Donnerstag, 1. Januar 2009

01. Hemsbacher Silvester-Hardcore-Marathon

Ich hatte das große Glück, einen der begehrten Startplätze zu ergattern ;-)
Ja, es war mal wieder so weit! Zum dritten Mal bot sich die Gelegenheit, in Hemsbach einen Marathon zu laufen. Das Beste war, dass der Termin auf den 31.12. gelegt wurde. Schon lange hatte ich nach einem Silvestermarathon in unserer Nähe gesucht. So einen Lauf zum Jahreswechsel gibt es nur ganz selten und in unserer Region wohl gar nicht! Bisher noch nicht ...
Danke Daniel, Danke Bernhard und ganz besonderen Danke an die vielen Helfer!!!



Ich hatte irgendwann im Oktober auf der Homepage vom LT Hemsbach von diesem Event gelesen. Alles war noch recht wage, aber wenn dieser Lauf statt finden sollte, wollte ich dabei sein! Also fing ich mal wieder an zu trainieren. Ich wollte mich die nächsten Wochen gut vorbereiten und gerne eine Zeit von unter 4:20h laufen. Mit der Vorbereitung es ging auch einige Zeit ganz gut, ich schaffte es immer mal wieder zu Laufen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
Es ging gut, bis Anfang Dezember unser Umzug ins eigene Heim nahte. Ab da wurde jede Lauf- und Radeinheit gestrichen. Ich bekam es nicht mehr auf die Reihe. Also musste der Silvestermarathon auch so gehen. Mein neuer Plan sollte jetzt "nur durchkommen" sein.
Selbst am 31.sten holte mich der "Alltag" von 2008 ein. Marion und ich hatte am Morgen noch die Wohnungsübergabe von unserer alten Wohnung. So kam ich erst eine halbe Stunde vor dem Start an der Förster-Braun-Hütte an. Ich konnte noch ein paar Worte mit alten Bekannten vom Lauftreff wechseln, bis es um kurz nach 9:00 Uhr auf die 5 Runden zum 1. Hemsbacher Silvester-Hardcore-Marathon ging. Mir war klar, dass ich diesen Lauf nur mit Vernunft überstehen werde. Also ließ ich es ruhig angehen. Die ersten 2 Runden à 9 km lief ich zusammen mit Michael. Bis dahin ging es ganz gut! In der 3 Runde setzte ich mich ein wenig von Michael ab und dachte, es würde so weiter gehen. Aber es kam mal wieder anders als man denkt. So bei Kilometer 23 holte mich der Mann mit dem Hammer ein und wenig später folgte ihm noch Michael. Er flog förmlich an mir vorbei und legte eine gute 4. und 5. Runde hin. Respekt! In den letzten 2 Runden wurde es für mich immer schwerer, aber mit der guten Verpflegung und ein paar netten Worten durch die Zuschauer und Helfer schaffte auch ich es ins Ziel. Hier nahm mich Marion nach knapp 5 Stunden in Empfang. Ich fühlte mich mal wieder ganz schon leer und brauchte einige Zeit um wieder "sinnvolle" Antworten geben zu können. Ich ließ diesen schönen Nachmittag mit einer heißen Suppe, einem Stück Kuchen und einem leckeren Läuferpunsch ausklingen.

Fazit: Für meinen nächsten Wettkampf sollte ich mal wieder sinnvoll trainieren!

Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr

Sonntag, 7. September 2008

Sammlung der zwischen Distanzen

 7.  07.09.2008   Lützelsachsen        00:53:40    10,5 km
 6.  22.09.2007   Lützelsachsen        00:48:42    10,5 km
 5.  27.01.2007   Rodgau               03:01:17    35,0 km
 4.  28.01.2006   Rodgau               02:45:45    30,0 km
 3.  20.08.2005   Hüttenfeld           00:44:43    10,3 km
 2.  13.08.2005   Güttersbach          00:49:28    10,5 km
 1.  31.12.2004   Heddesheim           00:34:24     7,7 km

Mittwoch, 9. Juli 2008

Ein kleiner Funken hat das Sportlerherz entfacht!

Die meisten von euch wissen es bereits, Majon und ich haben ein kleines Häuschen gekauft. Als wir im November letzten Jahres den Kaufvertrag unterschrieben haben, wurden unserer sportlichen Ziele für 2008 zu Seite gelegt. Ab dem 15. Januar durften wir mit unseren Umbaumaßnahmen beginnen und schnell zeigte sich, dass es wohl mehr Sanierungsarbeiten werden. Aber egal! Für den Einzug ins Eigenheim hatten wir uns circa ein Jahr Zeit gegeben.

So machten wir fleißig unserer "Hausaufgaben"! Wir vergaßen völlig, dass es so etwas wie Sport und Wettkämpfe gab. Mein Leben ohne Sport zog sich bis Ende April. Ein kleiner netter Anruf von meinem Lauffreund Bernhard sollte einiges ändern. Er erinnerte Majon und mich dran, dass wir im Rahmen eines Grillfestes am "Paarlauf" teilnehmen wollten. Stimmt! Schlagartig fiel mir ein, dass wir beim Silvesterlauf zugesagt hatten und die schlappen 7 km auch ohne Training laufen könnten?! Ja, nur waren diese 7 km bereits zu 14 Kilometern geworden. Majon hatte einen anderen Termin, aber ich musste da jetzt wohl durch.

Zunächst konnte ich es überhaupt nicht fassen, wie man so schnell unsportlich werden kann! Aber ich zog ein kleines Trainingsprogramm durch und schaffte sogar die 2x 7 km beim Paarlauf in ca. 2x 35 Minuten. Diese gute Stunde reichte, um einen kleinen Schalter in mir umzulegen. Wettkampf! Das war es, was ich jetzt wollte! Ach ja, ich bin doch noch zum IronMan 2008 gemeldet!!!

Von diesem Zeitpunkt baute ich mein Training im Rahmen meiner Möglichkeiten auf. Ich begann wieder regelmäßig - mit dem Fahrrad – zur Arbeit zu fahren, machte kleine und mittlere Läufe. Ich merkte, dass ich wieder richtig Spaß am Training bekam. Mittlerweile war mein Gedanke so gefestigt, dass ich Majon von meinem IronMan Plan erzählte. Ihr fiel erst mal gar nichts mehr ein. Sie meinte, so verrückt kann nur einer sein (und recht hat sie). Was ich jetzt noch brauchte, waren ein paar längere Einheiten und einen guten Schlachtplan für den Wettkampf. Bei ersteren konnte ich mich voll und ganz auf Majon verlassen. Sie unterstützte mich und half mir meinen kurz Trainingsplan zu verwirklichen. Und auch bei meinem zweiten Problem "der Wettkampfstrategie" konnte sie mir mit ihrem Rat zur Seite stehen. Locker und ruhig in die Langdistanz starten!

Aber noch war es nicht soweit! Ich schaffte es bis Ende Juni 1.000 km zu radeln und 140 km zu laufen (sogar 2x 20 km). Doch wer sich auskennt, der sollte wissen, dass ein "Triathlon" aus drei Disziplinen besteht. Ja, Ja! DAS Schwimmen ... damit konnte ich mich derzeit überhaupt nicht anfreunden. Es hatte mir im letzten Jahr schon keine großen Spaß mehr gemacht! Aber jetzt mit all dem Bau-Stress konnte ich mich überhaupt nicht mehr damit anfreunden. So beschloss ich, dass ich diese erste der drei Pflichtübungen einfach nicht übe. Ganz schönes Selbstvertrauen? Oder einfach nur blauäugig? Das wird sich am Langener Waldsee entscheiden!

Samstag der 05.07.08: Allein dieser Tag war eine Herausforderung. 6-12 Uhr: Stress auf dem Bau. 14:00 Uhr: Mein Triathlon Freund Uwe (man sieht der fit aus) holte uns ab, um in Frankfurt die Startunterlagen zu holen. 15-16 Uhr: Startunterlagen holen und noch kurz über die Messe schlendern. 17-18 Uhr Fahrrad am Waldsee einchecken. 19 - 22 Uhr Schulfest von meiner Tochter. 24 Uhr: Ab ins Bett!

Sonntag 06.07.08: Heute ist es soweit (Oh, was hatte ich mir da auferlegt!?) mein fünfter IronMan Germany in Folge! Letztes Jahr war mein Ergebnis ganz schlecht (Asthma-Anfall). Aber dieses Jahr sollte knapp unter 13 Stunden mein Ziel sein. Doch das war nur mit Majon abgesprochen und auch sonst wussten nur Uwe und Michael von meinem Start. Dachte ich! Uwe hatte es bereits am Samstag in unser Triathlon Forum geschrieben, aber das war mir zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt! Also alles wie geplant ... ein Wettkampf ohne Druck und Bestzeit. Klasse fand ich, dass ich Anke und Steffi vom LT Hemsbach vor dem Start gesehen und gesprochen habe. Die waren natürlich völlig platt aber hocherfreut, dass ich heute starte!

7:00 Uhr: Der Startschuss fiel und ich machte mich aus der letzten Reihe (fast am Ufer) auf dem Weg für die 3,8 km "der Ungewissheit". Etwas Angst hatte ich schon! Die Strecke ist lang und ich hatte keine Ahnung, ob ich nicht schon in der 1. Runde zu Boden gehe! Als ich nach 36 Minuten den ersten Teilabschnitt geschafft hatte und nach einem kurzen Landgang in den 2. Streckenabschnitt startete, dachte ich noch, dass die Abschnitte gleich lang sind und ich mit ca. 1:15 Stunden aus dem Wasser steigen kann. Das war nicht so! Der zweite Teil war kürzer als der erste und ich konnte nach 1:06 Stunden aus dem Wasser steigen. Klasse, das war kaum langsamer als die Jahre zuvor mit viel Training. Jetzt ab zum Fahrrad!

8:15 Uhr: Ab auf die Radstrecke – "Frankfurt ich komme!" Auch das Fahrrad fahren ging ich ganz locker an. Hier brauchte ich die wenigste Angst zu haben. Ich war in diesem Jahr noch nie länger als 100 km gefahren, aber das war mir egal. Diese Disziplin liegt mir und da geht immer noch etwas. Mein positiver Gedanken verwirklichte sich und ich konnte locker die alt bekannte und für mich sehr reizvolle Streck abspulen. Zwischenzeitlich fand ich genügend Zeit mich mit Sonnenmilch einzukremen, mit Majon zu telefonieren (... mir geht es gut und ich liebe dich) und den anderen beim "Versuch" Fahrrad zu fahren zuzuschauen. Nach 5:45 Stunden / 180 km kam ich ins Ziel. Keine geile Zeit ... aber da war ja noch der Marathon!

13:55 Uhr: Ab auf die Laufstrecke und mal schauen wie viel Körner ich noch habe! Weiterhin war Vernunft gefragt! Der 6er Schnitt war für mich als Anfangstempo bestimmt zu hoch. Ich hatte aber - bewusst - nicht auf die Uhr geschaut und weiterhin versucht, mich nach meinem Gefühl zu richten. Gleich auf den ersten 500 m überholten mich die Top-Favoriten auf ihrer 3 Runde (Wahnsinn wie locker und schnell die da noch liefen!). Das Tempo war aber nicht meine Richtlatte. Ich wollte nur möglichst lange und gleichmäßig meine Kilometer abspulen. Auf der 10,5 km Runde (die man viermal durchlaufen musste) sah ich viele Freunde und Bekannte. Es war klasse, wer sich da alles auf den Weg nach Frankfurt gemacht hatte. Es ist eben immer wieder ein Erlebnis! Hier liegt Freude und Leid sowie Sieg und Niederlage ganz nah beieinander. Genau das Leid oder genauer das Leiden, sollten bei mir ab Kilometer 21 beginnen. Im Vorfeld hatte es sich schon angedeutet, mein Puls ging in den Keller ... der Akku war leer. Noch mal kurz zur Erinnerung: ich bin in diesem Jahr noch nie länger als heute gelaufen. Das war schon mehr als ich mir erhofft hatte. Aber das Ziel sollte auch noch möglich sein. Ich fing an, mich mit Cola zu versorgen, ich machte zwischendurch immer eine größere Laufpause und schaffte es so, anschließend wieder 4-6 Kilometer zu laufen. So mogelte ich mich von Kilometer zu Kilometer. Ende der 3 Runde schaute ich erstmals bewusst auf meine Zwischenzeit und stellte fest, dass ich "Majons Prognose" von einer 12 Stunden Zeit noch schaffen könnte. Das gab mir wieder den richtigen Elan für die letzte 10,5 km Runde und die letzten 200 m hoch zum Römerberg. Der Zielkanal am Römer geht immer wie von selbst (so eben bekomme ich eine Gänsehaut). Geschafft 11:39,... die Uhr bleibt stehen. Das war eine geile Nummer!!!



