Hallo liebe Laufgemeinschaft, ...
... nachdem meine Lebensgefährtin „Majon“ schon etwas zu unserem Streak-Beginn vor 6 Tagen geschrieben hatte (einer musste ja den Anfang machen und mal etwas posten), will ich mich jetzt gerne bei euch persönlich vorstellen.
Das Streakrunning ist mir seit ca. einem Jahr ein Begriff. Genau wie „fnw“ bin ich öfters mit dem LT Hemsbach unterwegs. Auf einer Geburtstagsfeier eines Laufkollegen habe ich mich mit „fnw“ über sein tägliches Laufen unterhalten. Ich fand seine Ausführungen recht interessant, habe es für mich bislang jedoch nie in Betracht gezogen. Wieso eigentlich? Ich weiß es selbst nicht so genau .
Nachdem ich mich in Rodgau einige Zeit hinter einen Streakrunner „gehängt habe“ und nach dem Lauf mit „Majon“ über diesen Läufer – der so wunderbar gleichmäßig laufen konnte - gesprochen habe, kam das Interesse am täglich-Laufen neu auf!
Zudem passe ich in diesen Kreis der „Verrückten“ ja ganz gut hinein…
Zum Laufen bin ich über Umwege gekommen. Als sportlich interessierter Mensch und ehemaliger Rennradfahrer hatte ich jahrelang die „fixe“ Idee, vor meinem Vierzigsten einen Marathon gelaufen zu sein. September 2002 - die Zeit drängte ja, nur noch 8 Monate bis zu meinem Geburtstag - besorgte mir ein Radkumpel einen Startplatz für den Lauf in Köln. Ohne sonderliches Lauftraining – was sollte ich in 5 Wochen noch groß reißen, 10 km am Stück (!) schaffte ich ja und durchs viele Radfahren hatte ich eine sehr gute Ausdauer – ging ich auf die 42,2 km lange Strecke und finishte zur Überraschung einiger Skeptiker. Ich will gestehen, dass der Spaß am Laufen bei km 27 aufhörte und die letzten 15,2 km nur noch eine Willenssache waren. Auch der anschließende - 7 Tage andauernde - Muskelkater war nicht mehr so witzig und zeigte mir, dass hier wohl ein gezielter Trainingsaufbau sinnvoller wäre.
Mittlerweile laufe ich regelmäßig, unter anderem 2-3 Marathons im Jahr. Eigentlich bin ich zurzeit – seit 4 Jahren - ein Triathlet. Laufen ist bei diesem Dreikampf immer noch meine schwächste Disziplin . Durch ein regelmäßiges, ja tagtägliches Lauftraining will ich hier besser werden. Drei mal bin ich bislang beim Ironman in Frankfurt gestartet, und will auch dieses Jahr versuchen, meine persönliche Bestleistung zu topen und den Wettkampf mit einer Endzeit um die 10 Stunden zu beenden. Ich hoffe sehr, mit dieser neuen Art der Vorbereitung verletzungsfrei durchzukommen und meine Laufleistung zu verbessern.
In diesem Forum finde ich sicherlich viel Motivation und freue mich schon auf einen regen Erfahrungsaustausch.
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LG Ritchy
Donnerstag, 1. Februar 2007
Montag, 24. Juli 2006
Ein halbes Jahr Training für einen halben Tag Quälerei
Erlebnisbericht von Ritchy
Es ist geschafft, ein weiteres Mal konnte ich den Ironman Germany in Frankfurt a. M. finishen. Für mich blieb die Uhr bei 11:58:01 Stunden stehen. Das ist die schlechteste Zeit meiner bisherigen drei Langdistanzen. Aber für mich persönlich ist es ein ganz großer Sieg gegen mich selbst!
Nachdem in den letzten sechs Monaten meiner Wettkampfvorbereitung alles gut lief und ich voll im Trainingsplan lag, musste ich fünf Wochen vor meinem Hauptwettkampf die schmerzliche Erfahrung machen, dass der Körper einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen kann. Ich hatte während der ganzen Vorbereitung versucht, mein Lauftraining etwas mehr in den Vordergrund zu stellen, denn in den Vorjahren war der Marathon als letzte Teildisziplin meiner Ironman-Wettkämpfe der Schwachpunkt gewesen. Mitte Juli, also sechs Wochen vor meiner Langdistanz-Teilnahme, machte ich noch einmal einen Trainingsblock, wobei Laufen den Hauptbestandteil bildete. Zwei lange Trainingsläufe und ein schwerer Ligawettkampf in einer Woche waren dann doch deutlich zu viel für die Beine. Nachdem ich mit großen Schmerzen meinen ersten Ligawettkampf beendete, musste ich am nächsten Tag gleich den Arzt aufsuchen. Die Diagnose war eine schwere Knochenhautentzündung am Schienbein. Dies bedeutete vorerst kein Lauftraining und selbst meine Lieblingsdisziplin Radfahren war nur noch eingeschränkt möglich. Für mich ein Supergau. Genau jetzt wären noch ein paar gute Trainingseinheiten wichtig gewesen. Arztbesuche, entzündungshemmende Medikamente, Salbenverbände sowie kühlende Kompressen gehörten nun anstelle meiner Trainingseinheiten zum Tagesablauf. Die verbleibende Zeit bis zum Wettkampf verging nun plötzlich wie im Flug. Meine zwei Versuche nur 100 Meter zu laufen scheiterten kläglich. Das Radfahren ging letztlich wieder von Woche zu Woche besser und auch bei meiner Schwimmform musste ich kaum Einbußen machen. Fünf Tage vor dem Wettkampf war die Zeit gekommen, noch einen einzigen Testlauf zu machen und eine Entscheidung zu treffen, ob ich in Frankfurt an den Start gehen kann. Der Lauftest verlief ziemlich ernüchternd: zwei mal ein Kilometer mit Gehpause und großen Schmerzen standen am Ende zu Buche. Aber nach langem Überlegen entschied ich mich, in Frankfurt beim Wettkampf zu starten. Ob und wie ich die 226 Kilometer bis ins Ziel am Römerberg kommen sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber das halbe Jahr intensiver Vorbereitung sollte nicht vergebens gewesen sein. Mein Plan lautete nun, mein Bein noch die fünf Tage bis zum Wettkampf zu schonen, bis dahin gut zu regenerieren und den Wettkampf planmäßig durchzuziehen.
