlendern. 17-18 Uhr Fahrrad am Waldsee einchecken. 19 - 22 Uhr Schulfest von meiner Tochter. 24 Uhr: Ab ins Bett!
Sonntag 06.07.08: Heute ist es soweit (Oh, was hatte ich mir da auferlegt!?) mein fünfter IronMan Germany in Folge! Letztes Jahr war mein Ergebnis ganz schlecht (Asthma-Anfall). Aber dieses Jahr sollte knapp unter 13 Stunden mein Ziel sein. Doch das war nur mit Majon abgesprochen und auch sonst wussten nur Uwe und Michael von meinem Start. Dachte ich! Uwe hatte es bereits am Samstag in unser Triathlon Forum geschrieben, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt! Also alles wie geplant ... ein Wettkampf ohne Druck und Bestzeit. Klasse fand ich, dass ich Anke und Steffi vom LT Hemsbach vor dem Start gesehen und gesprochen habe. Die waren natürlich völlig platt aber hocherfreut, dass ich heute starte!
7:00 Uhr: Der Startschuss fiel und ich machte mich aus der letzten Reihe (fast am Ufer) auf dem Weg für die 3,8 km "der Ungewissheit". Etwas Angst hatte ich schon! Die Strecke ist lang und ich hatte keine Ahnung, ob ich nicht schon in der 1. Runde zu Boden gehe! Als ich nach 36 Minuten den ersten Teilabschnitt geschafft hatte und nach einem kurzen Landgang in den 2. Streckenabschnitt startete, dachte ich noch, dass die Abschnitte gleich lang sind und ich mit ca. 1:15 Stunden aus dem Wasser steigen kann. Das war nicht so! Der zweite Teil war kürzer als der erste und ich konnte nach 1:06 Stunden aus dem Wasser steigen. Klasse, das war kaum langsamer als die Jahre zuvor mit viel Training. Jetzt ab zum Fahrrad!
8:15 Uhr: Ab auf die Radstrecke – "Frankfurt ich komme!" Auch das Fahrrad fahren ging ich ganz locker an. Hier brauchte ich die wenigste Angst zu haben. Ich war in diesem Jahr noch nie länger als 100 km gefahren, aber das war mir egal. Diese Disziplin liegt mir und da geht immer noch etwas. Mein positiver Gedanken verwirklichte sich und ich konnte locker die alt bekannte und für mich sehr reizvolle Streck abspulen. Zwischenzeitlich fand ich genügend Zeit mich mit Sonnenmilch einzukremen, mit Majon zu telefonieren (... mir geht es gut und ich liebe dich) und den anderen beim "Versuch" Fahrrad zu fahren zuzuschauen. Nach 5:45 Stunden / 180 km kam ich ins Ziel. Keine geile Zeit ... aber da war ja noch der Marathon!
13:55 Uhr: Ab auf die Laufstrecke und mal schauen wie viel Körner ich noch habe! Weiterhin war Vernunft gefragt! Der 6er Schnitt war für mich als Anfangstempo bestimmt zu hoch. Ich hatte aber - bewusst - nicht auf die Uhr geschaut und weiterhin versucht, mich nach meinem Gefühl zu richten. Gleich auf den ersten 500 m überholten mich die Top-Favoriten auf ihrer 3 Runde (Wahnsinn wie locker und schnell die da noch liefen!). Das Tempo war aber nicht meine Richtlatte. Ich wollte nur möglichst lange und gleichmäßig meine Kilometer abspulen. Auf der 10,5 km Runde (die man viermal durchlaufen musste) sah ich viele Freunde und Bekannte. Es war klasse, wer sich da alles auf den Weg nach Frankfurt gemacht hatte. Es ist eben immer wieder ein Erlebnis! Hier liegt Freude und Leid sowie Sieg und Niederlage ganz nah beieinander. Genau das Leid oder genauer das Leiden, sollten bei mir ab Kilometer 21 beginnen. Im Vorfeld hatte es sich schon angedeutet, mein Puls ging in den Keller ... der Akku war leer. Noch mal kurz zur Erinnerung: ich bin in diesem Jahr noch nie länger als heute gelaufen. Das war schon mehr als ich mir erhofft hatte. Aber das Ziel sollte auch noch möglich sein. Ich fing an, mich mit Cola zu versorgen, ich machte zwischendurch immer eine größere Laufpause und schaffte es so, anschließend wieder 4-6 Kilometer zu laufen. So mogelte ich mich von Kilometer zu Kilometer. Ende der 3 Runde schaute ich erstmals bewusst auf meine Zwischenzeit und stellte fest, dass ich "Majons Prognose" von einer 12 Stunden Zeit noch schaffen könnte. Das gab mir wieder den richtigen Elan für die letzte 10,5 km Runde und die letzten 200 m hoch zum Römerberg. Der Zielkanal am Römer geht immer wie von selbst (so eben bekomme ich eine Gänsehaut). Geschafft 11:39,... die Uhr bleibt stehen. Das war eine geile Nummer!!!