Majon meinte, dass sollte ich nicht schreiben ..., aber ich kann es nicht lassen: Ein IronMan geht fast ohne Training (Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte ihren Arzt oder Apotheker)

Fazit: Mir ging es wieder ganz schnell gut und ich bereue nicht, dass ich so verrückt war! (2. Fazit: Schwimmtrainer sind unnütz)

Schlusswort: Bei Bernhard vom LT möchte ich mich für den Zündfunken bedanken. Bei Majon für die Geduld und Hilfe in meiner Vorbereitung. Und natürlich bei allen Freunden und Bekannten, die mir auf der Strecke das Durchkommen erleichtert haben!

Spruch des Tages: Training ist was für Weicheier! (frei nach Stefan Kaul)

LG der größte Spinner vom Sommer 2008 ;-)

Montag, 7. Juli 2008

Frankfurter Sparkasse IRONMAN Europameisterschaft 2008

Frankfurt/Main, 6. Juli 2008 Rund 500.000 begeisterte Zuschauer verfolgten am Sonntag entlang der Wettkampfstrecken den „Frankfurter Sparkasse IRONMAN“ in Frankfurt, welcher als offizielle IRONMAN Europameisterschaft ausgetragen wird. Bereits beim frühmorgendlichen Schwimmstart versammelten sich rund 13.000 Frühaufsteher am Langener Waldsee, um den Startschuss um 6:45 Uhr live mitzuerleben.

Ca. 2.300 Teilnehmer aus 45 Nationen stiegen bei milden Temperaturen ins kühle Nass und stellten sich dem „längsten Tag des Jahres“. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen im Langener Waldsee ging es für die Profi- und Altersklassenathleten auf die Radstrecke.
Für alle Teilnehmer waren vor allem die Steigungen, „The Hell“ in Maintal-Hochstadt und der „Heartbreak Hill“ in Bad Vilbel, auf der insgesamt 180 Kilometer langen Radstrecke eine echte Herausforderung. Der abschließende Marathonlauf, vor der beeindruckenden Skyline am Frankfurter Mainufer, setzte die letzten Kräfte bei den Sportlern frei.

Jeder Teilnehmer wurde von Familienmitgliedern, Freunden und zahlreichen Fans bejubelt und angefeuert, so dass die bereits berühmte Gänsehautstimmung entlang der Strecke bis spät in den Abend anhielt. Kurz vor 23 Uhr erreichte der letzte Finisher das Ziel am Frankfurter Römerberg und wurde dort ebenso begeistert empfangen wie die ersten Profis. Die Frankfurter Innenstadt war an diesem Tag eine „Sportarena“ mit vielen tausend Zuschauern, welche einen packenden Wettkampf erlebten.


Chris McCormack aus Australien (rechts im Bild) und der Spanier Eneko Llanos,
als Erst- und Zweitplatzierter, im Ziel auf dem Frankfurter Römerberg.

Nach einem spannenden Rennen erreichte der Australier Chris McCormack in neuer Streckenrekordzeit von 7:59,55 Std. als Erster das Ziel am historischen Frankfurter Römerberg. Mit dieser tollen Zeit setzte er sich gegen den Spanier Eneko Llamos durch, der nach ebenfalls tollen 8:00,49 Std. als Zweiter durch das Ziel lief. Für Chris McCormack war es der erste Europameistertitel in Frankfurt. Dritter wurde der Vorjahressieger Timo Bracht in sehr guten 8:04,16 Std. Einer der Mitfavoriten, Faris Al-Sultan, musste das Rennen, nachdem er sich lange im Spitzenfeld aufhielt, bei Kilometer 25 im Marathonlauf vorzeitig beenden.
Faris Al–Sultan: „Das war alles schwer heute, die Malaysiageschichte mit dem Virus hängt mir noch nach. Aber gegen Chris McCormack musst Du in 100 Prozent Verfassung antreten, heute war er stark. Ich war nicht fit und bis zum ersten Mal ausgestiegen - ohne technischen Defekt. Der Hintern hat wehgetan und ich hatte zum Schluss nicht die richtige Einstellung mich durch das Rennen zu quälen. Bis Kona muss ich mental und körperlich neue Kräfte sammeln. Es war ein interessantes Rennen und mit Chris McCormack hat der stärkste Athlet gewonnen, wenngleich wir zwischenzeitlich auf dem Rad sehr langsam unterwegs waren. Ich bin echt überrascht, welche Dynamik der Ironman noch gegen Ende entwickelt hat.“
Bereits vor dem Start musste Normann Stadler krankheitsbedingt die Segel streichen.


Die neue IRONMAN-Europameisterin (und “Meisterin der Herzen“),
Chrissie Wellington aus England, auf den letzten Metern zum Ziel.

Nach einem einsamen Rennen von der Spitze gelang der Engländerin Chrissie Wellington bei ihrem ersten Start in Frankfurt auch gleich der erste Sieg in Frankfurt mit neuer Streckenrekordzeit. Bis kurz vor dem Ziel lag ein neuer Weltrekord in der Luft. Durch ihre Freudentänze auf den letzten Metern vergab sie jedoch eine neue Weltbestzeit. Schließlich erreichte Chrissie mit herausragenden 8:51,24 Std. die zweitschnellste Zeit, die je von einer Frau auf dieser Strecke gelaufen wurde. Nach ihrem Motto „save the moment“ (bewahre den Augenblick) war sie jedoch nicht traurig über die verpasste Möglichkeit.
Zweite wurde die Vorjahressiegerin Nicole Leder in 9:17,26 Std. Der dritte Rang bei den Frauen ging an Wenke Kujala in 9:24,54 Std. Lokalmatadorin Meike Krebs wurde in guten 9:30,47 vierte und sicherte sich auch ein Ticket für Hawai.

Sonntag, 29. Juni 2008

Hurra, es geht wieder bergauf ...


Hallo Lauf- und Sportfreunde!


Bei mir geht es wieder sportlich bergauf! In den letzten Wochen habe ich mir die Zeit genommen, um ein wenig zu trainieren. Dieser Fleiß trägt so langsam seine Früchte. Tatsächlich kann ich wieder 20 km am Stück laufen. Natürlich ist das für viele von euch kein Problem. Um so etwas hätte ich mir die letzen Jahre auch keinen Kopf machen müssen. Normalerweise hätte ich nach solch einer Trainingseinheit überlegt, was ich noch anstellen kann ;-)
Aber dieses Jahr ich habe feststellen müssen, wie schnell man seine Form verliert und dass man wieder bei null beginnt. Natürlich hat der Kopf es drin, was man einst drauf hatte. Aber der Körper ist nicht mehr in der Lage, das Gewollte umzusetzen. Aber zum Glück macht sich das jahrelange Ausdauertraining schnell bezahlt und man kommt wieder gut ins Training rein.
Majon und ich sind zwar noch nicht mit unserem Haus-Umbau fertig, aber ich will versuchen, meine sportlichen Aktivitäten eine wenig bei zu behalten. Im nächsten Jahr will ich dann wieder richtig ins Wettkampfgeschehen eingreifen.
Ich hoffe, dass ich dann auch wieder mehr Zeit habe, mit meinen Sportsfreunden zu trainieren und es schaffe meine Blog-Seite etwas abwechslungsreicher zu gestalten!

Bis dahin alles Gute und einen lieben Gruß von Ritchy

Mittwoch, 14. Mai 2008

Vorbereitung zum Jahreshauptevent ...

Hallo ihr Lieben!

Gestern bin ich nach dreieinhalb Monaten zum ersten mal gelaufen. Sieben Kilometer in 44 Minuten. Ohje, Ohje!
Das war ein K(r)ampf! Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich für so einen kleinen Spaziergang, mal so Quälen muß. Seit den Umbau von Majon´s und meinem Haus, komme ich nicht mehr zum Trainieren. Nachdem ich Bernhard vom LT Hemsbach für den "Paarlauf" - im Rahmen des Grillfest - zugesagt habe, stehe ich unter Zugzwang :-)
In den letzten zwei Wochen bin ich immerhin schon vier mal geradelt und ein mal gelaufen. Bis zum 25.05. werde ich wohl nicht mehr in Topform kommen ;-)
Ich hoffe das ich an diesem Tag, Glück bei der Zulosung habe. Ich brauche eine schnelle Laufpartnerin, denn sonst liegt bis zu meinem Zieleinlauf kein Würstchen mehr auf dem Grill :-(
PS.: In der Ausschreibung stand nichts über den Zielschluss!!!

Gruß Ritchy

Dienstag, 1. Januar 2008

Silvesterlauf ...

Heute war ich und meine Freundin Majon beim Silvesterlauf vom LT Hemsbach. In den letzten zwei Monaten bin ich gerade einmal 60 Kilometer gelaufen. Ich glaube Majon ist noch weniger gelaufen. In der letzten Wochen hatten wir viel zu erledigen und somit nur wenig Zeit fürs Training. Aber so ein lockerer Dauerlauf - ohne Stoppuhr - geht immer noch. Uns hat es sehr gefreut mal wieder die Leute vom Lauftreff zu sehen und mit ihnen eine Runde zu laufen. Zwischendurch haben wir ein paar Fotos gemacht. Leider sind die wenigsten Bilder etwas geworden. Die Witterung war kalt, leicht nebelig, aber sonst ganz gut! Ich vermute, dass wegen des guten Wetters auch so viele Läufer am Start waren. Nach dem Zieleinlauf haben wir zuerst trockenen Klamotten angezogen, um uns anschließend mit unseren Lauftreff Freunden an der Förster-Braun-Hütte zum Glühwein-Plausch treffen. Im neuen Jahr will ich wieder etwas fleißiger sein!

Sonntag, 30. Dezember 2007

Sportjahr 2007 ...

Hallo Sportsfreunde, wieder ist ein Sportjahr vorbei!

Meine Statistik: Ich habe 2007 ca. 630 Stunden Sport gemacht und mich dabei ca. 10.500 Kilometer fortbewegt.
7.300 km Radfahren - ca. 315 Stunden,
2.260 km Laufen - ca. 230 Std.,
123 km Schwimmen - ca. 54 Std.,
Finess Center - ca. 31 Std.

Ich habe diesem Jahr 3x einen Marathon und je eine Triathlon Lang- und Mitteldistanz gefinisht. Eine weitere Langdistanz habe ich während des Wettkampfs abgebrochen (Das war im Urlaub). Außerdem habe ich mit vier Läufen am Bergstraßen-Cup teilgenommen.

Mein Fazit: Meine Laufleistung und der Lauf-Umfang waren gut. Die Rad-Kilometer waren so wenig wie seit Jahren nicht mehr, aber unter dem Strich konnte ich damit zufrieden sein. Das Schwimmen war gar nichts, ich bin geschwommen wie eine Blei-Ente. Aber wer nicht übt, darf auch nicht jammern! Wie auch immer, es hat wieder einmal viel Spaß gemacht. Ich hoffe das ich auch im nächsten Jahr etwas Zeit finde, mit meinen Sportfreunden unterwegs zu sein.

Dienstag, 6. November 2007

10 Gründe warum ich laufe, ...

... aus Spaß an der Bewegung
... aus Lust auf Wettkämpfe / Marathons / Triathlons
... wegen den Lauftreffs mit Freunden
... wegen dem Erleben der Natur
... um fit & gesund zu bleiben
... weil meine Freundin (Majon) mit mir läuft
... weil ich einmal im Leben einen Marathon laufen wollte
... um jährlich 3 Paar neue Schuhe kaufen zu müssen ;-)
... weil ich schneller 1km laufe als ich ihn schwimme ;-)
... um viiieeeelll mehr essen zu können (ohne dick zu werden)

Montag, 29. Oktober 2007

Hammermann-Marathon

Yiiippiiiieee, endlich ist es soweit. Heute startete ich beim Frankfurt Marathon. Nach 7 Wochen Vorbereitung - bei denen ich 10 Tage mit einer Bronchitis zu kämpfen hatte - fühlte ich mich für die 42,195 Kilometer gut gerüstet.


Heute früh bin ich mit Majon, Bernhard und Gerald (Freunde vom Lauftreff) nach Frankfurt gefahren. Wir waren früh dort und in den großen Hallen des Messegeländes fanden sich immer mehr Bekannte zusammen. Bis zum Start nutzten wir die Gelegenheit, uns mit unseren Freunden zu unterhalten.
Ich verabschiedete mich von meinen Lauftreffkollegen Wolfgang und Nadja sowie von meinem Schatz Majon. Die drei hatten die Aufgabe uns anzufeuern. Unsere Topläufer vom LT Hemsbach Roland und Christoph machten sich auf den Weg in den Drei-Stunden-Startblock. Ich begab mich mit Bernhard und Gerald in unseren Startblock. Unsere persönliche Vorgabe waren 3:30 Std. und ich hatte die Ehre, Gerald bei seinem 100.sten Marathon zu begleiten.