Am Wettkampftag fiel um 7:00 Uhr der Startschuss. Voller Anspannung ging ich auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke und konnte trotz allgemeinem Neoprenverbot nach 70 Minuten aus dem Wasser steigen. Das war gut und lag im Bereich meiner Möglichkeiten. Nach schlechten sechs Minuten Wechselzeit sollte nun meine Paradedisziplin folgen. Hierbei ist es schwer den Körper nach über einer Stunde waagrechter Schwimmhaltung in die fürs Radfahren senkrechte Haltung zu bringen. Anfangs ist der Gleichgewichtssinn eingeschränkt und man muss erst seinen Rhythmus finden. An diesem Tag hatten wir außerdem noch mit leichten Wetterkapriolen zu kämpfen, es war teilweise sehr windig und fing immer wieder zu regen an. Aus diesen Gründen ging ich die ersten 12 km bis Frankfurt und die erste der zwei 84 km langen Runden etwas ruhiger an. Bei vielen meiner Rivalen kam es in Anbetracht der schlechten Wetterlage zu Stürzen und Defekten am Material. In der zweiten Runde, die uns von Frankfurt bis nach Bad Nauheim und zurück führt, konnte ich durch eine Entspannte Wetterlage etwas mehr in die Pedalen treten und insgesamt nach weniger als 5 Stunden - mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h - vom Fahrrad steigen. Bei den fast 2400 Teilnehmern reichte das für die 164 beste Zeit Der zweite Wechsel war mit knapp 4 Minuten nicht sehr schnell, aber mir war klar, dass der Wettkampf nun neu begonnen hat und ich viel Zeit und Plätze auf der Laufstrecke liegen ließ. Ich versuchte gleich zu Beginn des Marathons ein paar lockere und vorsichtige Schritte zu laufen, stellte aber schnell fest, dass es so nicht geht. Die Schmerzen waren bereits jetzt zu groß und die langen 42,2 km wären so definitiv nicht zu schaffen gewesen. Also entschloss ich mich für Plan „B“: möglichst locker gehen bis zur Hälfte der Distanz. Dieses sollte ein schwerer Weg werden: natürlich kannten die Zuschauer mein Krankheitsbild nicht und wollten mich gut gemeint immer wieder zum Laufen animieren. Der Name auf der Startnummer machte es ihnen recht leicht, einen der ersten „Geher“ persönlich anzusprechen und anzufeuern. In diesem Augenblick war ich mir nicht ganz schlüssig, was mehr weh tat, die „Richard“-Rufe oder mein Bein?! Ich entschloss mich, dem Spießrutenlauf ein Ende zu machen und meinen Namen zu verdecken. In der nächsten von vier Runden wurde es immer voller und immer mehr Leidensgenossen, die nicht mehr laufen konnten, kamen hinzu. Nach über drei Stunden Gehen begann ich die zweite Hälfte der Strecke mit einem neuen Laufversuch, unterstützt wurde ich hierbei von meinen Freunden und Vereinskollegen Thomas Gayer und Marion Gödde, die selbst erst vor drei Wochen beim Langdistanz Wettkampf in Roht am Start wahren. Ich lief mit „Tom“ los und schaffte es tatsächlich die dritte 10,5 km lange Runde komplett durchzulaufen Die Schmerzen waren erträglich und wurden während des Laufes nicht stärker. In der vierten Runde wurde Thomas von meiner Freundin Marion abgelöst und sie gab mir die Stärke, noch die letzten 10 Kilometer bis zum Zielkanal am Römer zu bewältigen. Auf den letzten paar Kilometern konnte ich die Schmerzen verdrängen und kämpfte noch um eine Zeit unter 12 Stunden.
Mit diesem Bericht möchte ich mich bei allen meinen Freunden bedanken, die an mich geglaubt haben und mir von Zuhause sowie auch direkt an der Strecke die Daumen gedrückt haben. Da es mir am nächsten Tag bereits wieder recht gut ging, bin ich überzeugt die richtige Entscheidung getroffen haben. Frei übersetzt nach Sven Hannawald „Ich mach einfach mein Zeug“.
Es ist geschafft, ein weiteres Mal konnte ich den Ironman Germany in Frankfurt a. M. finishen. Für mich blieb die Uhr bei 11:58:01 Stunden stehen. Das ist die schlechteste Zeit meiner bisherigen drei Langdistanzen. Aber für mich persönlich ist es ein ganz großer Sieg gegen mich selbst!