Majon meinte, dass sollte ich nicht schreiben ..., aber ich kann es nicht lassen: Ein IronMan geht fast ohne Training
(Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte ihren Arzt oder Apotheker)
Fazit: Mir ging es wieder ganz schnell gut und ich bereue nicht, dass ich so verrückt war! (2. Fazit: Schwimmtrainer sind unnütz)
Schlusswort: Bei Bernhard vom LT möchte ich mich für den Zündfunken bedanken. Bei Majon für die Geduld und Hilfe in meiner Vorbereitung. Und natürlich bei allen Freunden und Bekannten, die mir auf der Strecke das Durchkommen erleichtert haben!
Spruch des Tages: Training ist was für Weicheier! (frei nach Stefan Kaul)
LG der größte Spinner vom Sommer 2008 ;-)
So machten wir fleißig unserer "Hausaufgaben"! Wir vergaßen völlig, dass es so etwas wie Sport und Wettkämpfe gab. Mein Leben ohne Sport zog sich bis Ende April. Ein kleiner netter Anruf von meinem Lauffreund Bernhard sollte einiges ändern. Er erinnerte Majon und mich dran, dass wir im Rahmen eines Grillfestes am "Paarlauf" teilnehmen wollten. Stimmt! Schlagartig fiel mir ein, dass wir beim Silvesterlauf zugesagt hatten und die schlappen 7 km auch ohne Training laufen könnten?! Ja, nur waren diese 7 km bereits zu 14 Kilometern geworden. Majon hatte einen anderen Termin, aber ich musste da jetzt wohl durch.
Zunächst konnte ich es überhaupt nicht fassen, wie man so schnell unsportlich werden kann! Aber ich zog ein kleines Trainingsprogramm durch und schaffte sogar die 2x 7 km beim Paarlauf in ca. 2x 35 Minuten. Diese gute Stunde reichte, um einen kleinen Schalter in mir umzulegen. Wettkampf! Das war es, was ich jetzt wollte! Ach ja, ich bin doch noch zum IronMan 2008 gemeldet!!!
Von diesem Zeitpunkt baute ich mein Training im Rahmen meiner Möglichkeiten auf. Ich begann wieder regelmäßig - mit dem Fahrrad – zur Arbeit zu fahren, machte kleine und mittlere Läufe. Ich merkte, dass ich wieder richtig Spaß am Training bekam. Mittlerweile war mein Gedanke so gefestigt, dass ich Majon von meinem IronMan Plan erzählte. Ihr fiel erst mal gar nichts mehr ein. Sie meinte, so verrückt kann nur einer sein (und recht hat sie). Was ich jetzt noch brauchte, waren ein paar längere Einheiten und einen guten Schlachtplan für den Wettkampf. Bei ersteren konnte ich mich voll und ganz auf Majon verlassen. Sie unterstützte mich und half mir meinen kurz Trainingsplan zu verwirklichen. Und auch bei meinem zweiten Problem "der Wettkampfstrategie" konnte sie mir mit ihrem Rat zur Seite stehen. Locker und ruhig in die Langdistanz starten!