Als um 10:00 Uhr der Startschuss fiel, machten wir uns mit den übrigen 15.000 Läufern auf den Weg. Eine erste kleine Runde führte uns nach 7 Kilometer wieder am Start vorbei. Gerald und ich hatten das Rennen ruhig begonnen. Wir wurden von ein paar Freunden angefeuert, überquerten bei Kilometer 11 den Main und machten uns auf unseren langen Weg nach Frankfurt Höchst. Trotz der ruhigeren Atmosphäre in den Außenbezirken genoss ich den Lauf sehr und hatte viel Spaß am Laufen; vielleicht zu viel Spaß. Denn hier in Höchst - bei ca. Kilometer 27 - merkte ich erstmals, dass ich den fünfer Schnitt von Gerald nicht mehr halten konnte. Wie bereits abgesprochen, ließ ich ihn seinen Weg ziehen.
Ich traf Majon nochmal und freute mich, dass mein treuster Fan den Weg bis hierher gefunden hatte. Tja, und nun ging mein Weg weiter. Es sollte noch ein recht langer werden. Ab Kilometer 30 ging nicht mehr viel und die Strecke zurück in die Frankfurter Innenstadt zog sich hin wie Kaugummi. Doch auf den letzten 7 Kilometern - als die Stimmung an der Strecke wieder besser wurde - bekam ich einen zweiten Wind. Endlich traf ich auch wieder meine Fans und freute mich auf den Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle. Dieser Zieleinlauf auf rotem Teppich ist leider nur von kurzer Dauer, da man verständlicherweise den Zielbereich für die anderen Läufer räumen muss. Heute blieb die Uhr bei 3:37:00 Std. für mich stehen.

Kurz nach meinem Zieleinlauf traf ich im Verpflegungsbereich Gerald wieder. Er hatte die vorgenommenen 3:30 Std. auch nicht geschafft, aber seinen 100.sten Marathon konnte ihm keiner mehr nehmen. Glückwunsch!!!!
Kurz drauf traf ich noch Bernie, einen Laufkollegen von den Streakrunners. Wir hielten einen kurzen Plausch, trennten uns aber schnell, um aus den nassen Klamotten zu kommen. Bei ca. 10° C Außentemperatur war es zum Laufen zwar ideal, aber ansonsten schon recht frisch. Aus diesem Grund verzichtete ich auch auf eine kalte Dusche im zugigen Parkbereich des Messe, sondern zog das Waschen mit einem selbst mitgebrachten Waschlappen vor. Zu Hause angekommen genoss ich ein warmes Bad.
Ein besonderer Dank gilt nochmals meinen Fans Majon, Anke, Steffi, Nadja, Diana, Wolfgang, Markus und Matthias und allen anderen 250.000. Ein weiterer Dank gilt meinem Freund und Gönner "Herbert Stöcker".

Kigen gewinnt in Frankfurt

Wilfred Kigen läuft Kursrekord in Frankfurt, Melanie Kraus siegt sensationell

Wilfred Kigen krönte das hochklassigste Männerrennen in der Geschichte des ältesten deutschen City-Marathons: Der 32-jährige Kenianer stürmte nach 2:07:58 Stunden ins Ziel des 26. Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathons. Es war das erste Mal, dass in Frankfurt eine Zeit von unter 2:07:58 Stunden gelaufen wurde. Und es war die achtbeste Siegzeit in diesem Jahr bisher weltweit. Wilfred Kigen verbesserte damit seinen eigenen Frankfurter Kursrekord aus dem Jahr 2005 um 33 Sekunden. Für einen sensationellen Sieg sorgte Melanie Kraus (Bayer Leverkusen), die das Rennen in 2:28:56 gewann. Die Rekordzahl von alles zusammen 18.245 Athleten hatte für den Frankfurt Marathon gemeldet, darunter waren 11.483 Marathonläufer.

Geführt von Tempomachern hatte eine rund 20-köpfige Spitzengruppe nach 64:03 Minuten die Halbmarathonmarke erreicht. Bei Kilometer 30 sorgte dann Hosea Rotich mit einer enormen Tempoverschärfung dafür, dass die Führungsgruppe auseinander fiel. Der Kenianer lief den nächsten Kilometer in 2:51. „Ich wusste, dass das zu schnell war für ihn und ich noch einmal zurückkommen könnte“, sagte Wilfred Kigen, der gemeinsam mit Peter Kiprotich nach 35 km wieder aufschloss zu Rotich. Kiprotich fiel dann bald darauf wieder zurück.

Nach einem dramatischen Zweikampf löste sich Wilfred Kigen erst auf dem letzten Kilometer von seinem Landsmann Hosea Rotich, der schließlich in 2:08:11 Stunden Zweiter wurde. Mit den Kenianern Sammy Kurgat (2:08:38) und Peter Kiprotich (2:08:49) blieben zwei weitere Läufer unter 2:09 Stunden. Sechs Athleten blieben insgesamt unter 2:10 Stunden – lediglich die Rennen von Amsterdam und London hatten in diesem Jahr mehr Läufer, die Ergebnisse unter 2:10 Stunden rannten. Das zeigt die internationale Klasse des Frankfurt Marathons in diesem Jahr.

14 Mal waren vor diesem Rennen in Frankfurt Zeiten von unter 2:11 Stunden gelaufen worden, heute kamen nun gleich acht weitere Zeiten zu dieser Liste hinzu – auch das zeigt die Qualität des Männerrennens. „Das war der härteste meiner drei Frankfurt-Siege. Ich hatte keine Ahnung, wer der Läufer neben mir war. Ich bin noch nie zuvor gegen Hosea Rotich gelaufen“, sagte Wilfred Kigen, dem es als erster Mann in Frankfurt gelang, einen Hattrick zu erzielen. Für den Sieg und den Kursrekord erhielt er insgesamt eine Prämie von 45.000 Euro. Während die Kenianer die ersten neun Plätze belegten, rannte Dieter Baumann in seinem Charity-Lauf nach genau 2:30:00 Stunden ins Ziel und belegte damit Rang 37. Bester Deutscher war als 26. Daniel Pickl (LG Rupertwinkel) in 2:23:12.

Mit einer glänzenden Renneinteilung lief Melanie Kraus zum größten Sieg ihrer Karriere und sorgte damit für die größte Überraschung des Tages. Nach 15 km hatte sie noch auf Rang acht gelegen, zwei Kilometer vor dem Ziel überholte sie die führende Favoritin Svetlana Zakharova. Die Russin wurde bei ihrem Marathon-Comeback nach einer Babypause schließlich in 2:29:12 Stunden Zweite, Rang drei belegte überraschend die zeitgleiche Norwegerin Kirsten Melkevik Otterbu.

„Ich wollte die Olympianorm schaffen“, erklärte die 33-jährige Siegerin und fügte hinzu: „Als mir mein Trainer bei Kilometer 30 zurief, ich könne Svetlana noch einholen, wusste ich, dass ich das schaffen würde. Nächstes Jahr will ich in Peking bei Olympia starten und dann als Titelverteidigerin in Frankfurt an den Start gehen.“ Geplagt von Muskelproblemen lief Luminita Zaituc (LG Braunschweig) trotzdem noch auf Rang fünf in 2:29:41. Damit blieb sie ebenfalls noch unter der Olympianorm von 2:31:00 Stunden. Sechste wurde Europameisterin Ulrike Maisch (LAV Rostock) in 2:32:41. Für sie war das ein gutes Comeback nach einer langwierigen Fußverletzung. „Ich bin fast so glücklich wie vor einem Jahr nach meinem EM-Sieg. Ich denke, darauf kann ich jetzt aufbauen. Und im nächsten Frühjahr möchte ich in Hamburg 2:28 Stunden laufen“, sagte Ulrike Maisch.

Freitag, 28. September 2007

Zum Saisonende den Frankfurt Marathon

Jetzt möchte ich es noch mal wissen!
Nachdem ich im Frühjahr bereits ein paar gute Wettkämpfe hatte, will ich jetzt - im Herbst - noch einmal einen Marathon laufen. Ausgesucht habe ich hierfür den Frankfurt Marathon. Der ist für mich ohne eine großartige Anreise zu erreichen. Außerdem halte ich die Strecke für schnell und somit genau richtig für eine gute Zeit. Ich würde gerne unter 3:30 Stunden laufen. Das ist zwar keine neue Bestzeit, aber es ist für mich ein Ziel, mit hohem Anspruch. Mal sehen wie das Training in den kommenden vier Wochen verläuft. Bis jetzt habe ich hierfür drei Wochen ernsthaft trainiert. Mit einer guten Grundlage aus den letzten Monaten, bin ich voller Zuversicht, dass ich einen guten Wettkampf auf die Beine stellen kann.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Ein Ironman?!?!

Oder doch nur ein Mensch aus Fleisch und Blut?!

Vorgestern war es mal wieder soweit, mein vierter Start beim IronMan in Frankfurt stand mir bevor. Die Vorzeichen zu diesem Wettkampf waren recht gut. Die Witterung war genial, die Lufttemperaturen waren mild und Petrus schien uns auch gut gesonnen zu sein - also genau richtig, um in den „längsten Tag des Jahres“ zu starten. Bereits beim Schwimmstart sollen sich laut dem Veranstalter 18.000 Zuschauer am Langener Waldsee eingefunden haben. Die Stimmung am See war wieder einmal unglaublich und man spürte die Anspannung unter den 2.200 Athleten aus 40 Ländern ganz deutlich. Auch ich stand die letzten Tage unter „Strom“ und war mit großen Erwartungen hierher gekommen!
Ich fühlte mich gut regeneriert und auch im Vorfeld lief mein Training gut und ohne große Zwischenfälle. Na ja, mal ein kleiner Infekt oder etwas Schmerzen am Knie, aber nichts, was mich wirklich in der Vorbereitung gehindert hätte. Immerhin konnte ich in den vergangenen letzten 6 Monaten über 430 Stunden trainieren und hierbei 90 km Schwimmen, 5155 km Radfahren, 1475 km Laufen und an dem einen oder anderen ungemütlicheren Tagen ins Fitness Center gehen. Unterstützt in meinem Optimismus fühlte ich mich durch zwei neue persönliche Bestzeit, die ich im Frühjahr über die Marathondistanz sowie auf der Zehnkilometerstrecke aufstellen konnte.

Nun zurück zum Wettkampftag! Zum Glück durften wir an diesem Tag bei einer Wassertemperatur um die 19 Grad mit Neopren schwimmen. Da ich beim Start gut wegkommen wollte, suchte ich mir einen Startplatz, der eine direkte Linie zum ersten Wendepunkt bildete. Der Startschuss erfolgte pünktlich um 07:00 Uhr und die „Keulerei“ begann. Während des Schwimmens konnte ich nicht in meinen üblichen Atemrhythmus finden und hatte auf den letzten 500 Metern mit Wadenkrämpfen zu tun. Die Zwischenzeit war dennoch soweit in Ordnung. Eine gute Stunde später und dem Ziel 3,8 km näher stieg ich aus dem Wasser.

Etwas orientierungslos irrte ich durch die Wechselzone und stieg gegen 08:15 Uhr aufs Rad. Ich machte mich auf den Weg, die ersten ca. 13 Kilometer in Richtung Frankfurt Mainkai unter die Räder zu nehmen. Hier beginnt die erste der zwei großen Runden, die quer durch den Main-Kinzig-Kreis und Wetterau-Kreis führen. Mit dem äußersten Wendepunkt – ganz nördlich - in Bad Nauheim führt die Route zurück in Richtung Süden. Mit einer letzten und gemeinen Steigung, dem "Heartbreak-Hill" in Bad Vilbel, geht es von dort fast nur noch bergab in die Frankfurter Innenstadt. Diese Runde mit ihren ca. 500 Höhenmetern muss zweimal gefahren werden. Insbesondere in der zweiten Runde fielen mir die kurzen, aber teilweise seht „knackigen“ Anstiege sehr schwer. Spätestens hier merkte ich, dass es nicht mein erwünschter guter Tag war. Ich hatte den Eindruck, ich könne „meinen Motor“ nur zu 60% belasten - in der Form von Atemnot schaltete der Drehzahlbegrenzer sofort ab. Da so ein Wettkampftag sehr lang ist und erfahrungsgemäß viele Höhen und Tiefen mit sich bringt, hoffte ich, mich wieder zu fangen. Ich absolvierte die 180 km Radtour in einer Zeit von 5 ½ Stunden. Für meine Lieblingsdisziplin und meine sportlichen Ansprüche ist das eine schlechte Zeit. Gedanklich hakte ich diese Teilstrecke ab, um mich auf den bevorstehenden Marathon konzentrieren zu können.