Nachdem in den letzten sechs Monaten meiner Wettkampfvorbereitung alles gut lief und ich voll im Trainingsplan lag, musste ich fünf Wochen vor meinem Hauptwettkampf die schmerzliche Erfahrung machen, dass der Körper einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen kann. Ich hatte während der ganzen Vorbereitung versucht, mein Lauftraining etwas mehr in den Vordergrund zu stellen, denn in den Vorjahren war der Marathon als letzte Teildisziplin meiner Ironman-Wettkämpfe der Schwachpunkt gewesen. Mitte Juli, also sechs Wochen vor meiner Langdistanz-Teilnahme, machte ich noch einmal einen Trainingsblock, wobei Laufen den Hauptbestandteil bildete. Zwei lange Trainingsläufe und ein schwerer Ligawettkampf in einer Woche waren dann doch deutlich zu viel für die Beine. Nachdem ich mit großen Schmerzen meinen ersten Ligawettkampf beendete, musste ich am nächsten Tag gleich den Arzt aufsuchen. Die Diagnose war eine schwere Knochenhautentzündung am Schienbein. Dies bedeutete vorerst kein Lauftraining und selbst meine Lieblingsdisziplin Radfahren war nur noch eingeschränkt möglich. Für mich ein Supergau. Genau jetzt wären noch ein paar gute Trainingseinheiten wichtig gewesen. Arztbesuche, entzündungshemmende Medikamente, Salbenverbände sowie kühlende Kompressen gehörten nun anstelle meiner Trainingseinheiten zum Tagesablauf. Die verbleibende Zeit bis zum Wettkampf verging nun plötzlich wie im Flug. Meine zwei Versuche nur 100 Meter zu laufen scheiterten kläglich. Das Radfahren ging letztlich wieder von Woche zu Woche besser und auch bei meiner Schwimmform musste ich kaum Einbußen machen. Fünf Tage vor dem Wettkampf war die Zeit gekommen, noch einen einzigen Testlauf zu machen und eine Entscheidung zu treffen, ob ich in Frankfurt an den Start gehen kann. Der Lauftest verlief ziemlich ernüchternd: zwei mal ein Kilometer mit Gehpause und großen Schmerzen standen am Ende zu Buche. Aber nach langem Überlegen entschied ich mich, in Frankfurt beim Wettkampf zu starten. Ob und wie ich die 226 Kilometer bis ins Ziel am Römerberg kommen sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber das halbe Jahr intensiver Vorbereitung sollte nicht vergebens gewesen sein. Mein Plan lautete nun, mein Bein noch die fünf Tage bis zum Wettkampf zu schonen, bis dahin gut zu regenerieren und den Wettkampf planmäßig durchzuziehen.
Am Wettkampftag fiel um 7:00 Uhr der Startschuss. Voller Anspannung ging ich auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke und konnte trotz allgemeinem Neoprenverbot nach 70 Minuten aus dem Wasser steigen. Das war gut und lag im Bereich meiner Möglichkeiten. Nach schlechten sechs Minuten Wechselzeit sollte nun meine Paradedisziplin folgen. Hierbei ist es schwer den Körper nach über einer Stunde waagrechter Schwimmhaltung in die fürs Radfahren senkrechte Haltung zu bringen. Anfangs ist der Gleichgewichtssinn eingeschränkt und man muss erst seinen Rhythmus finden. An diesem Tag hatten wir außerdem noch mit leichten Wetterkapriolen zu kämpfen, es war teilweise sehr windig und fing immer wieder zu regen an. Aus diesen Gründen ging ich die ersten 12 km bis Frankfurt und die erste der zwei 84 km langen Runden etwas ruhiger an. Bei vielen meiner Rivalen kam es in Anbetracht der schlechten Wetterlage zu Stürzen und Defekten am Material. In der zweiten Runde, die uns von Frankfurt bis nach Bad Nauheim und zurück führt, konnte ich durch eine Entspannte Wetterlage etwas mehr in die Pedalen treten und insgesamt nach weniger als 5 Stunden - mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h - vom Fahrrad steigen. Bei den fast 2400 Teilnehmern reichte das für die 164 beste Zeit Der zweite Wechsel war mit knapp 4 Minuten nicht sehr schnell, aber mir war klar, dass der Wettkampf nun neu begonnen hat und ich viel Zeit und Plätze auf der Laufstrecke liegen ließ. Ich versuchte gleich zu Beginn des Marathons ein paar lockere und vorsichtige Schritte zu laufen, stellte aber schnell fest, dass es so nicht geht. Die Schmerzen waren bereits jetzt zu groß und die langen 42,2 km wären so definitiv nicht zu schaffen gewesen. Also entschloss ich mich für Plan „B“: möglichst locker gehen bis zur Hälfte der Distanz. Dieses sollte ein schwerer Weg werden: natürlich kannten die Zuschauer mein Krankheitsbild nicht und wollten mich gut gemeint immer wieder zum Laufen animieren. Der Name auf der Startnummer machte es ihnen recht leicht, einen der ersten „Geher“ persönlich anzusprechen und anzufeuern. In diesem Augenblick war ich mir nicht ganz schlüssig, was mehr weh tat, die „Richard“-Rufe oder mein Bein?! Ich entschloss mich, dem Spießrutenlauf ein Ende zu machen und meinen Namen zu verdecken. In der nächsten von vier Runden wurde es immer voller und immer mehr Leidensgenossen, die nicht mehr laufen konnten, kamen hinzu. Nach über drei Stunden Gehen begann ich die zweite Hälfte der Strecke mit einem neuen Laufversuch, unterstützt wurde ich hierbei von meinen Freunden und Vereinskollegen Thomas Gayer und Marion Gödde, die selbst erst vor drei Wochen beim Langdistanz Wettkampf in Roht am Start wahren. Ich lief mit „Tom“ los und schaffte es tatsächlich die dritte 10,5 km lange Runde komplett durchzulaufen Die Schmerzen waren erträglich und wurden während des Laufes nicht stärker. In der vierten Runde wurde Thomas von meiner Freundin Marion abgelöst und sie gab mir die Stärke, noch die letzten 10 Kilometer bis zum Zielkanal am Römer zu bewältigen. Auf den letzten paar Kilometern konnte ich die Schmerzen verdrängen und kämpfte noch um eine Zeit unter 12 Stunden.