Aber noch war es nicht soweit! Ich schaffte es bis Ende Juni 1.000 km zu radeln und 140 km zu laufen (sogar 2x 20 km). Doch wer sich auskennt, der sollte wissen, dass ein "Triathlon" aus drei Disziplinen besteht. Ja, Ja! DAS Schwimmen ... damit konnte ich mich derzeit überhaupt nicht anfreunden. Es hatte mir im letzten Jahr schon keine großen Spaß mehr gemacht! Aber jetzt mit all dem Bau-Stress konnte ich mich überhaupt nicht mehr damit anfreunden. So beschloss ich, dass ich diese erste der drei Pflichtübungen einfach nicht übe. Ganz schönes Selbstvertrauen? Oder einfach nur blauäugig? Das wird sich am Langener Waldsee entscheiden!
Samstag der 05.07.08: Allein dieser Tag war eine Herausforderung. 6-12 Uhr: Stress auf dem Bau. 14:00 Uhr: Mein Triathlon Freund Uwe (man sieht der fit aus) holte uns ab, um in Frankfurt die Startunterlagen zu holen. 15-16 Uhr: Startunterlagen holen und noch kurz über die Messe schlendern. 17-18 Uhr Fahrrad am Waldsee einchecken. 19 - 22 Uhr Schulfest von meiner Tochter. 24 Uhr: Ab ins Bett!
Sonntag 06.07.08: Heute ist es soweit (Oh, was hatte ich mir da auferlegt!?) mein fünfter IronMan Germany in Folge! Letztes Jahr war mein Ergebnis ganz schlecht (Asthma-Anfall). Aber dieses Jahr sollte knapp unter 13 Stunden mein Ziel sein. Doch das war nur mit Majon abgesprochen und auch sonst wussten nur Uwe und Michael von meinem Start. Dachte ich! Uwe hatte es bereits am Samstag in unser Triathlon Forum geschrieben, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt! Also alles wie geplant ... ein Wettkampf ohne Druck und Bestzeit. Klasse fand ich, dass ich Anke und Steffi vom LT Hemsbach vor dem Start gesehen und gesprochen habe. Die waren natürlich völlig platt aber hocherfreut, dass ich heute starte!
7:00 Uhr: Der Startschuss fiel und ich machte mich aus der letzten Reihe (fast am Ufer) auf dem Weg für die 3,8 km "der Ungewissheit". Etwas Angst hatte ich schon! Die Strecke ist lang und ich hatte keine Ahnung, ob ich nicht schon in der 1. Runde zu Boden gehe! Als ich nach 36 Minuten den ersten Teilabschnitt geschafft hatte und nach einem kurzen Landgang in den 2. Streckenabschnitt startete, dachte ich noch, dass die Abschnitte gleich lang sind und ich mit ca. 1:15 Stunden aus dem Wasser steigen kann. Das war nicht so! Der zweite Teil war kürzer als der erste und ich konnte nach 1:06 Stunden aus dem Wasser steigen. Klasse, das war kaum langsamer als die Jahre zuvor mit viel Training. Jetzt ab zum Fahrrad!
8:15 Uhr: Ab auf die Radstrecke – "Frankfurt ich komme!" Auch das Fahrrad fahren ging ich ganz locker an. Hier brauchte ich die wenigste Angst zu haben. Ich war in diesem Jahr noch nie länger als 100 km gefahren, aber das war mir egal. Diese Disziplin liegt mir und da geht immer noch etwas. Mein positiver Gedanken verwirklichte sich und ich konnte locker die alt bekannte und für mich sehr reizvolle Streck abspulen. Zwischenzeitlich fand ich genügend Zeit mich mit Sonnenmilch einzukremen, mit Majon zu telefonieren (... mir geht es gut und ich liebe dich) und den anderen beim "Versuch" Fahrrad zu fahren zuzuschauen. Nach 5:45 Stunden / 180 km kam ich ins Ziel. Keine geile Zeit ... aber da war ja noch der Marathon!