Zu diesem Zeitpunkt stand für die Topathleten bereits die letzte der 4 x 10,5 km langen Laufrunden entlang des Mainufers auf dem Tagesplan, an deren Spitze sich Timo Bracht letztendlich mit einer Gesamtzeit von 8:09:15 gegen den starken Läufer (Marathonbestzeit von 2:23 Std.) Michael Göhner durchsetzen konnte. Die größten Favoriten Faris Al-Sultan (Weltmeister 2005) mussten sich mit Platz 6 zufrieden geben bzw. Normann Stadler (Doppelweltmeister 2004 und 2006) durfte sich nach seinem „Arbeitstag“ mit einer vorzeitigen Aufgabe wegen Rückenproblemen auseinandersetzen.
Nach dem kurzen Blick auf die Ergebnisse der Topleuten nun zurück zu meinem Tageswerk. Wie bereits angesprochen, sollte nun mein Marathon folgen. Planmäßig versuchte ich nach dem zweiten und guten Wechsel (Helm und Radschuhe weg – Laufschuhe an) ruhig meinen Lauf zu beginnen. Es sollte bei dem Versuch bleiben! Ich lief langsam - langsamer ging nicht mehr. Schon nach ein paar Schritten war ich völlig außer Atem. So wechselte ich immer wieder zwischen Luft holen und los Laufen, bis ich ans erste Zelt der netten Leute vom Roten Kreuz kam. Dort ließ ich meinen Puls und Blutdruck überprüfen. Die Werte waren für die Belastung in Ordnung (der Puls war nach etwas Ruhe bei ca. 70 Schläge und der Blutdruck mit 180 zu 140 wohl nicht so schlecht). Also wurde ich wieder in Richtung Laufstrecke entlassen und durfte die nächsten 41 km in Angriff nehmen. Mein Weg führte mich nur bis ins ca. 2 km entfernte, nächste Sanizelt. Ich wollte es genauer wissen und ließ mich noch einmal untersuchen. Bis auf ein leichtes „Rasseln“ beim Abhören der Lunge, konnte der Doc nichts Schlimmes feststellen. Sobald er mir etwas wirklich Hilfreiches aus seinem Köfferchen geben würde, müsste er mich aus dem Wettkampf nehmen (meinte er). Aus seiner Sicht sollte ich es mal ganz ruhig und nicht überehrgeizig, mit einem lockeren Laufen versuchen. Nein, das war doch nicht das, was ich hören wollte. Ich hätte doch jemand gebrauchen können, der mir die Entscheidung abnimmt und mir das Weitermachen verbietet. Der Doktor war es wohl nicht! Nach kurzem Ausruhen und ein paar Minuten Nachdenken ließ ich mir das Blutdruckmessgerät abklemmen und machte mich vom „Acker“. Immerhin hatte ich schon fast ein 10´tel meiner Laufstrecke hinter mir. Ich hatte mich im Vorfeld weit genug aus dem Fenster gelehnt, meine Freunde zum Zuschauen animiert und mir selbst hohe Ziele gesteckt. Nein! So schnell gebe ich nicht auf. Ab jetzt sollte wieder mein Willen über mich herrschen und mir den Weg bis ins Ziel zeigen. Leider hat er immer mal wieder versucht, mich zu verlassen. An der nächsten Verpflegungsstelle konnte ich ihn jedoch immer wieder finden. Nach knapp einem Viertel der Distanz hatte ich endlich einen Pulsbereich gefunden, in dem ich meinen Wettkampf fortsetzen konnte. Bei einem Pulsschlag von unter 130 hielten sich die Atmung und die Sauerstoffzufuhr für die Muskulatur so im Gleichgewicht, dass ich mich joggenderweise fortbewegen konnte. Das war zwar nicht sehr effektiv und keinenfalls schnell, aber es brachte mich Stück für Stück dem „neuen“ (aber doch so alten) Ziel näher. Hauptsache ich bringe meinen Wettkampf zu Ende und überquere vor dem Zeitlimit die Ziellinie. So habe ich es am Ende geschafft! Mit einer tollen Marathon-„Schlechtzeit“ von 6:11 Std., konnte ich kurz vor 20:00 Uhr mit knapp 13 Stunden meinen vierten IronMan beenden. Unzufrieden mit meiner Tagesform, überzeugt von meinem Willen und überwältigt vom Zuspruch meiner Freunde, fiel ich dort zunächst einmal ins Wechselbad der Gefühle! Viele meiner Freunde hatten sich die Zeit genommen, mich an der Strecke zu unterstützen und einige sind sogar bis zu meiner Zielankunft an der „Finisherline“ geblieben. Solche Freunde braucht auch ein Eisenmann!

Gestern ging es mir schon besser und meine Atmung hat sich wieder etwas erholt! Leider musste ich noch eine zweite sportliche Niederlage einstecken. Nach 156 Tagen täglich Laufen war es gestern soweit: ich konnte meine Meile am 157. Tag nicht laufen. Ich habe es zwar versucht, aber nach 20 Minuten gehen und traben, musste ich feststellen, dass meine Atemnot noch kein Laufen zulässt. Etwas frustriert - aber stolz auf meine Vernunft - habe ich diesen Versuch abgebrochen. Gott sei Dank hat auch mein Ehrgeiz seine Grenze!

Heute Morgen war ich beim Lungen-Facharzt. Zum Glück alles ohne einen auffälligen Befund. Es geht mir auch schon viel besser und ich hoffe ich werde mich schnell wieder erholen. Ich kann es zwar immer noch nicht nachvollziehen, was da los war, aber ich werde es wohl so hinnehmen müssen!

Das Schreiben von den paar Zeilen hat mich eine Menge Zeit gekostet – denn ich bin in Sport besser als in Deutsch – aber es hat mir richtig gut getan. Und ich werde wohl niemanden erzählen müssen, dass der nächste IronMan oder Streak bereits geplant ist!
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LG Ritchy

Sonntag, 1. Juli 2007

1. Streak


Hier kannst du dir einen Überblick über "RITCHY´s ersten Streak" verschaffen. Ich ermittel meine Laufkilometer mit einer Pulsuhr 625s von Polar - diese verfügt über einen Laufsensor, mit dem sich die Kilometer recht genau ermitteln lassen. Außerdem schreibe ich von Zeit zu Zeit ein kleines Fazit über meine Eindrücke oder Erlebnisse die ich durchs tägliche laufen habe.

Tag 157: Heute konnte ich meine Meile nicht laufen! Ich habe es zwar versucht, aber nach 20 Minuten gehen und traben, musste ich feststellen, dass meine Atemnot noch kein Laufen zulässt. Etwas frustriert - aber stolz auf meine Vernunft - habe ich diesen Versuch abgebrochen. Gott sei Dank hat auch mein Ehrgeiz seine Grenze!

Tag| 1.Streak ab|Uhrzeit|Tr.zeit| kmTg | km ges.| Bemerkung
---------------------------------------------------------------------------------------------
156 | 01.07.2007 | 13:45 | 06:11 | 42,2 | 1408.8 | Marathon beim IronMan und letzter Tag vom ersten Streak :-((

Tag 156: Wettkampftag IronMan Germany -> Zum Bericht!

155 | 30.06.2007 | 11:20 | 00:11 | 01,9 | 1366.6 | kurze Runde (abgekürzt)
154 | 29.06.2007 | 19:36 | 00:29 | 05,0 | 1364.7 | lange Runde "um den Block"
153 | 28.06.2007 | 20:07 | 00:11 | 01,9 | 1359.7 | kurze Runde (abgekürzt)
152 | 27.06.2007 | 19:52 | 01:08 | 11,9 | 1357.8 | Runde im Exotenwald (Whm)
151 | 26.06.2007 | 00:10 | 00:16 | 02,8 | 1345.9 | kurze Runde "um den Block"
150 | 25.06.2007 | 23:10 | 00:11 | 01,9 | 1345.9 | kurze Runde (abgekürzt)

Tag 150-155: Es ist alles im Lot! Ich fühle mich stark und gesund! Der Wettkampftag kann kommen!!!

149 | 24.06.2007 | 17:57 | 00:49 | 09,0 | 1344.0 | Runde im Exotenwald (Whm)
148 | 23.06.2007 | 17:51 | 00:12 | 01,9 | 1335.0 | kurze Runde (abgekürzt)
147 | 22.06.2007 | 07:17 | 00:13 | 01,9 | 1333.1 | kurze Runde (abgekürzt)
146 | 21.06.2007 | 07:35 | 00:17 | 02,8 | 1331.2 | kurze Runde "um den Block"
145 | 20.06.2007 | 18:01 | 01:17 | 15,0 | 1328.4 | grüne Runde im Lampertheimer Wald (abgekürzt)
144 | 19.06.2007 | 20:11 | 00:16 | 02,9 | 1313.4 | 1 Runde um den Waidsee (Whm)
143 | 18.06.2007 | 20:53 | 00:11 | 01,9 | 1310.5 | kurze Runde (abgekürzt)

Tag 143-149: Ich habe den Trainingsumfang noch einmal - auf 9 Stunden - reduziert. Am Mittwo ch und Sonntag habe ich zwei Trainingsreize gesetzt, ansonsten war das Training sehr ruhig und unspektakulär. Ich fühle mich ausgeruht und freue mich schon auf meinen diesjährigen Hauptwettkampf.

142 | 17.06.2007 | 17:32 | 00:11 | 01,9 | 1308.6 | kurze Runde (abgekürzt)
141 | 16.06.2007 | 17:35 | 00:11 | 01,9 | 1306.7 | kurze Runde (abgekürzt)
140 | 15.06.2007 | 18:28 | 00:16 | 02,8 | 1304.8 | kurze Runde "um den Block"
139 | 14.06.2007 | 19:06 | 00:12 | 01,9 | 1302.0 | kurze Runde (abgekürzt)
138 | 13.06.2007 | 17:06 | 02:26 | 24,1 | 1300.1 | grüne Runde im Lampertheimer Wald (verlängert)
137 | 12.06.2007 | 06:42 | 00:18 | 02,9 | 1276.0 | kurze Runde "um den Block"
136 | 11.06.2007 | 06:29 | 00:13 | 01,9 | 1273.1 | kurze Runde (abgekürzt)

Tag 136-142: Ich habe mein Training deutlich reduziert. Diese Woche bin ich nur noch auf 16 Stunden Training gekommen und die nächsten zwei Wochen sollen noch weniger Trainingsumfänge haben. Es fällt mir zwar immer schwer mein Training zu reduzieren - was ich drauf habe muss ausreichen - vorm IronMan ist Erholung angesagt!

135 | 10.06.2007 | 11:40 | 01:05 | 14,0 | 1271.2 | Lauf beim Kraichgau-Triathlon (2/60/14 -> 0:37/1:55/1:06=3:38h)
134 | 09.06.2007 | 19:28 | 00:35 | 06,0 | 1257.2 | Lauf zum Eis-Cafe Whm
133 | 08.06.2007 | 17:37 | 00:18 | 03,0 | 1251.2 | kurze Runde "um den Block"
132 | 07.06.2007 | 19:21 | 00:36 | 06,0 | 1248.2 | Lauf Feldweg in Bad-Vilbel
131 | 06.06.2007 | 18:02 | 01:02 | 12,0 | 1242.2 | grüne Runde im Lampertheimer Wald (abgekürzt)
130 | 05.06.2007 | 17:51 | 00:17 | 03,0 | 1230.2 | Lauf zum Waidsee (Whm)
129 | 04.06.2007 | 16:38 | 01:37 | 16,0 | 1227.2 | grüne Runde im Lampertheimer Wald

Tag 129-135: Der Ironman Germany in Frankfurt rückt immer näher! Diese Woche habe ich noch einmal hart trainiert und einen Test-Wettkampf aus dem vollen Training gemacht. Beim Wettkampf fühlte ich mich etwas müde und schlapp. Dennoch bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Wegen der zu hohen Wassertemperatur gab es beim Schwimmen ein "Neo Verbot". Die Zeit, die ich hierdurch verloren habe (ca. 7 min.), konnte ich auf dem Rad und beim Lauf wieder gut machen. Somit war meine Gesamtzeit nur zwei Minuten schlechter als im Vorjahr. Mit meiner Laufleistung bin ich derzeit sehr zufrieden und meine Knieschmerzen werden von Tag zu Tag weniger!

128 | 03.06.2007 | 17:40 | 00:27 | 05,0 | 1211.2 | lange Runde "um den Block"
127 | 02.06.2007 | 17:16 | 00:16 | 02,8 | 1206.2 | kurze Runde "um den Block"
126 | 01.06.2007 | 17:49 | 00:25 | 04,5 | 1203.4 | Lauf zum Waldschwimmbad Whm
125 | 31.05.2007 | 19:35 | 00:13 | 01,9 | 1198.9 | kurze Runde (abgekürzt)
124 | 30.05.2007 | 18:02 | 01:27 | 18,2 | 1197.0 | grüne Runde im Lampertheimer Wald & kurz auslaufen
123 | 29.05.2007 | 20:29 | 00:15 | 02,8 | 1178.8 | kurze Runde "um den Block"
122 | 28.05.2007 | 10:03 | 02:30 | 27,9 | 1176.0 | 2x grüne Runde im Lampertheimer Wald

Tag 122-128: Diese Woche habe ich wieder mehr trainiert. Beim Laufen tut mein Knie immer noch weh, aber das IronMan Training ist eben immer ein Gradwanderung. Jetzt ist eine wichtige Phase meiner Vorbereitung und jetzt muß ich da durch!