Mit diesem Bericht möchte ich mich bei allen meinen Freunden bedanken, die an mich geglaubt haben und mir von Zuhause sowie auch direkt an der Strecke die Daumen gedrückt haben. Da es mir am nächsten Tag bereits wieder recht gut ging, bin ich überzeugt die richtige Entscheidung getroffen haben. Frei übersetzt nach Sven Hannawald „Ich mach einfach mein Zeug“.
Freitag, 29. Juli 2005
Langdistanz bei den Triathleten der TSG immer beliebter
Eisenmänner Starteten am 04.07.05 in Roth und am 11.06.05 in Frankfurt
Vor vierzehn tagen traf sich im Bayrischen Roth die Nationale und Internationale Weltspitze. Hier zeigte sich Chris McCormeck (Australien) als der große Überflieger. Der Sieger von 2004, konnte am Ende auch in diesem Jahr die deutschen Spitzen Triathleten Alexander Taubert und Timo Bracht (beide MTG Mannheim) mit einer Siegerzeit von 7:58:45 klar distanzieren.
Nicht ganz so schnell, aber genau so achtbar, konnten sich zwei TSG´ler über die 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km Laufen schlagen. Auf seiner Spezialdisziplin dem Schwimmen (0:54:49) konnte Stephan Leuthner stark vorlegen und durch seine Gleichmäßigkeit beim Radfahren und Laufen seine Position halten. Am Ende kam er hochzufrieden nach 10:49:08 h auf Platz 92 in seiner Altersklasse in Ziel. Etwas ungleichmäßiger verlief der Wettkampf für Uwe Leopold, seine Stärke liegt mehr beim Laufen und er konnte im letzten Drittel des Rennens gefährlich nah zu S. Leuthner aufschließen, musste aber am Ende für sein Lauftempo Tribut zahlen und viel wieder zurück. Mit einer sehr guten Endzeit von 11:04:01 h (117. AK), war auch er mit seinem Langdistanz Debüt zufrieden.
Am letzten kam es dann in Frankfurt zum großen Showdown, beim Ironman Germany wurden die 120 begärten Qualifikationsplätze für die Weltmeisterschaft am 15.10. in Hawaii vergeben. Hier wollte der Sieger von 2003 und 2004 Stefan Holzner den Hattrick schaffen. Die Leistungsdichte im Kampf um die Spitze wurde durch klangvolle Namen wie z.B. Jürgen Zäck, Cameron Brown und Norman Stadler recht deutlich. Aber letzterer machte am Sonntag allen einen Strich durch die Rechnung. Der Weltmeister von 2004 konnte schon beim Radfahren seine stärke zeigen und setzte sich deutlich von seinen Verfolgern ab. Beim Laufen musste er nur noch das Rennen kontrollieren und konnte mit fast 8 Minuten Vorsprung das Rennen in 8:20.05,9 h gewinnen. Bei den Frauen siegte Lisa Bentley (Kanada) mit 9:15.31,2 vor der deutschen Nina Eggert.
Auch bei diesem Event gingen zwei Athleten der TSG an den Start. Pünktlich um 7 Uhr wurden die knapp 2000 Startern durch Hessens Ministerpräsident R. Koch ins Rennen geschickt. Unplanmäßig kam es zu einem kleinen Schlagabtausch zwischen Alexander Wiesel und Richard Gerards. Fast zeitgleich (1:01 h) bewältigten die beiden das 3,8 km lange im Schwimmen im Langener Waldsee. Auf der Radstrecke setzte sich R. Gerards mit einem Stundenmittel von fast 36 km/h über die 180 km ein Stück von seinem Mannschaftskameraden ab. Doch dieser Vorsprung solle nicht lange halten, denn A. Wiesel machte in seiner Paradedisziplin schnell Boden gut und überholte seinen Mitstreiter. Doch gegen Mitte des Marathons merkte auch A. Wiesel die Mittagshitze und musste mit Kreislaufproblemen zwei Pausen Einlegen, in dieser Zeit konnte Gerards noch einmal Wiesel überholen. Nach einem erneuten Zusammenschluss, auf den letzten drei Kilometern des Rennens schlossen die beiden eine Allianz und gingen gemeinsam mit einer Endzeit von 10:55.44,5 über die Ziellinie (106 / 107 AK) .
Vor vierzehn tagen traf sich im Bayrischen Roth die Nationale und Internationale Weltspitze. Hier zeigte sich Chris McCormeck (Australien) als der große Überflieger. Der Sieger von 2004, konnte am Ende auch in diesem Jahr die deutschen Spitzen Triathleten Alexander Taubert und Timo Bracht (beide MTG Mannheim) mit einer Siegerzeit von 7:58:45 klar distanzieren.
Nicht ganz so schnell, aber genau so achtbar, konnten sich zwei TSG´ler über die 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km Laufen schlagen. Auf seiner Spezialdisziplin dem Schwimmen (0:54:49) konnte Stephan Leuthner stark vorlegen und durch seine Gleichmäßigkeit beim Radfahren und Laufen seine Position halten. Am Ende kam er hochzufrieden nach 10:49:08 h auf Platz 92 in seiner Altersklasse in Ziel. Etwas ungleichmäßiger verlief der Wettkampf für Uwe Leopold, seine Stärke liegt mehr beim Laufen und er konnte im letzten Drittel des Rennens gefährlich nah zu S. Leuthner aufschließen, musste aber am Ende für sein Lauftempo Tribut zahlen und viel wieder zurück. Mit einer sehr guten Endzeit von 11:04:01 h (117. AK), war auch er mit seinem Langdistanz Debüt zufrieden.