13:55 Uhr: Ab auf die Laufstrecke und mal schauen wie viel Körner ich noch habe! Weiterhin war Vernunft gefragt! Der 6er Schnitt war für mich als Anfangstempo bestimmt zu hoch. Ich hatte aber - bewusst - nicht auf die Uhr geschaut und weiterhin versucht, mich nach meinem Gefühl zu richten. Gleich auf den ersten 500 m überholten mich die Top-Favoriten auf ihrer 3 Runde (Wahnsinn wie locker und schnell die da noch liefen!). Das Tempo war aber nicht meine Richtlatte. Ich wollte nur möglichst lange und gleichmäßig meine Kilometer abspulen. Auf der 10,5 km Runde (die man viermal durchlaufen musste) sah ich viele Freunde und Bekannte. Es war klasse, wer sich da alles auf den Weg nach Frankfurt gemacht hatte. Es ist eben immer wieder ein Erlebnis! Hier liegt Freude und Leid sowie Sieg und Niederlage ganz nah beieinander. Genau das Leid oder genauer das Leiden, sollten bei mir ab Kilometer 21 beginnen. Im Vorfeld hatte es sich schon angedeutet, mein Puls ging in den Keller ... der Akku war leer. Noch mal kurz zur Erinnerung: ich bin in diesem Jahr noch nie länger als heute gelaufen. Das war schon mehr als ich mir erhofft hatte. Aber das Ziel sollte auch noch möglich sein. Ich fing an, mich mit Cola zu versorgen, ich machte zwischendurch immer eine größere Laufpause und schaffte es so, anschließend wieder 4-6 Kilometer zu laufen. So mogelte ich mich von Kilometer zu Kilometer. Ende der 3 Runde schaute ich erstmals bewusst auf meine Zwischenzeit und stellte fest, dass ich "Majons Prognose" von einer 12 Stunden Zeit noch schaffen könnte. Das gab mir wieder den richtigen Elan für die letzte 10,5 km Runde und die letzten 200 m hoch zum Römerberg. Der Zielkanal am Römer geht immer wie von selbst (so eben bekomme ich eine Gänsehaut). Geschafft 11:39,... die Uhr bleibt stehen. Das war eine geile Nummer!!!

Majon meinte, dass sollte ich nicht schreiben ..., aber ich kann es nicht lassen: Ein IronMan geht fast ohne Training
Fazit: Mir ging es wieder ganz schnell gut und ich bereue nicht, dass ich so verrückt war! (2. Fazit: Schwimmtrainer sind unnütz)
Schlusswort: Bei Bernhard vom LT möchte ich mich für den Zündfunken bedanken. Bei Majon für die Geduld und Hilfe in meiner Vorbereitung. Und natürlich bei allen Freunden und Bekannten, die mir auf der Strecke das Durchkommen erleichtert haben!
Spruch des Tages: Training ist was für Weicheier! (frei nach Stefan Kaul)
LG der größte Spinner vom Sommer 2008 ;-)
Montag, 7. Juli 2008
Frankfurter Sparkasse IRONMAN Europameisterschaft 2008
Frankfurt/Main, 6. Juli 2008 Rund 500.000 begeisterte Zuschauer verfolgten am Sonntag entlang der Wettkampfstrecken den „Frankfurter Sparkasse IRONMAN“ in Frankfurt, welcher als offizielle IRONMAN Europameisterschaft ausgetragen wird. Bereits beim frühmorgendlichen Schwimmstart versammelten sich rund 13.000 Frühaufsteher am Langener Waldsee, um den Startschuss um 6:45 Uhr live mitzuerleben.
Ca. 2.300 Teilnehmer aus 45 Nationen stiegen bei milden Temperaturen ins kühle Nass und stellten sich dem „längsten Tag des Jahres“. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen im Langener Waldsee ging es für die Profi- und Altersklassenathleten auf die Radstrecke.
Für alle Teilnehmer waren vor allem die Steigungen, „The Hell“ in Maintal-Hochstadt und der „Heartbreak Hill“ in Bad Vilbel, auf der insgesamt 180 Kilometer langen Radstrecke eine echte Herausforderung. Der abschließende Marathonlauf, vor der beeindruckenden Skyline am Frankfurter Mainufer, setzte die letzten Kräfte bei den Sportlern frei.