121 | 27.05.2007 | 20:08 | 00:12 | 02,0 | 1148.1 | kurze Runde (abgekürzt)
120 | 26.05.2007 | 09:06 | 00:12 | 02,0 | 1146.1 | kurze Runde "um den Block" - Bäckerbesuch
119 | 25.05.2007 | 11:34 | 00:27 | 04,7 | 1144.1 | Bensheim-Richtung Lorsch-Bensheim (Mittagspause)
118 | 24.05.2007 | 21:05 | 00:13 | 02,8 | 1139.4 | kurze Runde "um den Block"
117 | 23.05.2007 | 18:03 | 01:28 | 16,0 | 1136.6 | grüne Runde im Lampertheimer Wald - Besuch beim LT Hemsbach
116 | 22.05.2007 | 19:32 | 00:17 | 03,1 | 1120.6 | 1 Runde um den Waidsee (Whm)
115 | 21.05.2007 | 22:26 | 00:20 | 03,3 | 1117.5 | kurze Runde (verlängert)

Tag 115-121: Ich bin wenig gelaufen - ich fühlte mich müde und hatte ein wenig Schmerzen am linken Knie.

114 | 20.05.2007 | 20:05 | 00:18 | 03,2 | 1114.2 | kurze Runde (verlängert)
113 | 19.05.2007 | 18:19 | 03:43 | 43,0 | 1111.0 | Mannheim Marathon
112 | 18.05.2007 | 20:37 | 00:27 | 04,9 | 1068.0 | lange Runde "um den Block"
111 | 17.05.2007 | 17:17 | 02:02 | 19,7 | 1063.1 | Weinheim Weststadt - Viernheimer Wald - Hüttenfeld und zurück
110 | 16.05.2007 | 18:00 | 01:30 | 15,5 | 1043.4 | grüne Runde im Lampertheimer Wald - Besuch beim LT Hemsbach
109 | 15.05.2007 | 18:58 | 00:12 | 02,0 | 1027.9 | kurze Runde (abgekürzt)

Tag 109-114: Kleines Trainingslager von Zuhause aus - Majon und ich wollten die Woche mit dem verlängerten Wochenende für ein TL nutzen und unsere drei Disziplinen richtig ausgiebig trainieren. Unser erster Trainingstag fiel wegen Regen ins Wasser. Wir konnten uns nur für eine kurze Runde laufen und etwas schwimmen aufraffen. Am 2.Tag konnten wir morgens bei schönem Wetter noch eine große Runde radeln. Am Abend wurden wir während unseres Laufes erneut geduscht. Der 3. Tag vom TL begann am Morgen mit einer langen Schwimmeinheit im Freibad bei Regen und endete am Abend mit einem Ausdauerlauf bei Trockenheit. Am folgenden 4.Tag ließen wir es trainingsmäßig etwas ruhiger angehen: am Vormittag hatten wir ein paar wichtige Erledigungen zu machen. Nachmittags radelten wir eine lockere Runde und liefen direkt im Anschluss ein wenig. Der 5. Tag wurde wieder richtig hart! Am Morgen waren wir schwimmen und der Abend sollte genutzt werden, um einen Marathon zu laufen. Ich bin zwar nicht abergläubig, aber meinen 13´ten Marathon wollte ich nicht am 01.Juli beim IRONMAN bestreiten. Und ich glaube es war gut so… Zusammen mit Majon und zwei Freunden startete ich in der Teamwertung vom Mannheimer Duo-Marathon. Der Startschuss fiel abends um 18:15 Uhr. Das Wetter war trocken und extrem schwül. Bis zur Halbmarathon Distanz ging es mir gut. Wir konnten mit einer Durchgangszeit von unter 1:50 h - für Majon eine neue persönliche Bestzeit - raus laufen. Majon lies es mit diesem Paradestück gut sein und übergab das Staffelholz - in Form eines Champion-Chip - an ihren Teamkollegen. Mein Laufpartner wartete ebenfalls in der Wechselzone und ich wollte ihn auf seinen 21,1 km weiter begleiten, um am Ende eine Marathonzeit belegen zu können. Für mich wurde es ab km 28 ein schwerer Weg. Ich merkte wie sich langsam aber sicher das schwüle Wetter, sowie die Trainingseinheiten der letzten Tage rächten. Meine Beine waren jetzt richtig schwer und ich quälte mich von Kilometer zu Kilometer.
Aufgeben wollte ich nicht! Zum Glück konnte ich mich bei km 35 wieder fangen und ich hatte sogar Spaß an der tollen Atmosphäre in der Mannheimer City. Schließlich überquerte ich nach 3:43:36 h mit meinem Laufpartner und einem weiteren Freud das Ziel! Der letzte Trainingstag unseres TL sollte wider Erwarten leichter werden. Am Morgen trafen wir uns mit drei Triathlonkollegen und fuhren mit dem Fahrrad 160 km durch die Rheinebene. Im Anschluss machte ich mit Majon unseren täglichen Lauf. Mit diesem tollen, sonnigen Tag fand unser Trainingslager einen versöhnlichen Abschluss!

108 | 14.05.2007 | 23:34 | 00:18 | 02,9 | 1025.9 | "Geburtstagslauf" kurze Runde "um den Block"
107 | 13.05.2007 | 23:30 | 00:14 | 02,2 | 1023.0 | kurze Runde (abgekürzt)
106 | 12.05.2007 | 23:34 | 00:18 | 02,9 | 1020.8 | kurze Runde "um den Block"
105 | 11.05.2007 | 23:32 | 00:19 | 02,9 | 1017.9 | kurze Runde "um den Block"
104 | 10.05.2007 | 19:28 | 00:17 | 03,0 | 1015.0 | Lauf zum TSG-Center
103 | 09.05.2007 | 05:55 | 00:34 | 05,9 | 1012.0 | 2x kurze Runde "um den Block"
102 | 08.05.2007 | 06:18 | 00:17 | 03,0 | 1006.1 | kurze Runde "um den Block"
101 | 07.05.2007 | 19:25 | 00:18 | 03,1 | 1003.1 | kurze Runde "um den Block"

Tag 101-108: Ich habe mir mal eine Regenerationswoche gegönnt. Vom Gefühl her ist diese Phase eine schwierige Angelegenheit! Der Körper erholt sich und nimmt sich was er braucht - nach zwei bis drei tagen fühle ich mich schlapp und völlig untrainiert. Aber zum Glück kenne ich das schon und weis dass es sich eben nur so anfühlt und in der nächste Woche wird wieder voll angegriffen.

100 | 06.05.2007 | 19:46 | 00:41 | 06.3 | 1000.0 | „Jubiläumslauf“ lange Runde "um den Block"

Tag 100: Ja, wieder einmal an der Zeit über das Steakrunning nachzudenken. Es macht mir immer noch viel Spaß und es hat sich ganz in meinen Tagesablauf integriert. Leider habe ich momentan wenig Zeit um im Forum zu stöbern oder gar selbst meine Bestes zu geben.

_99 | 05.05.2007 | 17:08 | 02:10 | 23.4 | _992.7 | Altstadtlauf Weinheim (0:41:38) & Ein- und Auslaufen

Tag 99: Mit Ein- und Auslaufen habe aus einem 10er Lauf eine vollwertige Trainingseinheit gemacht. Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden, da ich diesen Lauf aus dem vollen Training gemacht habe. Meine Beine sind derzeit auch nicht mehr ganz frisch.

_98 | 04.05.2007 | 19:48 | 00:40 | 06.1 | _969.3 | Lauf zum TSG-Center und zurück
_97 | 03.05.2007 | 08:18 | 02:05 | 20.0 | _963.2 | Feldwege Bensheim-Weinheim "8x 1000 m Intervalle"
_96 | 02.05.2007 | 21:56 | 00:18 | 02.9 | _943.2 | kurze Runde "um den Block"

Tag 96: Kaum Zeit - viel Stress und noch 4 Tage bis zum 100sten. Ich würde noch gerne meinen 10er Schnitt hin bekommen!

_95 | 01.05.2007 | 12:08 | 02:31 | 23.7 | _939.3 | Odenthal-Altenberg-Wildpark-Odenthal & 1 x grüne Runde
_94 | 30.04.2007 | 13:11 | 01:20 | 15.6 | _915.6 | normale Runde Exotenwald & lange Runde "um den Block"
_93 | 29.04.2007 | 23:30 | 00:20 | 03.2 | _900.0 | kurze Runde "um den Block"
_92 | 28.04.2007 | 10:59 | 01:34 | 15.1 | _896.8 | Runde Vienheimer Wald
_91 | 27.04.2007 | 19:34 | 01:05 | 10.1 | _881.8 | normale Runde Exotenwald
_90 | 26.04.2007 | 07:35 | 01:55 | 20.1 | _871.7 | Lützelsachsen-Weinheim-Hemsbach-Bensheim
_89 | 25.04.2007 | 11:26 | 00:54 | 11.6 | _851.6 | Bensheim-Lorsch-Bensheim (verlängerte Mittagspause)
_88 | 24.04.2007 | 07:10 | 02:15 | 20.5 | _840.0 | Lützelsachsen-Weinheim-Hemsbach-Heppenheim-Bensheim

Tag 88: Mir geht es wieder besser, ich habe nur noch etwas Halsschmerzen. Heute habe ich einen Fettstoffwechsellauf gemacht.

_87 | 23.04.2007 | 20:15 | 00:12 | 01.8 | _819.5 | kurze Runde (abgekürzt)
_86 | 22.04.2007 | 19:15 | 00:18 | 02.9 | _817.7 | kurze Runde "um den Block"
_85 | 21.04.2007 | 23:01 | 00:12 | 01.9 | _814.8 | kurze Runde (abgekürzt)
_84 | 20.04.2007 | 22:47 | 00:17 | 02.9 | _812.9 | kurze Runde "um den Block"
_83 | 19.04.2007 | 11:35 | 00:30 | 06.0 | _810.0 | Bensheim-Richtung Lorsch-Bensheim (Mittagspause)

Tag 83-87: Es hat mich erwischt - aus einem kratzen im Hals, ist eine leichte Erkältung geworden. Ich habe mein Training reduziert, knalle mich voll mit Vitaminen und hoffe das ich nicht richtig krank werde!

_82 | 18.04.2007 | 18:27 | 01:57 | 20.5 | _804.0 | Lützelsachsen-Weinheim-Viernheimer Wald und zurück
_81 | 17.04.2007 | 18:52 | 00:26 | 03.3 | _783.5 | Lauf zum TSG-Center
_80 | 16.04.2007 | 20:30 | 00:23 | 03.5 | _780.2 | Lauf Richtung Bahnhof Lützelsachsen und zurück
_79 | 15.04.2007 | 13:29 | 00:26 | 05.1 | _776.7 | kurze Runde "um den Block" & kurze Runde (abgekürzt)
_78 | 14.04.2007 | 19:52 | 00:48 | 07.4 | _771.6 | lange Runde "um den Block" & 1 Runde Stadt
_77 | 13.04.2007 | 18:53 | 00:17 | 03.0 | _764.2 | kurze Runde "um den Block"
_76 | 12.04.2007 | 07:50 | 02:00 | 19.7 | _761.2 | Feldwege Bensheim-Weinheim "8x 1000 m Intervalle"
_75 | 11.04.2007 | 11:45 | 00:35 | 05.7 | _741.5 | Runde "Bensheim-Heppenheim-Bensheim"

Tag 75: Ich bin mal ein paar Intervalle auf dem Weg zur Arbeit gelaufen, das geht recht gut und ich werde es jetzt wohl auch öfters machen!

_74 | 10.04.2007 | 18:05 | 01:32 | 16.2 | _725.8 | Lauf von der Firma zum TSG-Center Whm
_73 | 09.04.2007 | 14:17 | 00:32 | 04.9 | _719.6 | Radrennen Rund um Köln (103 km) & Lauf "Kölner Uferpromenade"

Tag 73: Majon ist zusammen mit mir ihr erstes Radrennen gefahren - es hat mir viel Spaß gemacht sie zu begleiten. Anschließend sind wir noch eine lockere Runde an der Uferpromenade gelaufen. Bei dieser Gelegenheit ist uns aufgefallen, an was für Orten wir seit unserer Zeit bei "Streakrunner" laufen.

_72 | 08.04.2007 | 00:04 | 00:17 | 02.9 | _714.7 | kurze Runde "um den Block"
_71 | 07.04.2007 | 23:39 | 00:12 | 02.0 | _711.8 | kurze Runde (abgekürzt)
_70 | 06.04.2007 | 14:12 | 00:38 | 06.2 | _709.8 | lange Runde "um den Block"
_69 | 05.04.2007 | 17:03 | 00:11 | 01.9 | _703.6 | von der Firma zum Bahnhof/Bensheim
_69 | 05.04.2007 | 08:20 | 02:57 | 29.1 | _701.7 | Lützelsachsen-Weinheim-Viernheim-Hüttenfeld-Lorsch-Bensheim
_68 | 04.04.2007 | 23:33 | 00:12 | 01.9 | _672.6 | kurze Runde (abgekürzt)
_67 | 03.04.2007 | 17:55 | 00:21 | 03.3 | _670.7 | Lauf zum TSG-Center
_66 | 02.04.2007 | 19:57 | 00:18 | 02.8 | _667.4 | kurze Runde "um den Block"
_65 | 01.04.2007 | 16:45 | 01:00 | 09.8 | _664.6 | normale Runde Exotenwald
_64 | 31.03.2007 | 16:32 | 00:40 | 14.0 | _654.8 | 10 km Lauf Hemsbach (neue persönliche Bestzeit 0:40:01,7)

Tag 64: Kaum wieder in Deutschland angekommen, konnte ich es wieder nicht lassen! Ich wollte nochmals meine 10 km Bestzeit angreifen und konnte dieses auch gut umsetzten. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 0:40:01,7 h konnte ich diesen Wettkampf in Hemsbach beenden.