Am letzten kam es dann in Frankfurt zum großen Showdown, beim Ironman Germany wurden die 120 begärten Qualifikationsplätze für die Weltmeisterschaft am 15.10. in Hawaii vergeben. Hier wollte der Sieger von 2003 und 2004 Stefan Holzner den Hattrick schaffen. Die Leistungsdichte im Kampf um die Spitze wurde durch klangvolle Namen wie z.B. Jürgen Zäck, Cameron Brown und Norman Stadler recht deutlich. Aber letzterer machte am Sonntag allen einen Strich durch die Rechnung. Der Weltmeister von 2004 konnte schon beim Radfahren seine stärke zeigen und setzte sich deutlich von seinen Verfolgern ab. Beim Laufen musste er nur noch das Rennen kontrollieren und konnte mit fast 8 Minuten Vorsprung das Rennen in 8:20.05,9 h gewinnen. Bei den Frauen siegte Lisa Bentley (Kanada) mit 9:15.31,2 vor der deutschen Nina Eggert.
Auch bei diesem Event gingen zwei Athleten der TSG an den Start. Pünktlich um 7 Uhr wurden die knapp 2000 Startern durch Hessens Ministerpräsident R. Koch ins Rennen geschickt. Unplanmäßig kam es zu einem kleinen Schlagabtausch zwischen Alexander Wiesel und Richard Gerards. Fast zeitgleich (1:01 h) bewältigten die beiden das 3,8 km lange im Schwimmen im Langener Waldsee. Auf der Radstrecke setzte sich R. Gerards mit einem Stundenmittel von fast 36 km/h über die 180 km ein Stück von seinem Mannschaftskameraden ab. Doch dieser Vorsprung solle nicht lange halten, denn A. Wiesel machte in seiner Paradedisziplin schnell Boden gut und überholte seinen Mitstreiter. Doch gegen Mitte des Marathons merkte auch A. Wiesel die Mittagshitze und musste mit Kreislaufproblemen zwei Pausen Einlegen, in dieser Zeit konnte Gerards noch einmal Wiesel überholen. Nach einem erneuten Zusammenschluss, auf den letzten drei Kilometern des Rennens schlossen die beiden eine Allianz und gingen gemeinsam mit einer Endzeit von 10:55.44,5 über die Ziellinie (106 / 107 AK) .
Donnerstag, 29. Juli 2004
Sieben Bergsträßer beim "längsten Tag des Jahres"
(AT / Weinheimer-Nachrichten) 2000 Menschen aus 40 Nationen wollten in Frankfurt wieder an ihre Grenzen gehen: Der Ironman Germany Triathlon lockte sieben Bergsträßer in die Mainmetropole. Auch Markus Miltner (Hirschberg), Jürgen Arnold (Hemsbach), Richard Gerards (Laudenbach) sowie die Weinheimer Beate Gärtner, Maria Raether, Micha Wagner und Jens Wolpert wurden um 7.11 Uhr von Hessens Ministerpräsident Roland Koch auf die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke an den Langener Waldsee geschickt.
"Als einer der 26 Profistarter Jan Sibbersen mit einer neuen Weltbestzeit von 42:17 Minuten aus dem Wasser stieg, hatte ich gerade mal zwei Drittel meiner Strecke zurückgelegt", beschreibt Debütant Richard Gerards seine Langstrecken-Premiere, mit der er am Ende sehr zufrieden sein durfte.
1:08,17 Stunden Schwimmen, 5:23,39 Stunden nach den 180 Kilometer langen Rad Fahren und schließlich noch den Marathon in 4:25,56 Stunden bedeuteten nach insgesamt 11:04,19 Stunden den Zieleinlauf bedeuteten für den ehemaligen Radfahrer des Team Bergstraße Platz 131 in der Wertung Männer40. "Das war - auch aufgrund von Magen-Darm-Problemen entlang der Strecke - zwar nicht meine Wunschzeit, aber Aufgeben kam nicht in Frage", hat sich Gerards, der sich mit den TSG 1862-Triathleten, dem Team Bergstraße und beim Lauftreff Hemsbach auf Frankfurt vorbereitet, schon wieder neue Ziele gesteckt. Am 1. August will er in Heidelberg über die Kurzdistanz starten, am 29. August das Heimspiel beim Viernheimer Triathlon nutzen.
Zwei Minuten nach Gerards kam Micha Wagner ins Ziel. Der Weinheimer Radsport-Spezialist wurde von Freundin Maria Raether vom Triathlon-Fieber "angesteckt" und stellte sich erstmals dem Triathlon. "Das ist schon Wahnsinn. Was dem Körper da abverlangt wird, kann man eigentlich gar nicht beschreiben", möchte er seine Premiere nicht missen. 11:06,07 Stunden standen für Wagner als 135. seiner Altersklasse am Ende zu Buche.
Mit ihrer Zeit von 11:04,42 Minuten hat sich Maria Raether als Zweite der Altersklasse F40 hinter Marion Bührmann (Seligenstadt) erneut für Hawaii qualifiziert. "Ich hatte zuvor fünf Wochen Trainingspause und mit einem solch guten Abschneiden gar nicht gerechnet", war die 44-Jährige sehr glücklich über das erneut gelöste Ticket für die Ironman-Teilnahme auf Hawaii. Für die frisch gebackene Senioren-Meisterin der MTG Mannheim steht vor ihrem Start bei der Triathlon Weltmeisterschaft auf der Pazifikinsel am 16. Oktober am 14. August noch die DM in Kulmbach an.