Jeder Teilnehmer wurde von Familienmitgliedern, Freunden und zahlreichen Fans bejubelt und angefeuert, so dass die bereits berühmte Gänsehautstimmung entlang der Strecke bis spät in den Abend anhielt. Kurz vor 23 Uhr erreichte der letzte Finisher das Ziel am Frankfurter Römerberg und wurde dort ebenso begeistert empfangen wie die ersten Profis. Die Frankfurter Innenstadt war an diesem Tag eine „Sportarena“ mit vielen tausend Zuschauern, welche einen packenden Wettkampf erlebten.

Chris McCormack aus Australien (rechts im Bild) und der Spanier Eneko Llanos,
als Erst- und Zweitplatzierter, im Ziel auf dem Frankfurter Römerberg.
Nach einem spannenden Rennen erreichte der Australier Chris McCormack in neuer Streckenrekordzeit von 7:59,55 Std. als Erster das Ziel am historischen Frankfurter Römerberg. Mit dieser tollen Zeit setzte er sich gegen den Spanier Eneko Llamos durch, der nach ebenfalls tollen 8:00,49 Std. als Zweiter durch das Ziel lief. Für Chris McCormack war es der erste Europameistertitel in Frankfurt. Dritter wurde der Vorjahressieger Timo Bracht in sehr guten 8:04,16 Std. Einer der Mitfavoriten, Faris Al-Sultan, musste das Rennen, nachdem er sich lange im Spitzenfeld aufhielt, bei Kilometer 25 im Marathonlauf vorzeitig beenden.
Faris Al–Sultan: „Das war alles schwer heute, die Malaysiageschichte mit dem Virus hängt mir noch nach. Aber gegen Chris McCormack musst Du in 100 Prozent Verfassung antreten, heute war er stark. Ich war nicht fit und bis zum ersten Mal ausgestiegen - ohne technischen Defekt. Der Hintern hat wehgetan und ich hatte zum Schluss nicht die richtige Einstellung mich durch das Rennen zu quälen. Bis Kona muss ich mental und körperlich neue Kräfte sammeln. Es war ein interessantes Rennen und mit Chris McCormack hat der stärkste Athlet gewonnen, wenngleich wir zwischenzeitlich auf dem Rad sehr langsam unterwegs waren. Ich bin echt überrascht, welche Dynamik der Ironman noch gegen Ende entwickelt hat.“
Bereits vor dem Start musste Normann Stadler krankheitsbedingt die Segel streichen.

Die neue IRONMAN-Europameisterin (und “Meisterin der Herzen“),
Chrissie Wellington aus England, auf den letzten Metern zum Ziel.
Nach einem einsamen Rennen von der Spitze gelang der Engländerin Chrissie Wellington bei ihrem ersten Start in Frankfurt auch gleich der erste Sieg in Frankfurt mit neuer Streckenrekordzeit. Bis kurz vor dem Ziel lag ein neuer Weltrekord in der Luft. Durch ihre Freudentänze auf den letzten Metern vergab sie jedoch eine neue Weltbestzeit. Schließlich erreichte Chrissie mit herausragenden 8:51,24 Std. die zweitschnellste Zeit, die je von einer Frau auf dieser Strecke gelaufen wurde. Nach ihrem Motto „save the moment“ (bewahre den Augenblick) war sie jedoch nicht traurig über die verpasste Möglichkeit.
Zweite wurde die Vorjahressiegerin Nicole Leder in 9:17,26 Std. Der dritte Rang bei den Frauen ging an Wenke Kujala in 9:24,54 Std. Lokalmatadorin Meike Krebs wurde in guten 9:30,47 vierte und sicherte sich auch ein Ticket für Hawai.
Ca. 2.300 Teilnehmer aus 45 Nationen stiegen bei milden Temperaturen ins kühle Nass und stellten sich dem „längsten Tag des Jahres“. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen im Langener Waldsee ging es für die Profi- und Altersklassenathleten auf die Radstrecke.