_63 | 30.03.2007 | 14:44 | 00:58 | 10.0 | _640.8 | TLM 13.Tag / Strandlauf & Rad Sant Vincent (40 km, 2:00 h)
_62 | 29.03.2007 | 14:45 | 01:31 | 15.2 | _630.8 | TLM 12.Tag / Lauf Hotel Muro & Rad Can Picafort(20 km, 0:52 h)
_61 | 28.03.2007 | 12:35 | 02:15 | 20.1 | _615.6 | TLM 11.Tag / Lauf von Porto Alcudia zum Pug de Sant Martin
_60 | 27.03.2007 | 17:53 | 00:59 | 10.0 | _595.5 | TLM 10.Tag Lauf Hotel Muro & Rad Cala Figuera (163 km, 6:00 h)
_59 | 26.03.2007 | 21:16 | 00:20 | 03.1 | _585.5 | TLM 9.Tag Lauf Pizza Hut & Radtour Randa (118 km, 4:38 h)
_58 | 25.03.2007 | 19:07 | 00:23 | 03.6 | _582.4 | TLM 8.Tag Strandlauf & Ruhetag Alcudia
_57 | 24.03.2007 | 15:12 | 01:59 | 20.2 | _578.8 | TLM 7.Tag Lauf Cap Pinar & Rad Cap Formentor (59 km, 3:03 h)
_56 | 23.03.2007 | 17:54 | 00:21 | 03.4 | _558.6 | TLM 6.Tag Strandlauf & Radtour Valldemossa (155 km, 6:30 h)
_55 | 22.03.2007 | 15:19 | 01:31 | 15.6 | _555.2 | TLM 5.Tag Lauf Cap Pinar & Radtour Orient (114 km, 4:20 h)
_54 | 21.03.2007 | 17:45 | 00:25 | 03.9 | _539.6 | TLM 4.Tag Strandlauf & Ruhetag Markt Sineu
_53 | 20.03.2007 | 15:21 | 01:35 | 15.4 | _535.7 | TLM 3.Tag Lauf Cap Pinar & Rad Manacor/Sineu (99 km, 3:40 h)
_52 | 19.03.2007 | 15:18 | 00:53 | 10.0 | _520.3 | TLM 2.Tag Strandlauf & Radtour Kloster Luc (96 km, 3:50 h)
_51 | 18.03.2007 | 15:16 | 01:03 | 10.3 | _510.3 | TLM 1.Tag Strandlauf & Radtour Manacor (85 km, 3:35 h)

Tag 51-63: Majon und ich waren vom 17.03.-31.03.07 mit Freunden im Trainingslager in Porto Alcudia (im Norden von Mallorca). Das Trainingslager war auf den Schwerpunkt Radfahren ausgelegt, aber trotzdem haben wir es geschafft, weiterhin täglich zu laufen. Leider hatten wir in den 14 Tagen etwas Pech mit dem Wetter. Die Temperaturen waren mit 12-15° nicht besonderst hoch. Die Sonne konnte sich nur selten gegen die Wolken behaupten. Aber nichts desto trotz konnte ich knapp 1.000 km über die Insel radeln und 140 km laufen.

_50 | 17.03.2007 | 08:40 | 01:05 | 10.6 | _500.0 | „Jubiläumslauf“ kleine Runde Exotenwald

Tag 50: Hm, wie soll ich sagen…zunächst einmal vielen vielen Dank für die Glückwünsche!
Die letzten 50 Tage Laufen, das ist schon eine tolle Erfahrung! Es hat viele positive Nebenwirkungen mit sich gebracht. Ich konnte meine Trainingskilometer steigern, habe meine Bestzeiten über 10km und Marathon verbessern können und immer wieder hat sich die Möglichkeit geboten eine gemütliche „Plauderrunde“ mit Majon zu laufen. Noch eine gute Seite vom „täglich laufen“ ist es, mit diesem Forum eine nette Plattform von lauter „Lauf-Junkies“ zu finden. Sorry, diese Bezeichnung ist nicht böse gemeint! Ich sollte mir hierbei an die Nase fassen, es ist teilweise schon etwas krank wenn ich mich mit meinen Arbeitskollegen (alles Anti-Sportler) unterhalte und z.B. sage heute bin ich „nur“ 5 km gelaufen. Natürlich bekomme ich eine solche Aussage nur mit Unverständnis oder einem kurzen Kopfschütteln quittiert. Aber hier im Forum lese ich immer ganz gerne und merke, dass ich unter meinesgleichen bin! Der große Schreiber bin ich nicht. Aber immer wenn es meine Zeit zulässt, lese ich die interessanten Beiträge im Forum.

_49 | 16.03.2007 | 20:52 | 00:44 | 07.2 | _489.4 | lange Runde "um den Block" & extra Runde
_48 | 15.03.2007 | 11:34 | 00:20 | 03.6 | _482.2 | Bensheim-kleine Zug Brücke-Bensheim (kurze Mittagspause)
_47 | 14.03.2007 | 20:52 | 00:44 | 07.0 | _478.6 | lange Runde "um den Block" & extra Runde
_46 | 13.03.2007 | 06:09 | 00:11 | 02.0 | _471.6 | kurze Runde (abgekürzt)
_45 | 12.03.2007 | 20:37 | 00:14 | 02.0 | _469.6 | kurze Runde (abgekürzt)
_44 | 11.03.2007 | 10:00 | 03:22 | 43.0 | _467.6 | Bienwaldmarathon Kandel/Pfalz

Tag 44: Hurra, neue persönliche Bestzeit über 42,2 km - 03:22:35 h! Fühle mich kaputt, die Ruhe Woche kann kommen...
Bemerkung zum Marathon: Es ist wirklich SUPER gelaufen. Das Wetter war einfach klasse für den Versuch eine gute Zeit zu laufen. Außerdem hatte ich das Glück mit Jochen und Jürgen (habe ich erst beim lauf kennen gelernt) zwei erfahrene Läufer zu treffen, die mir die Renneinteilung durch ihr gleichmäßiges "Joggen" erleichterten. Die beiden < 3 Std. Läufer machten nur einen Trainingslauf und für mich war es ein lauf an der Leistungsgrenze.

_43 | 10.03.2007 | 15:02 | 00:32 | 05.1 | _424.6 | lange Runde "um den Block"
_42 | 09.03.2007 | 23:02 | 00:12 | 01.8 | _419.5 | kurze Runde (abgekürzt)
_41 | 08.03.2007 | 19:19 | 00:17 | 02.8 | _417.7 | Waidsee Runde
_40 | 07.03.2007 | 19:43 | 01:10 | 11.4 | _415.9 | Lützelsachsen - 2 x Waidsee Runde - Lützelsachsen
_39 | 06.03.2007 | 11:44 | 01:03 | 11.6 | _404.5 | Bensheim-Lorsch-Bensheim (verlängerte Mittagspause)
_38 | 05.03.2007 | 19:01 | 00:16 | 01.8 | _392.9 | kurze Runde (abgekürzt)
_37 | 04.03.2007 | 17:05 | 01:35 | 16.3 | _391.1 | grüne Runde "Lampertheimerwald"
_36 | 03.03.2007 | 15:20 | 00:41 | 10.0 | _374.8 | 10 km Lauf Schriesheim (neue persönliche Bestzeit 0:41:15,82)
_36 | 03.03.2007 | 14:30 | 00:12 | 01.6 | _364.8 | einlaufen für Wettkampf

Tag 36: Hurra, neue persönliche Bestzeit über 10 km - 00:41:15,82 h! Fühle mich gut, der Marathon kann kommen...

_35 | 02.03.2007 | 07:51 | 00:17 | 02.8 | _363.2 | kurze Runde "um den Block"
_34 | 01.03.2007 | 19:18 | 00:20 | 03.5 | _360.4 | Lauf zum TSG-Center
_33 | 28.02.2007 | 07:29 | 01:37 | 17.9 | _356.9 | Bergstrasse Weinheim-Bensheim

Tag 33: Mein aktuelles Laufpensum ist höher als ich am Anfang meines Streaks erwartet hätte, aber es geht wirklich gut!
Ich freue mich zeitweise auf die so genannten „Ruhetage“ die zwar immer noch ca. 20 min laufen beinhalten, aber für meine Regeneration sehr wichtig sind. Die kommenden paar Tage bis zu Marathon werde ich die Füße etwas ruhiger halten – um so optimal ausgeruht in den Wettkampf gehen zu können.

_32 | 27.02.2007 | 19:56 | 00:13 | 02.7 | _339.0 | kurze Runde "um den Block"
_31 | 26.02.2007 | 21:07 | 00:18 | 02.9 | _336.3 | kurze Runde "um den Block"
_30 | 25.02.2007 | 12:22 | 03:13 | 31.7 | _333.4 | Odenthal, 580 Hm - 2 x rote, 1 x blaue & kurze Runde "um den Block"
_29 | 24.02.2007 | 11:15 | 02:09 | 20.0 | _301.7 | Odenthal, 405 Hm - 1 x rote Runde (7,5), 1 x blaue Runde (10,4)
_28 | 23.02.2007 | 00:08 | 00:20 | 03.0 | _281.7 | kurze Runde "um den Block"
_27 | 22.02.2007 | 07:45 | 00:17 | 03.0 | _278.7 | kurze Runde "um den Block"
_26 | 21.02.2007 | 20:25 | 00:43 | 07.3 | _275.7 | lange Runde "um den Block" & 1 Runde Stadt

Tag 26: Bin mir nicht ganz sicher - aber ich meine das "tägliche Laufen" hat mich stark gemacht - wir sich zeigen! Nächstes WE ist ein 10er in Schriesheim und eine Woche später Marathon in Kandel!

_25 | 20.02.2007 | 06:30 | 00:18 | 02.8 | _268.4 | kurze Runde "um den Block"
_24 | 19.02.2007 | 16:15 | 03:05 | 30.0 | _265.6 | Feldwege Bensheim-Weinheim & 2 Runden Waidsee
_24 | 19.02.2007 | 07:05 | 00:15 | 02.0 | _235.6 | vom Bahnhof Bensheim in die Firma
_24 | 19.02.2007 | 06:30 | 00:10 | 01.4 | _233.6 | zum Bahnhof Lützelsachsen
_23 | 18.02.2007 | 18:00 | 00:15 | 02.8 | _232.2 | kurze Runde "um den Block"
_22 | 17.02.2007 | 16:00 | 01:32 | 16.5 | _229.4 | normale Runde Exotenwald
_21 | 16.02.2007 | 19:50 | 00:18 | 03.0 | _212.9 | kurze Runde "um den Block"
_20 | 15.02.2007 | 08:30 | 01:24 | 15.5 | _209.9 | Heddesheimer Runde
_19 | 14.02.2007 | 19:00 | 00:32 | 05.4 | _194.4 | lange Runde "um den Block"
_18 | 13.02.2007 | 06:47 | 00:18 | 03.0 | _189.0 | kurze Runde "um den Block"

Tag 18: Nun habe ich bereits mehr als 2 Wochen "überlebt" und laufe höhere Umfänge als ich zuvor erwartet hätte - ich hoffe das es auch so gut weiter geht!

_17 | 12.02.2007 | 15:54 | 02:18 | 21.9 | _186.0 | Feldwege Bensheim-Weinheim
_16 | 11.02.2007 | 16:05 | 02:51 | 25.2 | _164.1 | große Runde Wald- und Feldwege rund um Weinheim
_15 | 10.02.2007 | 22:06 | 00:18 | 02.8 | _138.9 | kurze Runde "um den Block"
_14 | 09.02.2007 | 06:35 | 00:18 | 02.9 | _136.1 | kurze Runde "um den Block" - Bäckerbesuch
_13 | 08.02.2007 | 06:44 | 00:18 | 03.0 | _133.2 | kurze Runde "um den Block" - Bäckerbesuch
_12 | 07.02.2007 | 11:33 | 01:33 | 17.3 | _130.2 | Bensheim-Laudenbach-Bensheim (verlängerte Mittagspause)
_11 | 06.02.2007 | 06:17 | 00:17 | 02.8 | _112.9 | kurze Runde "um den Block" - Bäckerbesuch
_10 | 05.02.2007 | 19:07 | 00:14 | 02.1 | _110.1 | kurze Runde "um den Block" - abgekürzt

Tag 10: Mein erster Streak, ich habe immer noch viel Spaß bei dieser "neuen Erfahrung"! Hier und da zwickt es ein wenig, aber bis jetzt verkrafte ich das tägliche Laufen gut!