Auch Beate Gärtner (11:43,19 Stunden), die sogar 17. ihrer Altersklasse F35 wurde, Markus Miltner (10:45,19 /144. in M35) und Jürgen Arnold (12:20,55 / 316. in M35) gehörten in Frankfurt zu den "Finishern". lediglich Jens Wolpert musste seinen Wettkampf nach knapp sechs Stunden abbrechen. 56 Minuten hatte er fürs Schwimmen gebraucht, stieg als 150. aus dem Wasser. Auf dem Rad wurde er aber von Muskelkrämpfen und Rückenschmerzen geplagt - da halfen auch die 100000 Fans entlang der Strecke nicht mehr weiter.
"Dass Leute wie Richard Gerards oder Micha Wagner gleich bei ihrer Premiere ins Ziel kamen, ist schon beeindruckend", lobt Maria Raether, die weiß, wovon sie spricht. Schließlich ist die Weinheimerin nicht nur auf Hawaii Dauergast, sondern bereitet in einer Laufschule auch Einsteiger auf den Triathlon vor. Ebenfalls für die WM qualifiziert haben sich die Heidelbergerinnen Sarah Bade, die in der Altersklasse F18 in 10:43,47 Stunden siegte und Katja Schumacher, die bei den Profis der Frauen in 9:20,28 Stunden Zweite hinter der Siegerin Nina Kraft wurde. Die Braunschweigerin lief in einer Fabelzeit von 8:58,37 Stunden ins Ziel. Bei den Männern siegte Stefan Holzner (Bad Reichenhall) in 8:16,35 Stunden. Auch Uwe Widmann (Mannheim) als Fünfter ergatterte in 8:22,49 noch einen der insgesamt 120 Hawaii-Startplätze, die in Frankfurt vergeben wurden.
"Als einer der 26 Profistarter Jan Sibbersen mit einer neuen Weltbestzeit von 42:17 Minuten aus dem Wasser stieg, hatte ich gerade mal zwei Drittel meiner Strecke zurückgelegt", beschreibt Debütant Richard Gerards seine Langstrecken-Premiere, mit der er am Ende sehr zufrieden sein durfte.
1:08,17 Stunden Schwimmen, 5:23,39 Stunden nach den 180 Kilometer langen Rad Fahren und schließlich noch den Marathon in 4:25,56 Stunden bedeuteten nach insgesamt 11:04,19 Stunden den Zieleinlauf bedeuteten für den ehemaligen Radfahrer des Team Bergstraße Platz 131 in der Wertung Männer40. "Das war - auch aufgrund von Magen-Darm-Problemen entlang der Strecke - zwar nicht meine Wunschzeit, aber Aufgeben kam nicht in Frage", hat sich Gerards, der sich mit den TSG 1862-Triathleten, dem Team Bergstraße und beim Lauftreff Hemsbach auf Frankfurt vorbereitet, schon wieder neue Ziele gesteckt. Am 1. August will er in Heidelberg über die Kurzdistanz starten, am 29. August das Heimspiel beim Viernheimer Triathlon nutzen.
Zwei Minuten nach Gerards kam Micha Wagner ins Ziel. Der Weinheimer Radsport-Spezialist wurde von Freundin Maria Raether vom Triathlon-Fieber "angesteckt" und stellte sich erstmals dem Triathlon. "Das ist schon Wahnsinn. Was dem Körper da abverlangt wird, kann man eigentlich gar nicht beschreiben", möchte er seine Premiere nicht missen. 11:06,07 Stunden standen für Wagner als 135. seiner Altersklasse am Ende zu Buche.
Mit ihrer Zeit von 11:04,42 Minuten hat sich Maria Raether als Zweite der Altersklasse F40 hinter Marion Bührmann (Seligenstadt) erneut für Hawaii qualifiziert. "Ich hatte zuvor fünf Wochen Trainingspause und mit einem solch guten Abschneiden gar nicht gerechnet", war die 44-Jährige sehr glücklich über das erneut gelöste Ticket für die Ironman-Teilnahme auf Hawaii. Für die frisch gebackene Senioren-Meisterin der MTG Mannheim steht vor ihrem Start bei der Triathlon Weltmeisterschaft auf der Pazifikinsel am 16. Oktober am 14. August noch die DM in Kulmbach an.
Auch Beate Gärtner (11:43,19 Stunden), die sogar 17. ihrer Altersklasse F35 wurde, Markus Miltner (10:45,19 /144. in M35) und Jürgen Arnold (12:20,55 / 316. in M35) gehörten in Frankfurt zu den "Finishern". lediglich Jens Wolpert musste seinen Wettkampf nach knapp sechs Stunden abbrechen. 56 Minuten hatte er fürs Schwimmen gebraucht, stieg als 150. aus dem Wasser. Auf dem Rad wurde er aber von Muskelkrämpfen und Rückenschmerzen geplagt - da halfen auch die 100000 Fans entlang der Strecke nicht mehr weiter.
"Dass Leute wie Richard Gerards oder Micha Wagner gleich bei ihrer Premiere ins Ziel kamen, ist schon beeindruckend", lobt Maria Raether, die weiß, wovon sie spricht. Schließlich ist die Weinheimerin nicht nur auf Hawaii Dauergast, sondern bereitet in einer Laufschule auch Einsteiger auf den Triathlon vor. Ebenfalls für die WM qualifiziert haben sich die Heidelbergerinnen Sarah Bade, die in der Altersklasse F18 in 10:43,47 Stunden siegte und Katja Schumacher, die bei den Profis der Frauen in 9:20,28 Stunden Zweite hinter der Siegerin Nina Kraft wurde. Die Braunschweigerin lief in einer Fabelzeit von 8:58,37 Stunden ins Ziel. Bei den Männern siegte Stefan Holzner (Bad Reichenhall) in 8:16,35 Stunden. Auch Uwe Widmann (Mannheim) als Fünfter ergatterte in 8:22,49 noch einen der insgesamt 120 Hawaii-Startplätze, die in Frankfurt vergeben wurden.