Für alle Teilnehmer waren vor allem die Steigungen, „The Hell“ in Maintal-Hochstadt und der „Heartbreak Hill“ in Bad Vilbel, auf der insgesamt 180 Kilometer langen Radstrecke eine echte Herausforderung. Der abschließende Marathonlauf, vor der beeindruckenden Skyline am Frankfurter Mainufer, setzte die letzten Kräfte bei den Sportlern frei.
Jeder Teilnehmer wurde von Familienmitgliedern, Freunden und zahlreichen Fans bejubelt und angefeuert, so dass die bereits berühmte Gänsehautstimmung entlang der Strecke bis spät in den Abend anhielt. Kurz vor 23 Uhr erreichte der letzte Finisher das Ziel am Frankfurter Römerberg und wurde dort ebenso begeistert empfangen wie die ersten Profis. Die Frankfurter Innenstadt war an diesem Tag eine „Sportarena“ mit vielen tausend Zuschauern, welche einen packenden Wettkampf erlebten.

Chris McCormack aus Australien (rechts im Bild) und der Spanier Eneko Llanos,
als Erst- und Zweitplatzierter, im Ziel auf dem Frankfurter Römerberg.
Nach einem spannenden Rennen erreichte der Australier Chris McCormack in neuer Streckenrekordzeit von 7:59,55 Std. als Erster das Ziel am historischen Frankfurter Römerberg. Mit dieser tollen Zeit setzte er sich gegen den Spanier Eneko Llamos durch, der nach ebenfalls tollen 8:00,49 Std. als Zweiter durch das Ziel lief. Für Chris McCormack war es der erste Europameistertitel in Frankfurt. Dritter wurde der Vorjahressieger Timo Bracht in sehr guten 8:04,16 Std. Einer der Mitfavoriten, Faris Al-Sultan, musste das Rennen, nachdem er sich lange im Spitzenfeld aufhielt, bei Kilometer 25 im Marathonlauf vorzeitig beenden.
Faris Al–Sultan: „Das war alles schwer heute, die Malaysiageschichte mit dem Virus hängt mir noch nach. Aber gegen Chris McCormack musst Du in 100 Prozent Verfassung antreten, heute war er stark. Ich war nicht fit und bis zum ersten Mal ausgestiegen - ohne technischen Defekt. Der Hintern hat wehgetan und ich hatte zum Schluss nicht die richtige Einstellung mich durch das Rennen zu quälen. Bis Kona muss ich mental und körperlich neue Kräfte sammeln. Es war ein interessantes Rennen und mit Chris McCormack hat der stärkste Athlet gewonnen, wenngleich wir zwischenzeitlich auf dem Rad sehr langsam unterwegs waren. Ich bin echt überrascht, welche Dynamik der Ironman noch gegen Ende entwickelt hat.“
Bereits vor dem Start musste Normann Stadler krankheitsbedingt die Segel streichen.

Die neue IRONMAN-Europameisterin (und “Meisterin der Herzen“),
Chrissie Wellington aus England, auf den letzten Metern zum Ziel.
Nach einem einsamen Rennen von der Spitze gelang der Engländerin Chrissie Wellington bei ihrem ersten Start in Frankfurt auch gleich der erste Sieg in Frankfurt mit neuer Streckenrekordzeit. Bis kurz vor dem Ziel lag ein neuer Weltrekord in der Luft. Durch ihre Freudentänze auf den letzten Metern vergab sie jedoch eine neue Weltbestzeit. Schließlich erreichte Chrissie mit herausragenden 8:51,24 Std. die zweitschnellste Zeit, die je von einer Frau auf dieser Strecke gelaufen wurde. Nach ihrem Motto „save the moment“ (bewahre den Augenblick) war sie jedoch nicht traurig über die verpasste Möglichkeit.
Zweite wurde die Vorjahressiegerin Nicole Leder in 9:17,26 Std. Der dritte Rang bei den Frauen ging an Wenke Kujala in 9:24,54 Std. Lokalmatadorin Meike Krebs wurde in guten 9:30,47 vierte und sicherte sich auch ein Ticket für Hawai.
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