_09 | 04.02.2007 | 11:56 | 02:55 | 26.1 | _108.0 | Odenthal, 530 Hm - 3 x rote Runde (7,5)
_08 | 03.02.2007 | 13:18 | 02:07 | 20.1 | __81.9 | Odenthal, 395 Hm - 1 x rote Runde (7,5), 1 x blaue Runde (10,4)
_07 | 02.02.2007 | 06:30 | 00:17 | 02.8 | __61.8 | kurze Runde "um den Block"
_06 | 01.02.2007 | 06:32 | 00:18 | 02.8 | __59.0 | kurze Runde "um den Block"
_05 | 31.01.2007 | 17:28 | 01:08 | 12.2 | __56.2 | Laudenbach-Heppenheim (Rundweg)-Lau.
_04 | 30.01.2007 | 07:03 | 00:28 | 04.0 | __44.0 | zum TSG-Center
_03 | 29.01.2007 | 19:29 | 00:21 | 02.7 | __40.0 | kurze Runde "um den Block"
_02 | 28.01.2007 | 23:07 | 00:18 | 02.3 | __37.3 | kurze Runde "um den Block"
_01 | 27.01.2007 | 10:01 | 03:03 | 35.0 | __35.0 | Rodgau-Ultramarathon (Trainingslauf 35 km)

Donnerstag, 1. Februar 2007

Beginn Streakrunning

Hallo liebe Laufgemeinschaft, ...
... nachdem meine Lebensgefährtin „Majon“ schon etwas zu unserem Streak-Beginn vor 6 Tagen geschrieben hatte (einer musste ja den Anfang machen und mal etwas posten), will ich mich jetzt gerne bei euch persönlich vorstellen.

Das Streakrunning ist mir seit ca. einem Jahr ein Begriff. Genau wie „fnw“ bin ich öfters mit dem LT Hemsbach unterwegs. Auf einer Geburtstagsfeier eines Laufkollegen habe ich mich mit „fnw“ über sein tägliches Laufen unterhalten. Ich fand seine Ausführungen recht interessant, habe es für mich bislang jedoch nie in Betracht gezogen. Wieso eigentlich? Ich weiß es selbst nicht so genau .

Nachdem ich mich in Rodgau einige Zeit hinter einen Streakrunner „gehängt habe“ und nach dem Lauf mit „Majon“ über diesen Läufer – der so wunderbar gleichmäßig laufen konnte - gesprochen habe, kam das Interesse am täglich-Laufen neu auf!

Zudem passe ich in diesen Kreis der „Verrückten“ ja ganz gut hinein…

Zum Laufen bin ich über Umwege gekommen. Als sportlich interessierter Mensch und ehemaliger Rennradfahrer hatte ich jahrelang die „fixe“ Idee, vor meinem Vierzigsten einen Marathon gelaufen zu sein. September 2002 - die Zeit drängte ja, nur noch 8 Monate bis zu meinem Geburtstag - besorgte mir ein Radkumpel einen Startplatz für den Lauf in Köln. Ohne sonderliches Lauftraining – was sollte ich in 5 Wochen noch groß reißen, 10 km am Stück (!) schaffte ich ja und durchs viele Radfahren hatte ich eine sehr gute Ausdauer – ging ich auf die 42,2 km lange Strecke und finishte zur Überraschung einiger Skeptiker. Ich will gestehen, dass der Spaß am Laufen bei km 27 aufhörte und die letzten 15,2 km nur noch eine Willenssache waren. Auch der anschließende - 7 Tage andauernde - Muskelkater war nicht mehr so witzig und zeigte mir, dass hier wohl ein gezielter Trainingsaufbau sinnvoller wäre.

Mittlerweile laufe ich regelmäßig, unter anderem 2-3 Marathons im Jahr. Eigentlich bin ich zurzeit – seit 4 Jahren - ein Triathlet. Laufen ist bei diesem Dreikampf immer noch meine schwächste Disziplin . Durch ein regelmäßiges, ja tagtägliches Lauftraining will ich hier besser werden. Drei mal bin ich bislang beim Ironman in Frankfurt gestartet, und will auch dieses Jahr versuchen, meine persönliche Bestleistung zu topen und den Wettkampf mit einer Endzeit um die 10 Stunden zu beenden. Ich hoffe sehr, mit dieser neuen Art der Vorbereitung verletzungsfrei durchzukommen und meine Laufleistung zu verbessern.

In diesem Forum finde ich sicherlich viel Motivation und freue mich schon auf einen regen Erfahrungsaustausch.
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LG Ritchy

Montag, 24. Juli 2006

Ein halbes Jahr Training für einen halben Tag Quälerei

Erlebnisbericht von Ritchy


Es ist geschafft, ein weiteres Mal konnte ich den Ironman Germany in Frankfurt a. M. finishen. Für mich blieb die Uhr bei 11:58:01 Stunden stehen. Das ist die schlechteste Zeit meiner bisherigen drei Langdistanzen. Aber für mich persönlich ist es ein ganz großer Sieg gegen mich selbst!
Nachdem in den letzten sechs Monaten meiner Wettkampfvorbereitung alles gut lief und ich voll im Trainingsplan lag, musste ich fünf Wochen vor meinem Hauptwettkampf die schmerzliche Erfahrung machen, dass der Körper einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen kann. Ich hatte während der ganzen Vorbereitung versucht, mein Lauftraining etwas mehr in den Vordergrund zu stellen, denn in den Vorjahren war der Marathon als letzte Teildisziplin meiner Ironman-Wettkämpfe der Schwachpunkt gewesen. Mitte Juli, also sechs Wochen vor meiner Langdistanz-Teilnahme, machte ich noch einmal einen Trainingsblock, wobei Laufen den Hauptbestandteil bildete. Zwei lange Trainingsläufe und ein schwerer Ligawettkampf in einer Woche waren dann doch deutlich zu viel für die Beine. Nachdem ich mit großen Schmerzen meinen ersten Ligawettkampf beendete, musste ich am nächsten Tag gleich den Arzt aufsuchen. Die Diagnose war eine schwere Knochenhautentzündung am Schienbein. Dies bedeutete vorerst kein Lauftraining und selbst meine Lieblingsdisziplin Radfahren war nur noch eingeschränkt möglich. Für mich ein Supergau. Genau jetzt wären noch ein paar gute Trainingseinheiten wichtig gewesen. Arztbesuche, entzündungshemmende Medikamente, Salbenverbände sowie kühlende Kompressen gehörten nun anstelle meiner Trainingseinheiten zum Tagesablauf. Die verbleibende Zeit bis zum Wettkampf verging nun plötzlich wie im Flug. Meine zwei Versuche nur 100 Meter zu laufen scheiterten kläglich. Das Radfahren ging letztlich wieder von Woche zu Woche besser und auch bei meiner Schwimmform musste ich kaum Einbußen machen. Fünf Tage vor dem Wettkampf war die Zeit gekommen, noch einen einzigen Testlauf zu machen und eine Entscheidung zu treffen, ob ich in Frankfurt an den Start gehen kann. Der Lauftest verlief ziemlich ernüchternd: zwei mal ein Kilometer mit Gehpause und großen Schmerzen standen am Ende zu Buche. Aber nach langem Überlegen entschied ich mich, in Frankfurt beim Wettkampf zu starten. Ob und wie ich die 226 Kilometer bis ins Ziel am Römerberg kommen sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber das halbe Jahr intensiver Vorbereitung sollte nicht vergebens gewesen sein. Mein Plan lautete nun, mein Bein noch die fünf Tage bis zum Wettkampf zu schonen, bis dahin gut zu regenerieren und den Wettkampf planmäßig durchzuziehen.
Am Wettkampftag fiel um 7:00 Uhr der Startschuss. Voller Anspannung ging ich auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke und konnte trotz allgemeinem Neoprenverbot nach 70 Minuten aus dem Wasser steigen. Das war gut und lag im Bereich meiner Möglichkeiten. Nach schlechten sechs Minuten Wechselzeit sollte nun meine Paradedisziplin folgen. Hierbei ist es schwer den Körper nach über einer Stunde waagrechter Schwimmhaltung in die fürs Radfahren senkrechte Haltung zu bringen. Anfangs ist der Gleichgewichtssinn eingeschränkt und man muss erst seinen Rhythmus finden. An diesem Tag hatten wir außerdem noch mit leichten Wetterkapriolen zu kämpfen, es war teilweise sehr windig und fing immer wieder zu regen an. Aus diesen Gründen ging ich die ersten 12 km bis Frankfurt und die erste der zwei 84 km langen Runden etwas ruhiger an. Bei vielen meiner Rivalen kam es in Anbetracht der schlechten Wetterlage zu Stürzen und Defekten am Material. In der zweiten Runde, die uns von Frankfurt bis nach Bad Nauheim und zurück führt, konnte ich durch eine Entspannte Wetterlage etwas mehr in die Pedalen treten und insgesamt nach weniger als 5 Stunden - mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h - vom Fahrrad steigen. Bei den fast 2400 Teilnehmern reichte das für die 164 beste Zeit Der zweite Wechsel war mit knapp 4 Minuten nicht sehr schnell, aber mir war klar, dass der Wettkampf nun neu begonnen hat und ich viel Zeit und Plätze auf der Laufstrecke liegen ließ. Ich versuchte gleich zu Beginn des Marathons ein paar lockere und vorsichtige Schritte zu laufen, stellte aber schnell fest, dass es so nicht geht. Die Schmerzen waren bereits jetzt zu groß und die langen 42,2 km wären so definitiv nicht zu schaffen gewesen. Also entschloss ich mich für Plan „B“: möglichst locker gehen bis zur Hälfte der Distanz. Dieses sollte ein schwerer Weg werden: natürlich kannten die Zuschauer mein Krankheitsbild nicht und wollten mich gut gemeint immer wieder zum Laufen animieren. Der Name auf der Startnummer machte es ihnen recht leicht, einen der ersten „Geher“ persönlich anzusprechen und anzufeuern. In diesem Augenblick war ich mir nicht ganz schlüssig, was mehr weh tat, die „Richard“-Rufe oder mein Bein?! Ich entschloss mich, dem Spießrutenlauf ein Ende zu machen und meinen Namen zu verdecken. In der nächsten von vier Runden wurde es immer voller und immer mehr Leidensgenossen, die nicht mehr laufen konnten, kamen hinzu. Nach über drei Stunden Gehen begann ich die zweite Hälfte der Strecke mit einem neuen Laufversuch, unterstützt wurde ich hierbei von meinen Freunden und Vereinskollegen Thomas Gayer und Marion Gödde, die selbst erst vor drei Wochen beim Langdistanz Wettkampf in Roht am Start wahren. Ich lief mit „Tom“ los und schaffte es tatsächlich die dritte 10,5 km lange Runde komplett durchzulaufen Die Schmerzen waren erträglich und wurden während des Laufes nicht stärker. In der vierten Runde wurde Thomas von meiner Freundin Marion abgelöst und sie gab mir die Stärke, noch die letzten 10 Kilometer bis zum Zielkanal am Römer zu bewältigen. Auf den letzten paar Kilometern konnte ich die Schmerzen verdrängen und kämpfte noch um eine Zeit unter 12 Stunden.

Mit diesem Bericht möchte ich mich bei allen meinen Freunden bedanken, die an mich geglaubt haben und mir von Zuhause sowie auch direkt an der Strecke die Daumen gedrückt haben. Da es mir am nächsten Tag bereits wieder recht gut ging, bin ich überzeugt die richtige Entscheidung getroffen haben. Frei übersetzt nach Sven Hannawald „Ich mach einfach mein Zeug“.