Sonntag, 11. Juli 2004
Frankfurter IRONMAN „Der längste Tag des Jahres“
So bezeichnet es zumindest der Veranstalter des Opel Ironman Germany-Triathlons.
Eindrücke vom Wettkampf von Richard Gerards. Für mich war es nicht mehr oder weniger als der härteste Wettkampf den ich bisher mitgemacht habe. Als ich im Spätjahr 1999 durch einen Freund zum Radfahren gekommen bin und zwei Jahre später in einer Staffel beim Viernheimer Triathlon als Fahrradfahrer ausgeholfen habe, hatte ich noch nicht erwartet was sich hieraus entwickelt.
Bei dieser kurzen Triathlon Debüt, beschloss ich im folge Jahr in Viernheim, meinen ersten Kurzdistanz Wettkampf alleine zu bestreiten. Seit dieser Zeit habe ich viele große und kleine Rad, Lauf und Triathlonwettkämpfe bestritten. Aber keiner sollte so anstrengend und trainingsintensiv sein wie mein nächstes großes Ziel.
Nach meiner vierten Deutschlandtour Teilnahme für Jedermänner, suche ich für dieses Jahr eine neue große Herausforderung und schaute mir im Juli 03 die Faszination eines Langdistanz Triathlons in Frankfurt live an. Das sollte mein neues Ziel werden und ich hatte jetzt noch ein Jahr Zeit meine Tranig-Vorbereitung auf diesen Tag zu richten.
Am 11.07.04 um 5:00 morgens war es dann soweit. Ich fand mich in mitten der 2000 Athleten, aus vierzig verschiedenen Nationen, am Langener-Waldsee wieder. Laut Zeitplan sollte um 7 Uhr der Startschuss zum 3.Fankfurter-Ironman fallen, aber schon jetzt herrschte hier am Start reges Treiben. Die Sportler richteten sich ihren Platz in der Wechselzone ein, um die Position ihrer Fahrräder, Schuhe, Helme usw. nach dem Schwimmen optimal vorzufinden. Optimal war übrigens auch die Organisation vom Veranstalter, alleine die Anzahl der 3700 Helfer spricht für sich. So sollte dann auch im weiteren Ablauf fast alles Reibungslos laufen.
Mit einer kleinen Verzögerung sollte es dann um 7:11 Uhr losgehen und unter den Augen der ca. 5000 Zuschauer ging es auf die 3,8 km lange Schwimm-Strecke. Als allen voran Jan Sibbersen, einer der 26 Profistarter im Feld, der außerdem mit einer neuen Weltbestzeit von 00:42:17,0 aus dem Wasser stieg, hatte ich erst 2/3 meiner Distanz zurück gelegt. Aber auch ich durfte mich hochzufrieden nach 01: 08:17,3 über den Beifall der vielen Zuschauer freuen.
Nun ging es nach dem Wechsel zu meiner Lieblingsdisziplin, 180 km Radfahren standen auf dem Programm. Die Radstrecke führte zunächst nach Frankfurt zum Mainufer und von hier aus über 2.Runden zum nördlichsten Wendepunkt nach Friedberg. Unter anderem wurden auf dieser Route „die Stimmungshochburgen“ in Bergen-Enkheim, Maintal und Bad-Vilbel, mit ihren leichte bis mittlere Anstiege, sowie deren Pflasterstein Passagen befahren. Mit dem Gedanken im Kopf später noch einen Marathon laufen zu müssen, habe ich versucht etwas verhaltener zu fahren und bin nach 05:23:39,7 in Frankfurt Skyline vom Rad gestiegen.
Um nun die 42,2 km lange Laufstrecke entlang der Mainufer-Promenade zu bewältigen. Die Strecke teile sich mit 4. Wendepunkten entlang beider Uferseiten auf und wurde durch die Unteren-Mainbrüche miteinander verbunden. Diese Runde musste drei mal bewältigt werden und war ebenfalls mit Tausenden von Zuschauern gespickt, die sich das Sportliche Spektakel nicht entgehen ließen. Um mich zu unterstützen waren viele meine Mannschaftskollegen aus der Triathlonabteilung / TSG Weinheim, vom Team Bergstrasse / AC Weinheim, sowie Freunde und Familie angereist. Diese Atmosphäre sorgte bei mir für ein Gänsehautgefühl und spätestens jetzt wusste ich, aufgeben kommt nicht in Frage. Auch wenn bis hier alles nach Plan lief, sollte es letzt endlich nicht meine Wunsch Endzeit werden. Im weiteren Wettkampf bekam ich Margen-Darm-Probleme und musste in mehrer ungewollte Zwischenstops die Toiletten der Firma Dixi Inspizieren. Aber am Ende konnte ich nach einer Laufzeit von 04:25:56,1 die Marathondistanz bewältigen und somit nach 11:04:19,9 Stunden die Ziellinie am Römerberg überschreiten.
Was im Vergleich zur Siegerzeit von Stefan Holzner 08:16:35,2 zwar keine Fabelzeit ist, aber gemäß meiner Devise „Jeder steckt sich seine Ziele selbst“ stand für mich das Finishen im Vordergrund und bei nächsten mal klappt es vielleicht auch unter 11 Std. zu bleiben. Meine weiteren Sportlichen higlihts werden der Kurzdistanz Triathlonwettkämpfe am 01. August in Heidelberg und am 29. August Viernheim, bei dem der Schwimmstart in Hemsbach und der schwere Anstieg mit dem Rad hinauf über Ober-Laudenbach zur Juhöhe, „mein Heimspiel“ werden soll.