Freitag, 29. Juli 2005

Langdistanz bei den Triathleten der TSG immer beliebter

Eisenmänner Starteten am 04.07.05 in Roth und am 11.06.05 in Frankfurt

Vor vierzehn tagen traf sich im Bayrischen Roth die Nationale und Internationale Weltspitze. Hier zeigte sich Chris McCormeck (Australien) als der große Überflieger. Der Sieger von 2004, konnte am Ende auch in diesem Jahr die deutschen Spitzen Triathleten Alexander Taubert und Timo Bracht (beide MTG Mannheim) mit einer Siegerzeit von 7:58:45 klar distanzieren.
Nicht ganz so schnell, aber genau so achtbar, konnten sich zwei TSG´ler über die 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km Laufen schlagen. Auf seiner Spezialdisziplin dem Schwimmen (0:54:49) konnte Stephan Leuthner stark vorlegen und durch seine Gleichmäßigkeit beim Radfahren und Laufen seine Position halten. Am Ende kam er hochzufrieden nach 10:49:08 h auf Platz 92 in seiner Altersklasse in Ziel. Etwas ungleichmäßiger verlief der Wettkampf für Uwe Leopold, seine Stärke liegt mehr beim Laufen und er konnte im letzten Drittel des Rennens gefährlich nah zu S. Leuthner aufschließen, musste aber am Ende für sein Lauftempo Tribut zahlen und viel wieder zurück. Mit einer sehr guten Endzeit von 11:04:01 h (117. AK), war auch er mit seinem Langdistanz Debüt zufrieden.
Am letzten kam es dann in Frankfurt zum großen Showdown, beim Ironman Germany wurden die 120 begärten Qualifikationsplätze für die Weltmeisterschaft am 15.10. in Hawaii vergeben. Hier wollte der Sieger von 2003 und 2004 Stefan Holzner den Hattrick schaffen. Die Leistungsdichte im Kampf um die Spitze wurde durch klangvolle Namen wie z.B. Jürgen Zäck, Cameron Brown und Norman Stadler recht deutlich. Aber letzterer machte am Sonntag allen einen Strich durch die Rechnung. Der Weltmeister von 2004 konnte schon beim Radfahren seine stärke zeigen und setzte sich deutlich von seinen Verfolgern ab. Beim Laufen musste er nur noch das Rennen kontrollieren und konnte mit fast 8 Minuten Vorsprung das Rennen in 8:20.05,9 h gewinnen. Bei den Frauen siegte Lisa Bentley (Kanada) mit 9:15.31,2 vor der deutschen Nina Eggert.
Auch bei diesem Event gingen zwei Athleten der TSG an den Start. Pünktlich um 7 Uhr wurden die knapp 2000 Startern durch Hessens Ministerpräsident R. Koch ins Rennen geschickt. Unplanmäßig kam es zu einem kleinen Schlagabtausch zwischen Alexander Wiesel und Richard Gerards. Fast zeitgleich (1:01 h) bewältigten die beiden das 3,8 km lange im Schwimmen im Langener Waldsee. Auf der Radstrecke setzte sich R. Gerards mit einem Stundenmittel von fast 36 km/h über die 180 km ein Stück von seinem Mannschaftskameraden ab. Doch dieser Vorsprung solle nicht lange halten, denn A. Wiesel machte in seiner Paradedisziplin schnell Boden gut und überholte seinen Mitstreiter. Doch gegen Mitte des Marathons merkte auch A. Wiesel die Mittagshitze und musste mit Kreislaufproblemen zwei Pausen Einlegen, in dieser Zeit konnte Gerards noch einmal Wiesel überholen. Nach einem erneuten Zusammenschluss, auf den letzten drei Kilometern des Rennens schlossen die beiden eine Allianz und gingen gemeinsam mit einer Endzeit von 10:55.44,5 über die Ziellinie (106 / 107 AK) .

Donnerstag, 29. Juli 2004

Sieben Bergsträßer beim "längsten Tag des Jahres"

(AT / Weinheimer-Nachrichten) 2000 Menschen aus 40 Nationen wollten in Frankfurt wieder an ihre Grenzen gehen: Der Ironman Germany Triathlon lockte sieben Bergsträßer in die Mainmetropole. Auch Markus Miltner (Hirschberg), Jürgen Arnold (Hemsbach), Richard Gerards (Laudenbach) sowie die Weinheimer Beate Gärtner, Maria Raether, Micha Wagner und Jens Wolpert wurden um 7.11 Uhr von Hessens Ministerpräsident Roland Koch auf die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke an den Langener Waldsee geschickt.
"Als einer der 26 Profistarter Jan Sibbersen mit einer neuen Weltbestzeit von 42:17 Minuten aus dem Wasser stieg, hatte ich gerade mal zwei Drittel meiner Strecke zurückgelegt", beschreibt Debütant Richard Gerards seine Langstrecken-Premiere, mit der er am Ende sehr zufrieden sein durfte.
1:08,17 Stunden Schwimmen, 5:23,39 Stunden nach den 180 Kilometer langen Rad Fahren und schließlich noch den Marathon in 4:25,56 Stunden bedeuteten nach insgesamt 11:04,19 Stunden den Zieleinlauf bedeuteten für den ehemaligen Radfahrer des Team Bergstraße Platz 131 in der Wertung Männer40. "Das war - auch aufgrund von Magen-Darm-Problemen entlang der Strecke - zwar nicht meine Wunschzeit, aber Aufgeben kam nicht in Frage", hat sich Gerards, der sich mit den TSG 1862-Triathleten, dem Team Bergstraße und beim Lauftreff Hemsbach auf Frankfurt vorbereitet, schon wieder neue Ziele gesteckt. Am 1. August will er in Heidelberg über die Kurzdistanz starten, am 29. August das Heimspiel beim Viernheimer Triathlon nutzen.
Zwei Minuten nach Gerards kam Micha Wagner ins Ziel. Der Weinheimer Radsport-Spezialist wurde von Freundin Maria Raether vom Triathlon-Fieber "angesteckt" und stellte sich erstmals dem Triathlon. "Das ist schon Wahnsinn. Was dem Körper da abverlangt wird, kann man eigentlich gar nicht beschreiben", möchte er seine Premiere nicht missen. 11:06,07 Stunden standen für Wagner als 135. seiner Altersklasse am Ende zu Buche.
Mit ihrer Zeit von 11:04,42 Minuten hat sich Maria Raether als Zweite der Altersklasse F40 hinter Marion Bührmann (Seligenstadt) erneut für Hawaii qualifiziert. "Ich hatte zuvor fünf Wochen Trainingspause und mit einem solch guten Abschneiden gar nicht gerechnet", war die 44-Jährige sehr glücklich über das erneut gelöste Ticket für die Ironman-Teilnahme auf Hawaii. Für die frisch gebackene Senioren-Meisterin der MTG Mannheim steht vor ihrem Start bei der Triathlon Weltmeisterschaft auf der Pazifikinsel am 16. Oktober am 14. August noch die DM in Kulmbach an.
Auch Beate Gärtner (11:43,19 Stunden), die sogar 17. ihrer Altersklasse F35 wurde, Markus Miltner (10:45,19 /144. in M35) und Jürgen Arnold (12:20,55 / 316. in M35) gehörten in Frankfurt zu den "Finishern". lediglich Jens Wolpert musste seinen Wettkampf nach knapp sechs Stunden abbrechen. 56 Minuten hatte er fürs Schwimmen gebraucht, stieg als 150. aus dem Wasser. Auf dem Rad wurde er aber von Muskelkrämpfen und Rückenschmerzen geplagt - da halfen auch die 100000 Fans entlang der Strecke nicht mehr weiter.
"Dass Leute wie Richard Gerards oder Micha Wagner gleich bei ihrer Premiere ins Ziel kamen, ist schon beeindruckend", lobt Maria Raether, die weiß, wovon sie spricht. Schließlich ist die Weinheimerin nicht nur auf Hawaii Dauergast, sondern bereitet in einer Laufschule auch Einsteiger auf den Triathlon vor. Ebenfalls für die WM qualifiziert haben sich die Heidelbergerinnen Sarah Bade, die in der Altersklasse F18 in 10:43,47 Stunden siegte und Katja Schumacher, die bei den Profis der Frauen in 9:20,28 Stunden Zweite hinter der Siegerin Nina Kraft wurde. Die Braunschweigerin lief in einer Fabelzeit von 8:58,37 Stunden ins Ziel. Bei den Männern siegte Stefan Holzner (Bad Reichenhall) in 8:16,35 Stunden. Auch Uwe Widmann (Mannheim) als Fünfter ergatterte in 8:22,49 noch einen der insgesamt 120 Hawaii-Startplätze, die in Frankfurt vergeben wurden.

Sonntag, 11. Juli 2004

Frankfurter IRONMAN „Der längste Tag des Jahres“

So bezeichnet es zumindest der Veranstalter des Opel Ironman Germany-Triathlons.


Eindrücke vom Wettkampf von Richard Gerards. Für mich war es nicht mehr oder weniger als der härteste Wettkampf den ich bisher mitgemacht habe. Als ich im Spätjahr 1999 durch einen Freund zum Radfahren gekommen bin und zwei Jahre später in einer Staffel beim Viernheimer Triathlon als Fahrradfahrer ausgeholfen habe, hatte ich noch nicht erwartet was sich hieraus entwickelt.
Bei dieser kurzen Triathlon Debüt, beschloss ich im folge Jahr in Viernheim, meinen ersten Kurzdistanz Wettkampf alleine zu bestreiten. Seit dieser Zeit habe ich viele große und kleine Rad, Lauf und Triathlonwettkämpfe bestritten. Aber keiner sollte so anstrengend und trainingsintensiv sein wie mein nächstes großes Ziel.
Nach meiner vierten Deutschlandtour Teilnahme für Jedermänner, suche ich für dieses Jahr eine neue große Herausforderung und schaute mir im Juli 03 die Faszination eines Langdistanz Triathlons in Frankfurt live an. Das sollte mein neues Ziel werden und ich hatte jetzt noch ein Jahr Zeit meine Tranig-Vorbereitung auf diesen Tag zu richten.
Am 11.07.04 um 5:00 morgens war es dann soweit. Ich fand mich in mitten der 2000 Athleten, aus vierzig verschiedenen Nationen, am Langener-Waldsee wieder. Laut Zeitplan sollte um 7 Uhr der Startschuss zum 3.Fankfurter-Ironman fallen, aber schon jetzt herrschte hier am Start reges Treiben. Die Sportler richteten sich ihren Platz in der Wechselzone ein, um die Position ihrer Fahrräder, Schuhe, Helme usw. nach dem Schwimmen optimal vorzufinden. Optimal war übrigens auch die Organisation vom Veranstalter, alleine die Anzahl der 3700 Helfer spricht für sich. So sollte dann auch im weiteren Ablauf fast alles Reibungslos laufen.
Mit einer kleinen Verzögerung sollte es dann um 7:11 Uhr losgehen und unter den Augen der ca. 5000 Zuschauer ging es auf die 3,8 km lange Schwimm-Strecke. Als allen voran Jan Sibbersen, einer der 26 Profistarter im Feld, der außerdem mit einer neuen Weltbestzeit von 00:42:17,0 aus dem Wasser stieg, hatte ich erst 2/3 meiner Distanz zurück gelegt. Aber auch ich durfte mich hochzufrieden nach 01: 08:17,3 über den Beifall der vielen Zuschauer freuen.
Nun ging es nach dem Wechsel zu meiner Lieblingsdisziplin, 180 km Radfahren standen auf dem Programm. Die Radstrecke führte zunächst nach Frankfurt zum Mainufer und von hier aus über 2.Runden zum nördlichsten Wendepunkt nach Friedberg. Unter anderem wurden auf dieser Route „die Stimmungshochburgen“ in Bergen-Enkheim, Maintal und Bad-Vilbel, mit ihren leichte bis mittlere Anstiege, sowie deren Pflasterstein Passagen befahren. Mit dem Gedanken im Kopf später noch einen Marathon laufen zu müssen, habe ich versucht etwas verhaltener zu fahren und bin nach 05:23:39,7 in Frankfurt Skyline vom Rad gestiegen.
Um nun die 42,2 km lange Laufstrecke entlang der Mainufer-Promenade zu bewältigen. Die Strecke teile sich mit 4. Wendepunkten entlang beider Uferseiten auf und wurde durch die Unteren-Mainbrüche miteinander verbunden. Diese Runde musste drei mal bewältigt werden und war ebenfalls mit Tausenden von Zuschauern gespickt, die sich das Sportliche Spektakel nicht entgehen ließen. Um mich zu unterstützen waren viele meine Mannschaftskollegen aus der Triathlonabteilung / TSG Weinheim, vom Team Bergstrasse / AC Weinheim, sowie Freunde und Familie angereist. Diese Atmosphäre sorgte bei mir für ein Gänsehautgefühl und spätestens jetzt wusste ich, aufgeben kommt nicht in Frage. Auch wenn bis hier alles nach Plan lief, sollte es letzt endlich nicht meine Wunsch Endzeit werden. Im weiteren Wettkampf bekam ich Margen-Darm-Probleme und musste in mehrer ungewollte Zwischenstops die Toiletten der Firma Dixi Inspizieren. Aber am Ende konnte ich nach einer Laufzeit von 04:25:56,1 die Marathondistanz bewältigen und somit nach 11:04:19,9 Stunden die Ziellinie am Römerberg überschreiten.
Was im Vergleich zur Siegerzeit von Stefan Holzner 08:16:35,2 zwar keine Fabelzeit ist, aber gemäß meiner Devise „Jeder steckt sich seine Ziele selbst“ stand für mich das Finishen im Vordergrund und bei nächsten mal klappt es vielleicht auch unter 11 Std. zu bleiben. Meine weiteren Sportlichen higlihts werden der Kurzdistanz Triathlonwettkämpfe am 01. August in Heidelberg und am 29. August Viernheim, bei dem der Schwimmstart in Hemsbach und der schwere Anstieg mit dem Rad hinauf über Ober-Laudenbach zur Juhöhe, „mein Heimspiel“ werden soll.