Eindrücke vom Wettkampf von Richard Gerards. Für mich war es nicht mehr oder weniger als der härteste Wettkampf den ich bisher mitgemacht habe. Als ich im Spätjahr 1999 durch einen Freund zum Radfahren gekommen bin und zwei Jahre später in einer Staffel beim Viernheimer Triathlon als Fahrradfahrer ausgeholfen habe, hatte ich noch nicht erwartet was sich hieraus entwickelt.
Bei dieser kurzen Triathlon Debüt, beschloss ich im folge Jahr in Viernheim, meinen ersten Kurzdistanz Wettkampf alleine zu bestreiten. Seit dieser Zeit habe ich viele große und kleine Rad, Lauf und Triathlonwettkämpfe bestritten. Aber keiner sollte so anstrengend und trainingsintensiv sein wie mein nächstes großes Ziel.
Nach meiner vierten Deutschlandtour Teilnahme für Jedermänner, suche ich für dieses Jahr eine neue große Herausforderung und schaute mir im Juli 03 die Faszination eines Langdistanz Triathlons in Frankfurt live an. Das sollte mein neues Ziel werden und ich hatte jetzt noch ein Jahr Zeit meine Tranig-Vorbereitung auf diesen Tag zu richten.
Am 11.07.04 um 5:00 morgens war es dann soweit. Ich fand mich in mitten der 2000 Athleten, aus vierzig verschiedenen Nationen, am Langener-Waldsee wieder. Laut Zeitplan sollte um 7 Uhr der Startschuss zum 3.Fankfurter-Ironman fallen, aber schon jetzt herrschte hier am Start reges Treiben. Die Sportler richteten sich ihren Platz in der Wechselzone ein, um die Position ihrer Fahrräder, Schuhe, Helme usw. nach dem Schwimmen optimal vorzufinden. Optimal war übrigens auch die Organisation vom Veranstalter, alleine die Anzahl der 3700 Helfer spricht für sich. So sollte dann auch im weiteren Ablauf fast alles Reibungslos laufen.
Mit einer kleinen Verzögerung sollte es dann um 7:11 Uhr losgehen und unter den Augen der ca. 5000 Zuschauer ging es auf die 3,8 km lange Schwimm-Strecke. Als allen voran Jan Sibbersen, einer der 26 Profistarter im Feld, der außerdem mit einer neuen Weltbestzeit von 00:42:17,0 aus dem Wasser stieg, hatte ich erst 2/3 meiner Distanz zurück gelegt. Aber auch ich durfte mich hochzufrieden nach 01: 08:17,3 über den Beifall der vielen Zuschauer freuen.
Nun ging es nach dem Wechsel zu meiner Lieblingsdisziplin, 180 km Radfahren standen auf dem Programm. Die Radstrecke führte zunächst nach Frankfurt zum Mainufer und von hier aus über 2.Runden zum nördlichsten Wendepunkt nach Friedberg. Unter anderem wurden auf dieser Route „die Stimmungshochburgen“ in Bergen-Enkheim, Maintal und Bad-Vilbel, mit ihren leichte bis mittlere Anstiege, sowie deren Pflasterstein Passagen befahren. Mit dem Gedanken im Kopf später noch einen Marathon laufen zu müssen, habe ich versucht etwas verhaltener zu fahren und bin nach 05:23:39,7 in Frankfurt Skyline vom Rad gestiegen.
Um nun die 42,2 km lange Laufstrecke entlang der Mainufer-Promenade zu bewältigen. Die Strecke teile sich mit 4. Wendepunkten entlang beider Uferseiten auf und wurde durch die Unteren-Mainbrüche miteinander verbunden. Diese Runde musste drei mal bewältigt werden und war ebenfalls mit Tausenden von Zuschauern gespickt, die sich das Sportliche Spektakel nicht entgehen ließen. Um mich zu unterstützen waren viele meine Mannschaftskollegen aus der Triathlonabteilung / TSG Weinheim, vom Team Bergstrasse / AC Weinheim, sowie Freunde und Familie angereist. Diese Atmosphäre sorgte bei mir für ein Gänsehautgefühl und spätestens jetzt wusste ich, aufgeben kommt nicht in Frage. Auch wenn bis hier alles nach Plan lief, sollte es letzt endlich nicht meine Wunsch Endzeit werden. Im weiteren Wettkampf bekam ich Margen-Darm-Probleme und musste in mehrer ungewollte Zwischenstops die Toiletten der Firma Dixi Inspizieren. Aber am Ende konnte ich nach einer Laufzeit von 04:25:56,1 die Marathondistanz bewältigen und somit nach 11:04:19,9 Stunden die Ziellinie am Römerberg überschreiten.
Was im Vergleich zur Siegerzeit von Stefan Holzner 08:16:35,2 zwar keine Fabelzeit ist, aber gemäß meiner Devise „Jeder steckt sich seine Ziele selbst“ stand für mich das Finishen im Vordergrund und bei nächsten mal klappt es vielleicht auch unter 11 Std. zu bleiben. Meine weiteren Sportlichen higlihts werden der Kurzdistanz Triathlonwettkämpfe am 01. August in Heidelberg und am 29. August Viernheim, bei dem der Schwimmstart in Hemsbach und der schwere Anstieg mit dem Rad hinauf über Ober-Laudenbach zur Juhöhe, „mein Heimspiel“ werden soll.
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